Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Johann Lippet

Johann Lippet wurde 1951 in Wels (Österreich) geboren. 1956 kehrte er mit seinen Eltern nach Rumänien zurück. Von 1970 bis 1974 studierte er in Temesvar und war Mitbegründer der Aktionsgruppe Banat. Er war Dramaturg am Deutschen Staatstheater in Temesvar bis zu seiner Ausreise nach Deutschland 1987. Lippet lebt heute in Heidelberg.

Bücher von Johann Lippet

Lippet, Johann: Die Tür zur hinteren Küche. Roman

Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2000, ISBN 3884231693, Gebunden, 280 Seiten, 19,94 EUR

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Lippet, Johann: Banater Alphabet. Gedichte

Cover: Banater Alphabet

Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2001, ISBN 3884231839, Gebunden, 48 Seiten, 13,29 EUR

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Lippet, Johann: Das Leben einer Akte. Chronologie einer Bespitzelung

Cover: Das Leben einer Akte

Das Wunderhorn Verlag, Heidelberg 2009, ISBN 3884233319, Kartoniert, 158 Seiten, 18,90 EUR

Die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit in Form einer Geheimdienstakte gehört zu den unangenehmsten Formen der Auseinandersetzung mit der eigenen Person, die man sich denken kann. Johann Lippet hat sich ihr gestellt - in einer detailreichen Aktenlektüre berichtet er von seiner langjährigen Bespitzelung im Rumänien unter dem ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen