Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 09.08 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jörg Echternkamp

Echternkamp, geboren 1963 in Herford, studierte Geschichte und Romanistik in Bielefeld, Poitiers und Baltimore und war Projektleiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt in Potsdam. Zur Zeit lehrt er an der Berliner Humboldt-Universität.

Bücher von Jörg Echternkamp

Echternkamp, Jörg: Nach dem Krieg. Alltagsnot, Neuorientierung und die Last der Vergangenheit 1945-1949

Cover: Nach dem Krieg

Pendo Verlag, Zürich 2003, ISBN 3858424323, Kartoniert, 288 Seiten, 9,90 EUR

Mit der Kapitulation der Wehrmacht endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Generaloberst Alfred Jodl unterzeichnete am 7. Mai in Reims die Kapitulationsurkunde für "alle Streitkräfte zu Lande, zu Wasser und in der Luft". Einen Tag später setzte Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst seine Unterschrift unter die Kapitulationsurkunde, ... mehr lesen
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Echternkamp, Jörg (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 9, Teil 1: Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945

Cover: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2004, ISBN 3421062366, Gebunden, 993 Seiten, 49,80 EUR

Herausgegeben von Jörg Echterkamp im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamts. Welche sozialen, politischen zund kulturellen Entwicklungen haben auf deutscher Seite den Zweiten Weltkrieg fast sechs Jahre lang ermöglicht und begleitet? Wie wirkten die militärischen Ereignisse auf die Menschen im Deutschen Reich zurück? ... mehr lesen
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Echternkamp, Jörg (Hrsg.): Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg. Band 9, Teil 2: Die deutsche Kriegsgesellschaft 1939 bis 1945. Ausbeutung, Deutungen, Ausgrenzung

Cover: Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421065284, Gebunden, 1128 Seiten, 49,80 EUR

Die traditionelle Militärgeschichtsschreibung war die Geschichte der Strategie, der Schlachten und der Helden, der tragischen wie der strahlenden. Seit einigen Jahren nimmt sie sich aber auch der "Heimatfront", der Bevölkerung im Krieg an. "Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg" ist das konkurrenzlose Standardwerk, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen