Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jörg Aufenanger

Jörg Aufenanger, 1945 in Wuppertal geboren, hat Philosophie und Theater- und Literaturwissenschaften in Berlin und Paris studiert. Er ist Theaterregisseur, Herausgeber einer französischen Bibliothek und Autor diverser Veröffentlichungen zur Philosophie und zur Literatur in Berlin. Jörg Aufenanger lebt in Berlin.

Bücher von Jörg Aufenanger

Aufenanger, Jörg: Das Lachen der Verzweiflung. Grabbe. Ein Leben

Cover: Das Lachen der Verzweiflung

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100001206, Gebunden, 288 Seiten, 33,18 EUR

Christian Dietrich Grabbe (1801 - 1836) ist die wohl tragischste Figur der deutschen Literatur und des deutschen Theaters. Von früher Kindheit an faszinierte Grabbe die Bühne, doch seine Liebe zum Theater blieb unerwidert. Weder als Schauspieler noch als Dichter fand er zu Lebzeiten die ersehnte Anerkennung. So tragisch Grabbes Leben gewesen ist, ... mehr lesen
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Aufenanger, Jörg: Friedrich Schiller. Biografie

Cover: Friedrich Schiller

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf - Zürich 2004, ISBN 353807190X, Gebunden, 329 Seiten, 24,90 EUR

Drei Jahre vor seinem Tod durfte er sich endlich "von Schiller" nennen. Schöner Aufstieg für einen, der als Sohn eines kleinen Feldscherers das Licht der Welt erblickt hatte und als zorniger junger Mann, heimatloser Flüchtling und Verfasser revolutionärer Dramen den Mächtigen lange ein Dorn im Auge gewesen war. Ein ... mehr lesen
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Aufenanger, Jörg: Schiller und die zwei Schwestern.

Cover: Schiller und die zwei Schwestern

dtv, München 2005, ISBN 3423244461, Kartoniert, 193 Seiten, 12,50 EUR

Goethe hat einmal ein wenig ironisch über Schiller gesagt, er sei immer in der Hand von Frauen gewesen. In Schillers zweiter Lebenshälfte waren dies die Schwestern Caroline und Charlotte von Lengefeld, die er in Rudolstadt nahe Weimar kennen lernte. Caroline, die nach einer Scheidung in zweiter Ehe ihren Vetter Wilhelm von Wolzogen heiratete, ... mehr lesen
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Aufenanger, Jörg: Richard Wagner und Mathilde Wesendonck. Eine Künstlerliebe

Cover: Richard Wagner und Mathilde Wesendonck

Patmos Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 3491350107, Gebunden, 198 Seiten, 19,90 EUR

Die dramatische Affäre zwischen Mathilde Wesendonck und Richard Wagner begann 1852 und dauerte sechs Jahre. Sie endete mit einem Skandal und dem schmerzlichen Verzicht der Liebenden. Doch diese große Liebe ging ein in Wagners ergreifendstes Werk, die Oper "Tristan und Isolde". Tristan/Richard, Isolde/Mathilde, Marke/Otto, sie sind ... mehr lesen
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Aufenanger, Jörg: Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist. Alles, was süss ist, lockt mich

Cover: Vierzig Tage im Leben des Heinrich von Kleist

Transit Buchverlag, Berlin 2011, ISBN 3887472497, Gebunden, 128 Seiten, 14,80 EUR

Kleist zu Gast bei Wieland und dessen Tochter Luise: Vierzig Tage, in denen sich wie in einem Brennglas alles bündelt, was Kleist als Dichter und Mensch ausmacht. Kleist war fünfundzwanzig Jahre alt, als er Mitte Januar 1803 auf Einladung Wielands in dessen Gutshaus in Oßmannstedt einzog, um dort nach einem hektischen Aufenthalt in der ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen