Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jerome Charyn

Jerome Charyn, 1937 als Sohn jüdischer Einwanderer in der New Yorker Bronx geboren, hat Romane, Essays, Kinderbücher, Comicszenarien und Lieder für Georges Moustaki geschrieben. 1989 wurde er von der französischen Regierung zum "Chevalier de l`Ordre des Arts et des Lettres" gekürt. Jerome Charyn lebt in Paris und New York.

Bücher von Jerome Charyn

Charyn, Jerome: Der Tod des Tangokönigs. Roman

Cover: Der Tod des Tangokönigs

Unionsverlag, Zürich 2000, ISBN 3293201806, Taschenbuch, 254 Seiten, 9,66 EUR

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Yolanda, die Gangsterbraut, weiß nicht einmal, dass sie mit einem der mächtigsten Koka-Barone Kolumbiens verwandt ist ? mit Ruben Falcone. Yolanda wird als Lockvogel rekrutiert. Ihre Reise führt über New York nach Medellín bis in den kolumbianischen Regenwald. Amerikanische Geheimagenten, der legendäre ... mehr lesen
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Charyn, Jerome: Die dunkle Schöne aus Weißrussland. Roman

Cover: Die dunkle Schöne aus Weißrussland

Alexander Fest Verlag, Berlin 2000, ISBN 3828601243, Gebunden, 142 Seiten, 15,24 EUR

Aus dem Amerikanischen von Eike Schönfeld. "Sie war ein Held, so raubgierig wie die Männer um sie herum, und ihre Schönheit war wie eine Infektion, gegen die sich niemand schützen konnte. Was ich an Gaben habe, an großen oder nicht so großen, habe ich von ihr. Sie teilte meine Geheimnisse, ich war ihr dunkler kleiner ... mehr lesen
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Charyn, Jerome: Montezumas Mann. Roman

Cover: Montezumas Mann

Rotbuch Verlag, Hamburg 2001, ISBN 3434540024, Taschenbuch, 294 Seiten, 11,71 EUR

Joe Barbarossa, Urenkel des Häuptlings der Nez Percé, dem legendären Chief Joseph, ist der Held von Montezumas Mann, Jerome Charyns siebter Krimi-Saga aus dem magischen "anderen New York". Barbarossa lebt im Hinterzimmer eines New Yorker Clubs und wickelt seine Drogengeschäfte auf einer Tischtennisplatte ab. Er dient dem NYPD und damit dem berühmten ... mehr lesen
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Charyn, Jerome: Der schwarze Schwan. Eine Erinnerung an die Bronx

Cover: Der schwarze Schwan

Alexander Fest Verlag, Berlin 2002, ISBN 3828601529, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Eike Schoenfeld. Ein Junge geht statt zur Schule ins Kino und stolpert Hals über Kopf in die New Yorker Unterwelt: eine dreifache Liebeserklärung - an die Mutter, an die Traumwelt des Films und an die Bronx der vierziger Jahre. ... mehr lesen
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Charyn, Jerome: Abrechnung in Little Odessa. Roman

Cover: Abrechnung in Little Odessa

Rotbuch Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3434540032, Taschenbuch, 286 Seiten, 9,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Geboren wurde der New Yorker Cop Isaac Sidel in der Bronx, und zwar im Jahr 1937, im selben Jahr wie der Autor. Inzwischen ist er um die sechzig und soll im nächsten Monat Bürgermeister von New York werden. Doch vorher gibt es noch etwas zu erledigen: die Knickerbocker Boys, eine rassistische ... mehr lesen
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Charyn, Jerome: Citizen Sidel. New York knallhart

Cover: Citizen Sidel

Rotbuch Verlag, Berlin 2008, ISBN 3867890390, Gebunden, 189 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Isaac Sidel ist Kandidat der Demokraten für die Vizepräsidentschaft. Er hat es mit skrupellosen Republikanern, betrügerischen Polizisten und korrupten FBI-Agenten zu tun. Doch das ist längst nicht alles, womit sich New Yorks Oberbürgermeister herumschlagen muss. Neben der Unterstützung ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen