Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Jean Bollack
Bollack, Jean: Paul Celan. Poetik der Fremdheit

Zsolnay Verlag, Wien 2000, ISBN 3552049762, Gebunden, 376 Seiten, 29,65 EUR
Deutsch von Werner Wögerbauer. Auch mehr als drei Jahrzehnte nach seinem Freitod und einer kaum zu überschauenden Zahl an Deutungen fasziniert das einzigartige Werk des aus Czernowitz in der Bukowina stammenden Paul Celan. Jean Bollack, Freund und Weggefährte des Dichters, hat nun, zum 80. Geburtstag Celans am 23. November, eine Gesamtanalyse seiner ... mehr lesen
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Bollack, Jean: Sinn wider Sinn. Wie liest man? Gespräche mit Patrick Llored

Wallstein Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3892446334, Broschiert, 200 Seiten, 28,00 EUR
Aus dem Französischen von Renate Schlesier. In den - von autobiografischen Erfahrungen ausgehenden - Gesprächen entwickelt der Literaturwissenschaftler Jean Bollack seine Theorie und Praxis des kritischen Lesens von Texten und seine Auffassung von Literatur. Das Buch dokumentiert ein Interview, das Patrick Llored, ein junger kultursoziologisch ... mehr lesen
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Bollack, Jean: Dichtung wider Dichtung. Paul Celan und die Literatur

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3835300806, Kartoniert, 535 Seiten, 49,00 EUR
Aus dem Französischen und herausgegeben von Werner Wögebauer. An den Texten Paul Celans ausgerichtet, durchmißt der Philologe, Freund und Weggefährte den kulturellen Raum, der sich für den Leser Celans durch die zahlreichen literarischen und kulturellen Bezüge in dessen Werk auftut. Der Bogen ist weit gespannt, von den ... mehr lesen
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Bollack, Jean: Ein Mensch zwischen zwei Welten. Der Philologe Jacob Bernays

Wallstein Verlag, Göttingen 2009, ISBN 3835304895, Gebunden, 156 Seiten, 24,00 EUR
Aus dem Französischen von Tim Trzaskalik. Jacob Bernays (1820-1881) war ein Fremder in der deutschen akademischen Welt des 19. Jahrhunderts. Als früh im Talmud und in den klassischen Sprachen ausgebildetes Kind eines Hamburger Rabbiners erschien er vor der Revolution von 1848 wie ein Meteor an der preußischen Universität Bonn. Er ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





