Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jacalyn Carley

Jacalyn Carley wurde 1952 im Bundesstaat New Jersey/USA geboren. Bereits im Alter von drei Jahren begann sie, Tanzunterricht zu nehmen. 1974 absolvierte sie den Bachelor of Science mit dem Hauptfach Tanz an der George Washington University. Ihr Studium schloss sie mit "Special Honors" ab.
1976 übersiedelte Carley nach West-Berlin, um dort ihre Tanzkarriere weiterzuführen. Auf die Frage ihres Vaters, was sie zu unternehmen gedächte, sollten ihre Pläne scheitern, antwortete sie, dann würde sie eben ein Buch darüber schreiben. Dies wurde allerdings nicht nötig, da sie als Mitbegründerin der Tanzfabrik Berlin und als Choreographin äußerst erfolgreich war. Carley inszenierte Tanztheater unter anderem nach Vorlagen von Ernst Jandl, Raymond Federman, Kurt Schwitters, Gertrude Stein und Andrej Bely.
Seit einigen Jahren lebt Jacalyn Carley mit ihrem Mann und zwei Kindern in Brandenburg. Vor allem die Begegnungen mit vielen Menschen in ihrer neuen Heimat, haben sie zu ihrem ersten Roman "Was sagt das linke Knie zum rechten?" inspiriert.

Bücher von Jacalyn Carley

Carley, Jacalyn: Was sagt das linke Knie zum rechten?. Roman

Cover: Was sagt das linke Knie zum rechten?

Eichborn Verlag, Berlin 2001, ISBN 3821806885, Gebunden, 310 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Amerikanischen von Gertraude Krueger. Es ist schon ärgerlich, wenn man die Welt nur alle Viertelstunde sieht - und noch ärgerlicher ist es, wenn man dabei die ganze Zeit an einen Unsympath gekettet ist. So geht es Anita, der Erzählerin dieses Romans. Sie ist der gute Geist einer besorgten Mutter, die in den Kuckuck einer kuriosen Doppelkuckucksuhr ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen