Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Inger Christensen

Inger Christensen wurde 1935 in Vejle (Dänemark) als Tochter eines Schneiders geboren. Sie studierte Medizin, Chemie und Mathematik in Kopenhagen und arbeitete als Lehrerin an einer Kunsthochschule. In den 60er Jahren begann sie Gedichte zu schreiben. Zu ihren Hauptwerken gehören "Lys" (1962, Licht) und "Graes" (1963, Gras), der Gedichtzyklus "Det" (1969, Es), "Alfabet" (1981, Alphabet) und "Sommerfugledalen" (1991, Das Schmetterlingstal). Christensen, die als Kandidatin für den Nobelpreis galt, starb am 2. Januar 2009.

Bücher von Inger Christensen

Christensen, Inger: Der Geheimniszustand. und Gedicht vom Tod

Cover: Der Geheimniszustand

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198563, Broschiert, 136 Seiten, 15,24 EUR

Unter dem bei Novalis gefundenen Titel Geheimniszustand legt die Dänin Inger Christensen ihre ars poetica vor. Sie erklärt, warum Gedichte noch immer existieren, was sie von allen anderen sprachlichen Formen unterscheidet und warum sie selbst der Logik überlegen sind. ... mehr lesen
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Christensen, Inger: det / das. Gedicht. dänisch-deutsch

Cover: det / das

Kleinheinrich Verlag, Münster 2002, ISBN 3930754290, Gebunden, 464 Seiten, 45,00 EUR

Aus dem Dänischen von Hanns Grössel. ... mehr lesen
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Christensen, Inger: Das Schmetterlingstal. Gedichte. 2 CDs. Gelesen von Inger Christensen und Hanna Schygulla

Cover: Das Schmetterlingstal

DHV - Der Hörverlag, München 2007, ISBN 3867171475, CD, 19,95 EUR

2 CDs mit 107 Minuten Laufzeit. Gelesen von Inger Christensen und Hanna Schygulla. Aus dem Dänischen übersetzt von Hanns Grössel. In deutscher und dänischer Sprache lesen Inger Christensen und Hanna Schygulla die Gedichte "Das Schmetterlingstal", "Wassertreppen" und vor allen Dingen das "Alfabet"  - ... mehr lesen
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Christensen, Inger: Lys / Licht. Gedichte. Dänisch - Deutsch

Cover: Lys / Licht

Buchkunst Kleinheinrich, Münster 2008, ISBN 3930754487, Kartoniert, 108 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Dänischen von Hanns Grössel. Die Gedichtsammlung 'lys' ist 1962 in Kopenhagen erschienen. Es ist die erste Veröffentlichung der Dichterin Inger Christensen gewesen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen