Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.05.2012, 14.07 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hermann Burger

Hermann Burger wurde am 10.7.1942 in Menziken (Kanton Aargau) als Sohn eines Versicherungsinspektors geboren. Nach der Matura studierte er Germanistik und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Danach war er als Privatdozent für deutsche Literatur an der ETH Zürich sowie als Feuilletonredaktor beim "Aargauer Tagblatt" tätig. 1976 legte Burger mit "Schilten" seinen ersten großen Roman vor. Hier zeichnete sich einer der wichtigsten Bestandteile seines Schreibens schon ab: die Rollenprosa, die sich auch in "Die künstliche Mutter" (1982) und "Blankenburg" (1986) wiederfinden würde. Ab 1979 begannen Burger schwerste Depressionen, abwechselnd mit manischen Phasen, heimzusuchen.  Am 28.2.1989 beging er Selbstmord.

Bücher von Hermann Burger

Burger, Hermann: Diabelli - Blankenburg. 6 Briefe an die nächsthöhere Instanz

Cover: Diabelli - Blankenburg

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250300098, Kartoniert, 275 Seiten, 13,90 EUR

Mit einem Nachwort von Thomas Hürlimann. ... mehr lesen
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Burger, Hermann: Der Lachartist.

Cover: Der Lachartist

Edition Voldemeer, Zürich 2008, ISBN 3211959831, Kartoniert, 41 Seiten, 14,95 EUR

Aus dem Nachlass herausgegeben von Magnus Wieland und Simon Zumsteg. "Waren wir denn je etwas anderes als ein universal begabter Lachartist?", lautet der "126. Totologismus" des im Januar 1988 erschienenen Tractatus logico-suicidalis: Über die Selbsttötung. Was aber ein 'Lachartist' - die Begriffskombination kommt ... mehr lesen
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Burger, Hermann: Schilten. Schulbericht zuhanden der Inspektorenkonferenz

Cover: Schilten

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2008, ISBN 3312004268, Gebunden, 416 Seiten, 24,90 EUR

Unter dem Künstlernamen Armin Schildknecht arbeitet der 30-jährige Peter Stirner im abgelegenen Dorf Schilten im Kanton Aargau als Lehrer. Allerdings unterrichtet er längst nicht mehr das, was der Lehrplan vorsieht. Der nahe gelegene Friedhof bestimmt das Thema: Todeskunde. In seinem Debüt von 1976, einem der wichtigsten Romane ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Streng nach Märchenlogik

22.05.2012: Heute ist Thilo Sarrazins Buch "Europa braucht den Euro nicht" erschienen. FR und taz warnen: widerlich, nationalistisch, gefährlich! Die SZ ignoriert Sarrazin und beugt sich schaudernd über Marc Hansmanns Geschichte des deutschen Schuldenstaats. Die FAZ interessiert sich mit Franzobel mehr dafür, was die Männer so treiben, wenn die Frauen im Badezimmer sind. Die NZZ lässt sich von Maria Sonia Cristoff erzählen, was Menschen mit Tieren machen (Leseprobe). Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen