Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Heribert Prantl

Heribert Prantl, geboren 1953 in Nittenau/Oberpfalz, studierte Rechtswissenschaft und Geschichte. Nach seiner journalistischen Ausbildung war er als Richter und Staatsanwalt an verschiedenen bayerischen Amts- und Landgerichten tätig. Seit 1987 arbeitet er als politischer Redakteur der Süddeutschen Zeitung, seit 1995 leitete er dort das Ressort Innenpolitik. Für seine Veröffentlichungen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Geschwister-Scholl-Preis, dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik und mit dem Erich-Fromm-Preis.

Bücher von Heribert Prantl

Prantl, Heribert: Rot-Grün. Eine erste Bilanz

Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3455103839, Taschenbuch, 157 Seiten, 12,27 EUR

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Leyendecker, Hans / Prantl, Heribert / Stiller, Michael: Helmut Kohl, die Macht und das Geld.

Cover: Helmut Kohl, die Macht und das Geld

Steidl Verlag, Göttingen 2000, ISBN 3882437383, Gebunden, 608 Seiten, 24,54 EUR

Hans Leyendecker zeichnet den Werdegang Helmut Kohls nach bis zur wohl größten Affäre der deutschen Nachkriegszeit. Geschildert werden die Hintergründe der CDU-Parteispendenskandale seit 1949. Die Affäre ausgelöst hat der nach Kanada geflohene Waffenhändler Karlheinz Schreiber, der aus dem Dunstkreis von Kohls Männerfreund Franz Josef Strauß ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Verdächtig. Die Politik der inneren Unsicherheit

Cover: Verdächtig

Europa Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3203810417, Gebunden, 160 Seiten, 12,90 EUR

Seit dem 11. September ist das Sichere nicht mehr sicher. Das Grundvertrauen der Menschen in den Staat ist erschüttert. Die deutsche Innenpolitik reagiert darauf mit einem neuen Hochsicherheitsstaat, in dem jeder einzelne Bürger als Risikofaktor betrachtet und behandelt wird. Der Fundamentalfehler liberal-rechtsstaatlicher Politik ist: Sie ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Kein schöner Land. Die Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit

Cover: Kein schöner Land

Droemer Knaur Verlag, München 2005, ISBN 3426273632, Kartoniert, 208 Seiten, 12,90 EUR

Die Spitzenpolitiker der Generation, die in den 60er und 70er Jahren den sozialen Aufstieg geschafft hat, kappen die Verbindung nach unten. Die neuen Gesetze fördern die neue Armut. Die Führungsschicht in Politik und Wirtschaft kompostiert die soziale Verantwortung. Ihre Reformpolitik ist einseitig und gefährdet den Zusammenhalt der ... mehr lesen
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Prantl, Heribert: Der Terrorist als Gesetzgeber. Wie man mit Angst Politik macht

Cover: Der Terrorist als Gesetzgeber

Droemer Knaur Verlag, München 2008, ISBN 3426274647, Kartoniert, 220 Seiten, 14,95 EUR

Überall, von Washington bis Paris, in Wien, Berlin und Bern, werden rechtsstaatliche Grundsätze auf dem Altar der Sicherheit geopfert. Heribert Prantl sagt, wer die Politik der Angst betreibt. Er warnt vor dem stückweisen Ausverkauf der Freiheit. Denn: Ein starker Staat ist nur der Staat, der seine Regeln verteidigt - nicht der, der sie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen