Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Hans-Jost Frey

Hans-Jost Frey, geboren 1933, lebt in Zürich und lehrte dort und in den USA Vergleichende Literaturwissenschaft. Seine Bücher beschäftigen sich teils mit Textauslegung und Literaturtheorie ("Studien über das Reden der Dichter", "Der unendliche Text"), sind teils essayistischer und literarischer Natur ("Unterbrechungen", "Wörter und die Wiedervereinigung der Wörter", beide Edition Howeg). Bei Urs Engeler erschien 1998 "Lesen und Schreiben".

Bücher von Hans-Jost Frey

Frey, Hans-Jost: Vier Veränderungen über Rhythmus.

Urs Engeler Editor, Basel 2001, ISBN 3905591146, Broschiert, 176 Seiten, 16,36 EUR

Hans-Jost Frey neuestes Buch beschäftigt sich mit dem Rhythmus in Poesie und Musik. Es versammelt seine wichtigsten Arbeiten zu Fragen des Verses aus den letzten zwanzig Jahren, beginnend mit "Verszerfall", Freys Antwort auf die Frage der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung "Welche Kriterien gibt es heute für den ... mehr lesen
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Frey, Hans-Jost: Wortstellungen - zur Stellung der Poesie.

Urs Engeler Editor, Basel 2002, ISBN 3905591480, Broschiert, 96 Seiten, 14,50 EUR

Hans-Jost Frey ist bekannt dafür, seine Gedanken zur Literatur und Sprache auf ebenso klare wie konsequente Weise zu entwickeln. In seinem ersten Buch bei Urs Engeler war er mit der Innenseite der Sprache beschäftigt, mit dem "Lesen und Schreiben" - in den "Wortstellungen" nun fragt er nach ihrer Außenseite, nach dem, wie der Gebrauch ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen