Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Giordano Bruno

Giordano Filippo Bruno, geboren 1548 in Nola bei Neapel, trat 1563 in den Dominikanerorden ein, verließ ihn 1580 jedoch wegen seiner pantheistischen Weltsicht. Bruno knüpfte an die Gedanken der stoischen Antike an, nach denen Gott identisch mit der Natur ist. Wegen der Differenzen mit der Kirche lebte Bruno u.a. auch in Deutschland. Wegen seiner Lehren von der Unendlichkeit der Welt wurde ihm in Venedig schließlich der Prozess gemacht. Nach langjährigem Gefängnisaufenthalt wurde er am 17. Februar 1600 in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Brunos Naturphilosophie beeinflusste unter anderem Spinoza, Herder, Goethe, Jacobi, Schelling und Leibniz, der das Monaden-Modell übernahm.

Bücher von Giordano Bruno

Bruno, Giordano: Giordano Bruno: Werke. Band 3: Über die Ursache, das Prinzip und das Eine

Cover: Giordano Bruno: Werke

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2007, ISBN 3787318038, Gebunden, 537 Seiten, 148,00 EUR

In "De la causa, principio et uno" (wahrscheinlich 1584) entwirft Giordano Bruno so etwas wie seine Metaphysik, d. h. seine Prinzipienlehre oder "Theorie der ersten Ursachen des Seins". Die hier fundierten Theoreme bleiben für die Arbeiten der Londoner Zeit insgesamt verbindlich, sie werden höchstens aus anderen Perspektiven ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Bruno, Giordano: Giordano Bruno: Werke. Band 4: Über das Unendliche, das Universum und die Welten

Cover: Giordano Bruno: Werke

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2007, ISBN 3787318046, Gebunden, 427 Seiten, 114,00 EUR

De l'infinito, universo et mondi. Italienisch-deutsch. Übersetzung, Einleitung und Kommentar von Angelika Bönker-Vallon. "De l'infinito, universo e mondi" ist ein eindrucksvolles Dokument neuzeitlichen Denkens, in dem sich der epochale Umbruch vom Mittelalter zur Moderne manifestiert.
Auch mit seiner Schrift "De ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen