Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Gioconda Belli

Gioconda Belli, 1948 in Nicaragua geboren, studierte in Spanien und in den USA. Ab 1970 beteiligte sich Gioconda Belli am Widerstand der Sandinistischen Befreiungsfront FSLN gegen die Diktatur Somozas. 1975 verließ sie Nicaragua und ging ins Exil; zunächst nach Mexico, dann nach Costa Rica. 1976 wurde sie von einem Gericht wegen subversiver Aktivitäten in Abwesenheit zu sieben Jahren Haft verurteilt. Im August 1978 kehrte sie mit ihren drei Kindern nach Nicaragua zurück, wo sie vor allem im Bereich der politischen Bildung tätig war. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern wechselweise in Los Angeles und in Nicaragua.

Bücher von Gioconda Belli

Belli, Gioconda: Die Verteidigung des Glücks. Erinnerungen an Liebe und Krieg

Cover: Die Verteidigung des Glücks

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446199764, Gebunden, 414 Seiten, 23,52 EUR

Gioconda Belli, eine der exemplarischen Frauenfiguren Lateinamerikas erzählt: wie sie sich am Widerstand der Sandinistischen Befreiungsfront gegen die Somoza-Diktatur Nicaraguas beteiligt, wie sie trotzdem ihre zwei Töchter großzieht und wie sie gleichzeitig mit ihren Gedichten Weltruhm erlangt. Die Schilderung eines Lebens zwischen ... mehr lesen
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Belli, Gioconda: Das Manuskript der Verführung. Roman

Cover: Das Manuskript der Verführung

Peter Hammer Verlag, Wuppertal 2005, ISBN 3779500353, Gebunden, 509 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Spanischen von Elisabeth Müller. Das Leben der Schülerin Lucia verläuft streng und eintönig hinter den Mauern einer Klosterschule in Madrid, bis sich der Universitätsdozent Manuel in das Mädchen verliebt. Allzu ähnlich ist Lucia einer historischen Figur, die der Historiker mit Besessenheit erforscht: die unglückliche ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen