Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 10.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Francisco Coloane

Francisco Coloane, 1910 als Sohn eines Walfänger-Kapitäns auf der Insel Chiloé geboren, wuchs unter Seeleuten, Fischern, Walfängern, Robbenjägern, Tauchern und Schatzsuchern auf. Als Kind schon hörte er die Geschichten der Tehuelche-Indianer, der Yaghans, der Onas und Alakalufs.
Er fuhr auf einem Walfänger zur See, was ihn zum überzeugten Gegner des Walfangs machte. Danach war er Verwalter auf einer großen Schaffarm, Matrose, Mastwächter auf einem Schulschiff der chilenischen Marine, Forscher in der Antarktis; er leitete Erdölbohrexpeditionen, befuhr alle Weltmeere und zeichnete Seekarten der Meeresstraßen rund um Kap Hoorn.
1940 veröffentlichte er sein erstes Buch, den Roman »El Ultimo Grumete de La Baquedano«, 1941 eine Sammlung von Erzählungen mit dem Titel »Cabo de Hornos«. Als 1956 der Erzählband »Tierra del Fuego« erschien, war Coloane bereits einer der bekanntesten Schriftsteller Lateinamerikas. 1964 wurde er mit dem »Premio Nacional de Literatura«, dem großen Literaturpreis Chiles, ausgezeichnet. Bis heute haben seine Bücher allein in Lateinamerika eine Gesamtauflage von mehr als zweieinhalb Millionen Exemplaren erreicht.

Bücher von Francisco Coloane

Coloane, Francisco: Der letzte Schiffsjunge der Baquedano. Roman (Jugendbuch)

Unionsverlag, Zürich 2000, ISBN 3293201598, gebunden, 93 Seiten, 7,62 EUR

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen