Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Francisco Ayala

Francisco Ayala wurde 1906 in Granada geboren. Schon früh widmete er sich neben dem Jurastudium der Literatur. Am Ende des Spanischen Bürgerkrieges floh er nach Argentinien, danach in die USA. In den sechziger Jahren kehrte er in seine Heimat zurück. 1991 erhielt er den "Premio Cervantes", den wichtigsten Literaturpreis der spanischsprachigen Welt. Francisco Ayala starb am 3. November 2009 in Madrid.

Bücher von Francisco Ayala

Ayala, Francisco: Der Kopf des Lammes. Erzählungen

Cover: Der Kopf des Lammes

Manesse Verlag, Zürich 2003, ISBN 3717520288, Gebunden, 381 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Spanischen von Erna Brandenberger. Das Werk Ayalas umspannt mehr als sechs Jahrzehnte. Dieser Auswahlband zeigt den stilistischen und thematischen Reichtum des spanischen Modernisten - seine Erzählungen sind hellsichtige Illustrationen unserer Zeit: illusionslos, von herber Ironie durchzogen, mitunter auch sanft melancholisch. ... mehr lesen
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Ayala, Francisco: Wie Hunde sterben. Roman

Cover: Wie Hunde sterben

Manesse Verlag, Zürich 2006, ISBN 3717520962, Gebunden, 384 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Spanischen von Erna Brandenberger. Mit einem Nachwort von Hanjo Kesting. "Während sich alle um mich herum im Gebrauch des Fleischermessers oder der Machete üben, wenn nicht gar der Pistole, bediene ich mich der Feder: mit nicht weniger messerscharfem Vergnügen." Luis Pineda, genannt "Pinedito", bleibt wie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen