Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Fernando Botero

Fernando Botero wurde 1932 in Medellin als Sohn eines kolumbianischen Handlungsreisenden geboren. Als Zwölfjähriger wurde er zum Matador ausgebildet. 1948 stellte er zum ersten Mal mit anderen Malern aus seiner heimatlichen Provinz Antioquia in Medellin aus. Im Jahr 1951 zog Botero nach Bogota, wo er die kolumbianische Avantgarde kennenlernte. Nach einem Studium in Madrid an der Academia San Fernando und dem Prado-Museum ging Botero nach Italien und studierte ab 1953 in Florenz Kunstgeschichte. Zwei Jahre später kehrte er nach Bogota zurück. Botero wurde Professor für Malerei an die Kunstakademie von Bogota und setzte sich immer mehr als der wichtigste junge Künstler Kolumbiens durch. 1960 siedelte er nach New York über und gewann den Guggenheim National Prize für Kolumbien. Die nächsten Jahre verbrachte er abwechselnd in Kolumbien, New York und Europa. Bis heute sind seine Werke in zahlreichen internationalen Museen und Ausstellungen vertreten. Botero lebt und arbeitet heute in New York und Paris.

Bücher von Fernando Botero

Botero, Fernando: Boteros Frauen.

Cover: Boteros Frauen

Knesebeck Verlag, München 2003, ISBN 3896601857, Gebunden, 224 Seiten, 75,00 EUR

Herausgegeben von Paola Gribaudo. Aus dem Spanischen von Sabine Giersberg, aus dem Englischen von Bettina Blumenberg. Mit einem Essay von Carlos Fuentes. Mit 180 farbigen und 25 s/w-Abbildungen. Der Stil Fernando Boteros ist unverwechselbar: Seine Bilder zeigen monströs aufgeblasene Figuren von barocker Körperlichkeit und Stillleben mit riesigen ... mehr lesen
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Botero, Fernando: Abu Ghraib.

Cover: Abu Ghraib

Prestel Verlag, München 2006, ISBN 3791337416, Broschiert, 109 Seiten, 29,95 EUR

Mit einem Aufsatz von David Ebony in englischer Sprache. Mit vierfarbige und s/w Abbildungen. The world was shocked in 2003 by photographs revealing abuse of prisoners by U.S. guards at the notorious Abu Ghraib prison near Baghdad. In response, the renowned Colombian artist Fernando Botero created a series of riveting paintings and drawings that constitute ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen