Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Erwin Wickert

Erwin Wickert, geboren 1915 in Bralitz (Mark Brandenburg), hat in Berlin und Heidelberg Kunstgeschichte und Philosophie, in den USA Volkswirtschaft und Politische Wissenschaften studiert. Während des Zweiten Weltkrieges war Wickert im Auswärtigen Dienst (Schanghai und Tokio). Dann lebte er in Heidelberg als Schriftsteller, bis er 1955 wieder in die Diplomatie zurückkehrte.

Bücher von Erwin Wickert

Wickert, Erwin: Die glücklichen Augen. Geschichten aus meinem Leben

Cover: Die glücklichen Augen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001, ISBN 3421051526, Gebunden, 592 Seiten, 25,46 EUR

In seinen Erinnerungen erzählt Erwin Wickert von seinem Leben als Schriftsteller und Diplomat. Nach der Rückkehr aus Asien im Februar 1948 lebt er mit seiner Familie als Schriftsteller in Heidelberg, schon bald der - neben Günter Eich - bekannteste Hörspielautor. Doch als er merkt: "Ich sehe die Welt nur noch über meinen Schreibtisch. Ich kenne ... mehr lesen
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Wickert, Erwin: Das Gipfelgespräch. Ansichten und Einsichten

Cover: Das Gipfelgespräch

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2003, ISBN 3421055106, Gebunden, 320 Seiten, 22,90 EUR

In einem hintergründigen, amüsanten "Gipfelgespräch" des Autors mit römischen und chinesischen Kaisern wünschen sich diese, dass er ihren Ruhm weit verbreite. Er aber erwidert: "Große Themen gibt es auch bei den 'kleinen Leuten' zuhauf. Ich schildere Kaiser ebenso gerne wie Menschen, die von den Kaisern ... mehr lesen
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Wickert, Erwin: Das muss ich Ihnen schreiben. Beim Blättern in unvergessenen Briefen

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2005, ISBN 3421058571, Gebunden, 400 Seiten, 32,00 EUR

Erwin Wickert ist Schriftsteller von Rang und war Botschafter auf wichtigen Posten - eine in Deutschland seltene Verbindung. Der Kreis der Menschen, mit denen er, oft über viele Jahre, Briefe austauschte, ist ungewöhnlich weit: Schriftsteller und Politiker, Wissenschaftler, Philosophen und Publizisten. Dieser Band vereint 348 Briefe von und ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen