Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Elena Ferrante

Elena Ferrante stammt aus Neapel. Vor zehn Jahren schrieb sie ihren viel beachteten Debütroman "Lästige Liebe". Noch vor Erscheinen zog sich die Autorin aus der Öffentlichkeit auf eine griechische Insel zurück. Die Filmrechte für "Tage des Verlassenwerdens" wurden an die Produktionsfirma von Roberto Benigni verkauft.

Bücher von Elena Ferrante

Ferrante, Elena: Tage des Verlassenwerdens. Roman

Cover: Tage des Verlassenwerdens

List Verlag, München 2003, ISBN 3548680550, Taschenbuch, 272 Seiten, 12,00 EUR

Aus dem Italienischen von Anja Nattefort. Eine junge, attraktive Frau wird plötzlich von ihrem Mann verlassen. Allein mit den beiden Kindern und dem Hund fällt sie in einen dunklen Abgrund, dessen Existenz sie früher nicht einmal erahnt hätte. Der schwindelerregende Fall Olgas, ihr Scheitern an den ganz alltäglichen Dingen ... mehr lesen
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Ferrante, Elena: Lästige Liebe. Roman

Cover: Lästige Liebe

List Verlag, München 2003, ISBN 3548604064, Taschenbuch, 190 Seiten, 6,95 EUR

Aus dem Italienischen von Stefan Wendt. Amalia ist tot. Ist sie ertrunken oder umgebracht worden? Ihre Tochter Delia taucht ein in die eigene Vergangenheit, und was zuerst wie eine alltägliche neapolitanische Familiengeschichte aussieht, entwickelt sich zu einem atemberaubenden literarischen Thriller ... ... mehr lesen
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Ferrante, Elena: Die Frau im Dunkeln. Roman

Cover: Die Frau im Dunkeln

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2007, ISBN 342104323X, Gebunden, 288 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Italienischen von Anja Nattefort. Leda ist fast fünfzig, geschieden und Professorin für Anglistik in Mailand. Ihre erwachsenen Töchter leben mit dem Vater in Kanada, und so verbringt sie den Sommer alleine an der süditalienischen Küste. Die heißen Tage am Strand verstreichen ereignislos, bis Ledas Ruhe von einer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen