Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Edward Bunker

Edward Bunker gehörte zu den schillerndsten Autoren der amerikanischen Kriminalliteratur. Geboren 1933 in Hollywood als Sohn eines Bühnenarbeiters und einer Revuetänzerin, wuchs er nach der frühen Scheidung der Eltern im Kinderheim auf. Schon als Jugendlicher wurde er straffällig, mit siebzehn Jahren war er der jüngste Gefängnisinsasse von St. Quentin. Nach seiner Entlassung schlug er sich mit Drogenhandel und bewaffneten Raubüberfällen durchs Leben und landete schließlich auf der FBI-Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des Landes. Während Edward Bunker eine fünfjährige Haftstrafe in Folsom verbüßte, erschien 1973 sein erster Roman "Wilder als ein Tier", drei weitere folgten. Für sein Drehbuch zum Film "Runaway Train" wurde er für einen Oskar nominiert. Ferner wirkte er als Schauspieler in zahlreichen Filmen mit, so spielte er u.a. in Quentin Tarantinos "Reservoir Dogs" die Rolle des Mr. Blue. Edward Bunker starb 2005.

Bücher von Edward Bunker

Bunker, Edward: Lockruf der Nacht. Roman

Cover: Lockruf der Nacht

Liebeskind Verlagsbuchhandlung, München 2009, ISBN 3935890613, Gebunden, 220 Seiten, 16,90 EUR

Aus dem Englischen von Jürgen Bürger. 1962. Oceanview, Kalifornien. Das Wetter ist gut, die Mädchen sind hübsch, und die Einwohner der Stadt betteln geradezu darum, ausgenommen zu werden von einem, der weiß, wies läuft. Ernie Stark ist ein kleiner Junkie, der sich für eine ganz große Nummer hält, ausgebufft ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen