Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

David Albahari

David Albahari wurde 1948 im serbischen Pec in Jugoslawien geboren. Er studierte englische Literatur und Sprache an der Universität von Belgrad. Seit 1994 lebt David Albahari in Calgary, Kanada. Albahari arbeitet als erfolgreicher Schriftsteller und Übersetzer von bekannten amerikanischen, britischen und australischen Autoren, wie zum Beispiel Nabokov, V.S. Naipaul oder John Updike. Weltweit wurden Albaharis Werke in viele verschiedene Sprachen übersetzt.

Bücher von David Albahari

Albahari, David: Mutterland. Roman

Cover: Mutterland

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3821806869, Gebunden, 169 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann. "Womit soll ich anfangen?" Als der Mann in den mittleren Jahren diese Frage nach mehr als 14 Jahren wieder hört, ist sein Erschrecken groß. Eher zufällig hat er in seinem kanadischen Exil die Spulen mit alten Tonbandaufnahmen gefunden, auf denen ihm seine inzwischen verstorbene Mutter ... mehr lesen
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Albahari, David: Götz und Meyer. Roman

Cover: Götz und Meyer

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3821806850, Gebunden, 155 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann. Vor sechzig Jahre fuhren zwei Männer in einem Lastwagen jeden Tag von Belgrad nach Jajinci: Götz, der Fahrer, und Meyer, der Beifahrer. Hätten sie nicht unterwegs angehalten und das Ende des Auspuffs mit einer Öffnung im Boden des Kastens verschraubt, und wäre der Kasten nicht ... mehr lesen
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Albahari, David: Fünf Wörter. Erzählungen

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 382185751X, Gebunden, 180 Seiten, 18,90 EUR

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann. In Albaharis Erzählungen geht es um Sprach- und Heimatlosigkeit, die Last der Erinnerung und die Einsamkeit des Menschen - Themen, die kaum ein Schriftsteller der Gegenwart so faszinierend in Worte zu fassen versteht. ... mehr lesen
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Albahari, David: Die Ohrfeige. Roman

Cover: Die Ohrfeige

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821857854, Gebunden, 368 Seiten, 22,95 EUR

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann. Der Erzähler in David Albaharis neuem Roman hat viel Zeit. Einmal die Woche schreibt er eine Kolumne für eine Belgrader Zeitung, ansonsten macht er das, was viele in zerfallenden autoritären Regimen tun: Er macht sich unsichtbar. Was bleibt, sind die kleinen, täglichen Rituale, ... mehr lesen
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Albahari, David: Ludwig. Roman

Cover: Ludwig

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3821861010, Gebunden, 152 Seiten, 17,95 EUR

Aus dem Serbischen von Mirjana und Klaus Wittmann. Die langjährige Freundschaft zweier Schriftsteller - der eine Ludwig, der andere der namenlose Ich-Erzähler - ist in die Brüche gegangen. Der Ich-Erzähler sieht sich von seinem besten Freund grausam hintergangen. Seine Idee für ein Buch der Bücher - Abend für Abend ... mehr lesen
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Albahari, David: Die Kuh ist ein einsames Tier. Kurze Geschichten und dauerhafte Wahrheiten über Liebe, Traurigkeit und den ganzen Rest

Cover: Die Kuh ist ein einsames Tier

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3821861533, Gebunden, 144 Seiten, 16,95 EUR

Übersetzt von Klaus Wittmann und Mirjana Wittmann. Eine Geschichte auf kürzeste Weise erzählen, mit so wenig Worten wie möglich, nicht als Tribut an das Schweigen, sondern als Beispiel für die Kraft der Sprache: das ist die Absicht hinter diesen Texten, die David Albaharis ganze Bandbreite und sprachliche Eleganz zeigen. Ob ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen