Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Christina von Braun

Christina von Braun, geboren 1944 in Rom, ist Professorin für Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Schwerpunkt Geschlecht und Geschichte. Die Filmemacherin und Kulturtheoretikerin hat etwa 50 Filme und Fernsehspiele gedreht und zahlreiche Bücher geschrieben zu den Themen Gender, Antisemitismus und Medientheorie.

Bücher von Christina von Braun

Braun, Christina von / Stephan, Inge (Hrsg.): Gender Studies. Eine Einführung

Cover: Gender Studies

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3476016366, Kartoniert, 395 Seiten, 20,35 EUR

Dieser Band bietet eine umfangreiche systematische Einführung in die Fachgeschichte, die Methoden und Theorien der Gender-Studies, gefolgt von orientierenden Darstellungen der Einzeldisziplinen und ihres Umgangs mit der Gender-Kategorie. Da Gender-Studies von ihrem Selbstverständnis her interdisziplinär angelegt sind, bietet der Band nach einer umfangreichen ... mehr lesen
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Braun, Christina von: Versuch über den Schwindel. Religion, Schrift, Bild, Geschlecht

Cover: Versuch über den Schwindel

Pendo Verlag, Zürich - München 2001, ISBN 3858424064, Gebunden, 672 Seiten, 39,88 EUR

Mit 35 Abbildungen. Der Begriff des Schwindels erzählt eine seltsame Geschichte: die "wahre" Geschich­te von der Macht der Täuschung. Das Buch verfolgt zwei historische Hauptstränge in ihrer Verschränkung und Ver­zweigung: die Geschlechterbilder einerseits und den Vergleich zwischen jüdischen und christlichen Denkwelten ... mehr lesen
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Braun, Christina von: Stille Post. Eine andere Familiengeschichte

Cover: Stille Post

Propyläen Verlag, Berlin 2007, ISBN 3549073143, Gebunden, 416 Seiten, 22,00 EUR

Mit 34 Fotografien. Familiengeschichten haben offene und verborgene Gesichter, sie werden auf laute und auf verschwiegene Weise von Generation zu Generation weitergegeben. Die Kulturwissenschaftlerin Christina von Braun versucht die Botschaften zu entschlüsseln, die ihr vor allem durch die Frauen der Familie nach dem Muster der "Stillen Post" ... mehr lesen
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Braun, Christina von / Mathes, Bettina: Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen

Cover: Verschleierte Wirklichkeit

Aufbau Verlag, Berlin 2007, ISBN 3351026439, Gebunden, 476 Seiten, 24,95 EUR

Die kontroverse Debatte um das Kopftuchverbot hat es gezeigt: Der "Kampf der Kulturen" findet nicht zuletzt auch in den Tabus seinen Ausdruck, die die Differenz der Geschlechter markieren. Dieses Standardwerk liefert das theoretische Fundament zum Thema: Mit Beispielen aus Kultur, Geschichte und Literatur beleuchten Christina von Braun und ... mehr lesen
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Braun, Christina von: Stille Post. Feature. 1 CD

Cover: Stille Post

Hörbuch Hamburg, Hamburg 2007, ISBN 3899034600, CD, 12,95 EUR

1 CD mit 49 Minuten Laufzeit. Mit diesem Feature will Christina von Braun Geschichte auf eine diesem Medium angemessene Weise erzählen, ein inszenierter Essay und Einstieg zur speziellen Form, die sie für ihre inzwischen zum Bestseller gewordene Familiengeschichte Stille Post fand: Wie kommt es, dass man ein Gefühl von Heimat für ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen