Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Carmen-Francesca Banciu

Carmen-Francesca Banciu, 1955 im rumänischen Lipova geboren, studierte Kirchenmalerei und Außenhandel in Bukarest. Die Verleihung des Internationalen Kurzgeschichtenpreises der Stadt Arnsberg hatte für sie ein Publikationsverbot in Rumänien zur Folge. Seit November 1990 lebt sie als freie Autorin in Berlin, schreibt Beiträge für den Rundfunk, leitet Seminare für Kreatives Schreiben und eine Weiterbildungswerkstatt für junge deutsche Autoren. Carmen-Francesca Banciu wurde mit zahlreichen Stipendien und Preisen ausgezeichnet und schreibt seit 1996 auch in deutscher Sprache.

Bücher von Carmen-Francesca Banciu

Banciu, Carmen-Francesca: Ein Land voller Helden. Roman

Cover: Ein Land voller Helden

Ullstein Verlag, Berlin 2000, ISBN 3898340031, Gebunden, 257 Seiten, 17,38 EUR

Überarbeitete Fassung auf der Grundlage der Übersetzung aus dem Rumänischen von Georg Aescht. "War es Kitsch, Putsch oder Revolution?" Das ist der Arbeitstitel der Recherche, in der ein junger Journalist Radu Iosif, der sich selbst "der Sammler" nennt, einige der "verborgenen Helden" der Rumänischen Revolution gegen das Ceausescu-Regime befragt. ... mehr lesen
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Banciu, Carmen-Francesca: Berlin ist mein Paris. Geschichten aus der Hauptstadt

Cover: Berlin ist mein Paris

Ullstein Verlag, München 2002, ISBN 3898340538, Gebunden, 200 Seiten, 18,00 EUR

Wie man in Berlin Paris vergessen kann. Eigentlich kreisten ihre Gedanken um Paris, das ihre Phantasie beflügelte, Paris, der Traum von einer Stadt, der sie am Leben hielt. Doch sie entschied sich für den unvollkommenen Ort Berlin, für eine Stadt im Wandel und im Werden: Spiegel der eigenen Entwicklung und Symbol des Aufbruchs in eine ... mehr lesen
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Banciu, Carmen-Francesca: Das Lied der traurigen Mutter. Roman

Cover: Das Lied der traurigen Mutter

Rotbuch Verlag, Berlin 2007, ISBN 3867890099, Gebunden, 221 Seiten, 19,90 EUR

Eines Tages verbrennt die Mutter alle Puppen ihrer Tochter - als sie in die Schule kommt, gerade einmal siebenjährig. Die Mutter ist eine Frau, die die unerschütterlichen Prinzipien des Kommunismus zu ihren eigenen macht. Darüber verliert sie die Individualität der Tochter gänzlich aus den Augen. Maria-Maria aber will ihren ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen