Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Balthus

Balthus wurde 1908 als Graf Balthazar Klossowski de Rola in Paris geboren - wobei über den Grafentitel Zweifel bestehen. Er war der zweite Sohn des polnischen Kunsthistorikers und Malers Erich Klossowski, dessen in Deutschland veröffentliche Daumier-Studie (1908) noch heute als Standardwerk gilt. Balthus' Mutter war die Malerin Elizabeth Dorothea, genannt Baladine, geborene Spiro (1886-1969), eine Polin jüdischen Glaubens, deren Vater als Kantor tätig gewesen war. Balthus' älterer Bruder ist der Schriftsteller und Maler Pierre Klossowski. Die Eltern von Balthus führten in Paris einen der wichtigsten Künstler-Salons, in dem u.a. Pierre Bonnard, Paul Valery und Andre Gide verkehrten.
Seine Jugend verbrachte Balthus in der Schweiz und in Berlin. Zu Balthus' Werk gehören etwa 350 Gemälde und 1600 Zeichnungen, Bildnisse von jungen Mädchen, Akte, Interieurs, Katzen und Landschaften, die in Komposition und Durchführung auf das Vorbild und Studium alter Meister zurückgehen, aber auch surrealistische und neusachliche Elemente aufweisen. Balthus starb 2001 in Rossiniere in der Schweiz.

Bücher von Balthus

Balthus, : Balthus: Erinnerungen.

Cover: Balthus: Erinnerungen

Ullstein Verlag, Berlin 2002, ISBN 3898340503, Gebunden, 280 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz. Aufgezeichnet von Alain Vircondelet. "Wenn ich einen Pinsel in der Hand halte, habe ich das Gefühl, die Welt zu beherrschen", hat Balthus einmal gesagt. Er gilt als einer der geheimnisvollsten Maler des 20. Jahrhunderts, als Widersacher der Moderne und als exzentrischer Außenseiter, der skurrile ... mehr lesen
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Balthus, / Watteville, Antoinette: Liebesbriefe. 1928-1937

Cover: Liebesbriefe

Gachnang und Springer Verlag, Bern - Berlin 2005, ISBN 3906127745, Gebunden, 386 Seiten, 24,50 EUR

Bathus und ein junger Diplomat in Bern wetteiferten um die Gunst von Antoinette. Nach langen Hin und Her entschliesst sich die junge Frau, den Maler zu heiraten. Zweihundertvierzig Briefe fügen sich zu einem eindrücklichen Briefroman zusammen, voll hingabe, Zorn und Witz. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen