Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Andreas Urs Sommer

Andreas Urs Sommer, 1972 geboren, studierte Philosophie, Kirchen- und Dogmengeschichte und Deutschen Literaturwissenschaft in Basel, Göttingen und Freiburg im Breisgau. Er habilitierte 2004 an der Universität Greifswald und arbeitet seit 2008 für die Forschungsstelle Nietzsche-Kommentar der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Bücher von Andreas Urs Sommer

Skirl, Miguel / Sommer, Andreas Urs / Winter, Dagmar: Die Hortung. Eine Philosophie des Sammelns

Cover: Die Hortung

Parerga Verlag, Düsseldorf 2000, ISBN 3930450542, Broschiert, 178 Seiten, 24,54 EUR

Sammeln ist die geheime Signatura saeculi, das Kenn- und Kainszeichen unserer Gegenwart. Umso mehr erstaunt die Rat- und Tatlosigkeit der Philosophie in sammeltheoretischer Hinsicht: Man überläßt das Problem, das man als solches gar nicht erkennt, willig den Psychologen und den Sammlern selbst, womit man zu erkennen gibt, daß man eigentlich nichts ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Friedrich Nietzsches 'Der Antichrist'. Ein philosophisch-historischer Kommentar

Cover: Friedrich Nietzsches 'Der Antichrist'

Schwabe Verlag, Basel 2000, ISBN 3796510981, Gebunden, 783 Seiten, 75,67 EUR

Wer Nietzsches Philosophie verstehen will, muss seinen "Antichrist" (1888) verstehen. Der umfassende Kommentar von Andreas Urs Sommer unternimmt unter Berücksichtigung der von Nietzsche benutzten Quellen eine minutiöse philosophisch-historische Analyse dieses hervorstechenden Werkes. Sommers "Antichrist"-Kommentar trägt ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst, selber zu denken. Ein philosophischer Dictionnaire

Cover: Die Kunst, selber zu denken

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2002, ISBN 382184521X, Gebunden, 291 Seiten, 27,50 EUR

Ein junger schweizer Philosoph, der noch dazu im tiefen Osten Deutschlands lebt, tritt hier mit souveräner Chuzpe auf den Plan. Es ist kein manirierter Einfall, daß dieses Buch sich Dictionnaire nennt, statt, wie andere seiner Art, ein Philosophisches Wörterbuch. Denn es ist nicht zum Nachschlagen da, sondern zum Lesen. Damit huldigt ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Geschichte als Trost. Isaak Iselins Geschichtsphilosophie

Cover: Geschichte als Trost

Schwabe Verlag, Basel 2002, ISBN 3796519407, Kartoniert, 124 Seiten, 26,50 EUR

Die Geschichtsphilosophie eines Isaak Iselin (1728-1782) ist doch eigentlich kein Thema. Jedenfalls lautet so der Tenor jener philosophiehistorischen Nachschlagewerke, die in Nebensatz oder Fußnote des Basler Aufklärers noch gedenken. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass die Beschäftigung mit Iselins Geschichtsphilosophie ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst des Zweifelns. Anleitung zum skeptischen Denken

Cover: Die Kunst des Zweifelns

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406528384, Paperback, 156 Seiten, 9,90 EUR

Die philosophische Skepsis ist eine Form der Lebenskunst, die in unserer auf Gewissheit versessenen Zeit in Vergessenheit geraten ist. Demgegenüber zeigt dieses Buch, dass das skeptische Philosophieren mit seiner Vorliebe für die Vorläufigkeit neue Freiräume des Urteilens und Handelns eröffnet. Der Autor führt in 33 Lektionen ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Sinnstiftung durch Geschichte. Zur Entstehung spekulativ-universalistischer Geschichtsphilosophie zwischen Bayle und Kant

Cover: Sinnstiftung durch Geschichte

Schwabe Verlag, Basel 2006, ISBN 3796522149, Gebunden, 582 Seiten, 57,50 EUR

Geschichtsphilosophie als Versuch, Geschichte als Einheit mit klarer Verlaufsrichtung philosophisch zu deuten, ist eine recht junge Erfindung. Dennoch hat Geschichtsphilosophie rasch eine kulturelle Deutungsmacht gewonnen, die weit über philosophische Debatten hinausweist. Geschichtsphilosophische Stichworte wie "Fortschritt" und "Entwicklung" ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs (Hrsg.): Nietzsche - Philosoph der Kultur(en)?.

Cover: Nietzsche - Philosoph der Kultur(en)?

Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2008, ISBN 3110201305, Gebunden, 574 Seiten, 98,00 EUR

Ist Friedrich Nietzsche ein Philosoph der Kultur(en)? In dem vorliegenden Band geht es um Nietzsches Auseinandersetzung mit dem Begriff und den Konkretionen von Kultur ebenso wie um seine Pläne, eine Kultur nach Maßgabe des Lebens zu schaffen. Es wird untersucht, inwiefern sein Versuch, aus der Perspektive fremder Kultur(en) die eigene ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst der Seelenruhe. Anleitung zum stoischen Denken

Cover: Die Kunst der Seelenruhe

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406591949, Kartoniert, 159 Seiten, 9,95 EUR

In Zeiten der Krise können wir von den Stoikern lernen. Ihre Kunst der Seelenruhe bestand darin, sich innerlich von allem loszusagen, was uns vom Schicksal genommen werden kann. Nicht Untätigkeit war das Ergebnis dieser Haltung, sondern neue Energie und Erfolg. Andreas Urs Sommer zeigt in seinem glänzend geschriebenen Buch, wie der stoische ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen