Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Andreas Urs Sommer
Skirl, Miguel / Sommer, Andreas Urs / Winter, Dagmar: Die Hortung. Eine Philosophie des Sammelns

Parerga Verlag, Düsseldorf 2000, ISBN 3930450542, Broschiert, 178 Seiten, 24,54 EUR
Sammeln ist die geheime Signatura saeculi, das Kenn- und Kainszeichen unserer Gegenwart. Umso mehr erstaunt die Rat- und Tatlosigkeit der Philosophie in sammeltheoretischer Hinsicht: Man überläßt das Problem, das man als solches gar nicht erkennt, willig den Psychologen und den Sammlern selbst, womit man zu erkennen gibt, daß man eigentlich nichts ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Friedrich Nietzsches 'Der Antichrist'. Ein philosophisch-historischer Kommentar

Schwabe Verlag, Basel 2000, ISBN 3796510981, Gebunden, 783 Seiten, 75,67 EUR
Wer Nietzsches Philosophie verstehen will, muss seinen "Antichrist" (1888) verstehen. Der umfassende Kommentar von Andreas Urs Sommer unternimmt unter Berücksichtigung der von Nietzsche benutzten Quellen eine minutiöse philosophisch-historische Analyse dieses hervorstechenden Werkes. Sommers "Antichrist"-Kommentar trägt ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst, selber zu denken. Ein philosophischer Dictionnaire

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2002, ISBN 382184521X, Gebunden, 291 Seiten, 27,50 EUR
Ein junger schweizer Philosoph, der noch dazu im tiefen Osten Deutschlands lebt, tritt hier mit souveräner Chuzpe auf den Plan. Es ist kein manirierter Einfall, daß dieses Buch sich Dictionnaire nennt, statt, wie andere seiner Art, ein Philosophisches Wörterbuch. Denn es ist nicht zum Nachschlagen da, sondern zum Lesen. Damit huldigt ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Geschichte als Trost. Isaak Iselins Geschichtsphilosophie

Schwabe Verlag, Basel 2002, ISBN 3796519407, Kartoniert, 124 Seiten, 26,50 EUR
Die Geschichtsphilosophie eines Isaak Iselin (1728-1782) ist doch eigentlich kein Thema. Jedenfalls lautet so der Tenor jener philosophiehistorischen Nachschlagewerke, die in Nebensatz oder Fußnote des Basler Aufklärers noch gedenken. Bei näherem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass die Beschäftigung mit Iselins Geschichtsphilosophie ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst des Zweifelns. Anleitung zum skeptischen Denken

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406528384, Paperback, 156 Seiten, 9,90 EUR
Die philosophische Skepsis ist eine Form der Lebenskunst, die in unserer auf Gewissheit versessenen Zeit in Vergessenheit geraten ist. Demgegenüber zeigt dieses Buch, dass das skeptische Philosophieren mit seiner Vorliebe für die Vorläufigkeit neue Freiräume des Urteilens und Handelns eröffnet. Der Autor führt in 33 Lektionen ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Sinnstiftung durch Geschichte. Zur Entstehung spekulativ-universalistischer Geschichtsphilosophie zwischen Bayle und Kant

Schwabe Verlag, Basel 2006, ISBN 3796522149, Gebunden, 582 Seiten, 57,50 EUR
Geschichtsphilosophie als Versuch, Geschichte als Einheit mit klarer Verlaufsrichtung philosophisch zu deuten, ist eine recht junge Erfindung. Dennoch hat Geschichtsphilosophie rasch eine kulturelle Deutungsmacht gewonnen, die weit über philosophische Debatten hinausweist. Geschichtsphilosophische Stichworte wie "Fortschritt" und "Entwicklung" ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs (Hrsg.): Nietzsche - Philosoph der Kultur(en)?.

Walter de Gruyter Verlag, Berlin 2008, ISBN 3110201305, Gebunden, 574 Seiten, 98,00 EUR
Ist Friedrich Nietzsche ein Philosoph der Kultur(en)? In dem vorliegenden Band geht es um Nietzsches Auseinandersetzung mit dem Begriff und den Konkretionen von Kultur ebenso wie um seine Pläne, eine Kultur nach Maßgabe des Lebens zu schaffen. Es wird untersucht, inwiefern sein Versuch, aus der Perspektive fremder Kultur(en) die eigene ... mehr lesen
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Sommer, Andreas Urs: Die Kunst der Seelenruhe. Anleitung zum stoischen Denken

C. H. Beck Verlag, München 2009, ISBN 3406591949, Kartoniert, 159 Seiten, 9,95 EUR
In Zeiten der Krise können wir von den Stoikern lernen. Ihre Kunst der Seelenruhe bestand darin, sich innerlich von allem loszusagen, was uns vom Schicksal genommen werden kann. Nicht Untätigkeit war das Ergebnis dieser Haltung, sondern neue Energie und Erfolg. Andreas Urs Sommer zeigt in seinem glänzend geschriebenen Buch, wie der stoische ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





