Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Anat Feinberg

Anat Feinberg wurde 1951 in Tel Aviv geboren. Im Anschluss an eine Gesangsausbildung u.a. Tätigkeit als Redakteurin für klassische Musik am israelischen Rundfunk. Studierte Anglistik und Philosophie in Tel Aviv und promovierte in London über Theater im Zeitalter von Shakespeare. Seit 1990 lebt sie in der Bundesrepublik und lehrt hebräische und jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Zahlreiche Veröffentlichungen über israelische und jüdische Literatur.

Bücher von Anat Feinberg

Feinberg, Anat: George Tabori.

Cover: George Tabori

dtv, München 2003, ISBN 3423310677, Taschenbuch, 192 Seiten, 10,00 EUR

Mit der Aufführung seines Theaterstück "Kannibalen" in Berlin 1969 wurde George Tabori, geboren 1914 in Budapest, in Deutschland mit einem Schlag bekannt. Mittlerweile wird er mit Ehrungen überhäuft und gilt als der bedeutendste jüdische Theatermacher, der auch die heikelsten Themen mit Witz und Humor behandelt. Der gebürtige ... mehr lesen
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Feinberg, Anat (Hrsg.): Moderne hebräische Literatur. Ein Handbuch

Cover: Moderne hebräische Literatur

Edition Text und Kritik, München 2005, ISBN 3883777900, Kartoniert, 296 Seiten, 29,90 EUR

"Diese Nation wurde nicht aus einer Armee oder aus Pyramiden, sondern aus Büchern geboren." So beschreibt der israelische Schriftsteller Amos Oz eine besondere historische Konstellation: Kaum je ist ein Staat so unmittelbar von Literatur geprägt worden wie das moderne Israel. Von der Bibel bis zu Herzls "Judenstaat" war ... mehr lesen
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Feinberg, Anat: Nachklänge. Jüdische Musiker in Deutschland nach 1945

Cover: Nachklänge

Philo Verlag, Berlin - Wien 2005, ISBN 3865725031, Gebunden, 280 Seiten, 28,00 EUR

In zwei Ländern würde er nie auftreten, soll Arthur Rubinstein einmal gesagt haben, und zwar in Tibet und in Deutschland. Gefragt, weshalb gerade diese beiden, antwortete der Pianist, Tibet sei zu hoch, Deutschland zu niedrig. Für viele Juden und Israelis blieb Deutschland Jahre lang der schwarze Fleck auf der Karte. Fast ein halbes ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen