Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Adolf Endler
Endler, Adolf: Der Pudding der Apokalypse. Gedichte 1963-1998

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518410563, Gebunden, 213 Seiten, 18,41 EUR
Daß Endler bei den DDR-Oberen als höchst unsicherer Kantonist galt und 1979 aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen wurde, hatte Folgen: Er konnte danach nur noch ein einziges Buch veröffentlichen. Nach 1989 gelang ihm der Durchbruch ins Bewußtsein einer größeren Öffentlichkeit der Bundesrepublik ironischerweise ... mehr lesen
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Endler, Adolf: Nebbich. Eine deutsche Karriere

Wallstein Verlag, Göttingen 2005, ISBN 3892448396, Gebunden, 290 Seiten, 24,00 EUR
"Ich lese ganz gern in Autobiographien", bekennt Adolf Endler, "aber glaube ich ihnen? ... Ne, ne ne, daß zumal ein Mensch des zwanzigsten Jahrhunderts in befriedigender Weise in der Lage sein könnte, seine Biographie zu erzählen", hält Endler für ganz und gar unmöglich. Und wenn er hier mit "Nebbich" ... mehr lesen
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Endler, Adolf: Krähenüberkrächzte Rolltreppe. Neunundsiebzig kurze Gedichte aus einem halben Jahrhundert

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3835301659, Gebunden, 90 Seiten, 16,00 EUR
Adolf Endler hat ältere an entlegenem Ort publizierte und neue unveröffentlichte Gedichte chronologisch zusammengestellt zu einer "Dokumentation der zuweilen recht krummen Wege meines Lebens: Frühes und Spätes kommentieren sich gegenseitig". ... mehr lesen
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Endler, Adolf: Nächtlicher Besucher, in seine Schranken gewiesen . Eine Fortsetzungs-Züchtigung

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3835303317, Kartoniert, 340 Seiten, 12,00 EUR
Eine wüste Schimpfkanonade von apokalyptischer Wucht. Eine "Lästerlaudatio" nennt Adolf Endler dieses "polternde und folternde" Prosastück aus den achtziger Jahren, das er in einer persönlichen Situation heftiger Bedrängung geschrieben hat. Seit 1979 ausgeschlossen aus dem Schriftstellerverband der DDR ... mehr lesen
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Deckert, Renatus / Endler, Adolf: Dies Sirren. Gespräche

Wallstein Verlag, Göttingen 2010, ISBN 3835307754, Gebunden, 185 Seiten, 19,00 EUR
Adolf Endler wollte nie eine Autobiografie im herkömmlichen Sinn schreiben. Es schien ihm ganz unmöglich und falsch, sein Leben, das in seinen Augen eher einem Zickzackkurs folgte, als einen runden Bogen zu erzählen. Trotzdem hat er sich in seinen letzten Lebensjahren immer wieder mit Renatus Deckert getroffen, um in langen Gesprächen ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





