Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Außer Atem

Die Bären

19.02.2006. Die Bären sind verliehen! Ausgezeichnet wurden der bosnische Film "Grbavica", die Regisseure Michael Winterbottom und Mat Whitecross sowie die Schauspieler Jürgen Vogel, Sandra Hüller und Moritz Bleibtreu.

Goldener Bär für den Film: "Grbavica" der bosnischen Regisserin Jasmila Zbanic

Silberner Bär - Großer Preis der Jury:
"En Soap" von Pernille Fischer Christensen und "Offside" von Jafar Panahi

Silberner Bär für die beste Regie: Michael Winterbottom und Mat Whitecross für das Doku-Drama "The Road to Guantanamo"

Silberner Bär für die beste Schauspielerin: Sandra Hüller ("Requiem")

Silberner Bär für den besten Schauspieler: Moritz Bleibtreu ("Elementarteilchen")

Silberner Bär für die beste künstlerische Einzelleistung: Jürgen Vogel (für seine Gesamtleistung als Hauptdarsteller, Produzent und Co- Autor des Films "Der freie Wille")

Silberner Bär für die beste Filmmusik: an den Komponisten Peter Kam ("Isabella")

Alfred-Bauer-Preis: "El Custodio" des argentinischen Regisseurs Rodrigo Moreno

Goldener Ehrenbär für ihr Lebenswerk: der polnische Filmregisseur Andrzej Wajda und der britische Schauspieler Sir Ian McKellen

Eine Liste aller im Perlentaucher besprochenen Berlinalefilme finden Sie hier.

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Archiv: Außer Atem

Hier ist das Positive!

14.02.2009. Aktualisierung vom Samstagabend: Und was sollen wir sagen? Die Jury hat auf Ekkehard Knörer gehört: "La teta asustada" bekommt den Goldenen Bären! / Es gibt bei der diesjährigen Berlinale überhaupt nur einen einzigen plausiblen Kandidaten für den Goldenen Bären, nämlich "La teta asustada" von Claudia Llosa. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

13.02.2009. Baek Seung-Bins "Members of the Funeral" beerdigt Ich liebe Dich. "Deutschland 09" - ein gemischtes Vergnügen, nur nicht im Bordell. Dokumentiert das Leben in den Bergen Montanas aus der Perspektive eines Schafs: Lucien Castaing-Taylors "Sweet grass". Da sitzen dann Michel Piccoli, Bruno Ganz und Irene Jacob im Hotel herum, schwingen große Reden, blicken bedeutungsvoll in die Luft und sind plötzlich nichts anderes mehr als Altlasten des Autorenkinos einer vergangenen Zeit: Theo Angelopoulos' "The Dust of Time". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

12.02.2009. Claudia Llosas "Milk of Sorrow" sucht die Emanzipation in Lima. Cong Fengs Dokumentation "Dr. Ma..." über einen chinesischen Landarzt gehört zu den eindrücklichsten Filmen dieses Festivals. Der im Vorfeld der Berlinale umstrittene Film "Letters to the President" von Petr Lom ist kein Propagandafilm für Ahmadinedschad, sondern wirft einen unheimlichen Blick auf ein Pulverfass vor der Explosion. Und Hans-Christian Schmids "Die wundersame Welt der Waschkraft". Und Rudolf Thomes "Pink"! Mehr lesen

Berlinale 6. Tag

11.02.2009. Eine zirzensische Tour de Force unternimmt Sean Penn in Gus van Sants "Milk". A la tete de Mehmet zielt Isabelle Adjani in Jean-Paul Lilienfelds "La journee de la jupe". Ivy Hos "Claustrophobia" erzählt vom sang- und klanglosen Ende einer Liebe im Auto. Chen Kaiges "Forever Enthralled" porträtiert den Künstler als Leerstelle. Hinter den idyllischen Bildern von Ichii Masahides "Naked of Defenses" rumort Grausiges. Mehr lesen

Berlinale 5. Tag

10.02.2009. Im Dienste eines neuen Republikanismus: Thomas Heises Dokumentarfilm über 1989 "Material". Nüchtern in London: Rachid Boucharebs Wettbewerbsfilm "London River". Erzählt vom Erwachsenwerden in Istanbul: Reha Erdems "Hayat Var". Führt ungeduldige Streitgespräche mit ihrer Mutter: Rebecca Millers "Pippa Lee". Mehr lesen

Berlinale 4. Tag

09.02.2009. Maren Ades Wettbewerbsfilm "Alle Anderen" erkundet jede mögliche Gasse und Sackgasse zwischen Ironie und Postironie. Michael Glawoggers "Das Vaterspiel" schlägt Funken. Die "Geschichte des israelischen Kinos" von Raphael Nadjari ist mit dreieinhalb Stunden einfach zu kurz. Dominic Murphy feiert in "White Lightning" einen drogensüchtigen steppenden Psychopathen. Luc Moodyssons Film "Mammoth" findet's zu Hause doch am schönsten. Mehr lesen

Berlinale 3. Tag

08.02.2009. Macht es sich gemütlich in seiner Latte-Macchiato-Umgebung: Andrew Bujalskis "Beeswax". Ulli Lommels "Absolute Evil" ist ein Monstrum von einem film noir. Simone Bitton dokumentiert den Tod der amerikanischen Friedensaktivistin Rachel in Gaza. Tommy Lee Jones gesellt sich für ein Foto zu den Toten in Bertrand Taverniers "In the electric mist". Spanische Frauen legen jeden Macho aufs Kreuz, beweist Agustin Diaz Yanes in "Solo quiero caminar". Außerdem besprochen: Lars Jessens "Dorfpunks", Hans-Christian Schmids "Sturm", Sebastian Schippers "Mitte Ende August" und John Cooks "Schwitzkasten". Mehr lesen

Berlinale 2. Tag

07.02.2009. Radu Judes "The Happiest Girl in the World" klammert sich so fest an ihre Chance wie an ihre gehäkelte Handtasche. Informationspolitische Cleverness beweist Asghar Farhadi in seinem Wettbewerbsfilm "Darbareye Elly - About Elly". Verstreut symbolisch Samen: Mans Manssons "Mr. Governor". Francois Ozons "Ricky" fliegt, hebt aber nicht ab. Stephen Daldrys "Der Vorleser" scheitert an seiner obszönen Symbolik. Dante Lams "The Beast Stalker" ist feines Pulp-Entertainment über Menschen mit Narben. Mehr lesen

Berlinale 1. Tag

06.02.2009. Sucht die Weisheit im Schoß junger Schulmädchen: Sono Sions "Love Exposure". Beweist ein Ethos des Blicks: Soda Kazuhiros Dokumentarfilm über eine psychiatrische Klinik in Japan. In Tom Tykwers Thriller "The International" lässt sich Clive Owen ordentlich was aufs Ohr hauen, der Shootout findet im Guggenheim statt: Das nennt man souveränes Genrehandwerk.
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Weltkino

05.02.2009. Heute abend eröffnet Tom Tykwers Film "The International" die Berlinale. Dieter Kosslick hat in diesem Jahr eine völlig überdimensionierte Film-Völlerei entfessselt: Für jeden ist etwas dabei, aussuchen muss man allerdings selbst. Hier schon mal ein Blick auf die Filme im Wettbewerb. Mehr lesen

Schock-Strategie

05.02.2009. Koreanisches Kino, israelische Filmgeschichte, ein Besuch bei einem chinesischen Landarzt, Heiner Müller bei Theaterproben, eine Hommage an die Schwulenikone Joe Dallesandro und ungemachte Betten: Ein Blick auf die Filme in den Nebenreihen der Berlinale: Forum, Panorama und Generation. Mehr lesen

Berlinale 2008: Die Bären

16.02.2008. Der Goldene Bär ging an den brasilianischen Film "Tropa de Elite". Die Silbernen Bären als beste Schauspieler bekamen die Britin Sally Hawkins für ihre Rolle in Mike Leighs Film "Happy Go Lucky" und der Iraner Reza Naji für seine Rolle in Majid Majidis "Avaze Gonjeshk-ha - The Song of Sparrows" Mehr lesen

Versammlung des Lauen

16.02.2008. Nur ein wirklich origineller Autorenfilmer hat es in den Berlinale-Wettbewerb geschafft: "Nacht und Tag" zeigt den koreanischen Regisseur Hong Sangsoo (Foto) als einen der großen Eigensinnigen des Kinos. Ansonsten dominierte in diesem Jahr abgemagerter Wischi-Waschi-Realismus. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

15.02.2008. Gnadenloser Realismus der Laien: Lance Hammers "Ballast". Da freut man sich doch auf Elizabeth: Justin Chadwicks "The Other Boleyn Girl". Und untun druntur munkuln die Bässe: Dem einst so bedeutenden Regisseur Andrzej Wajda fehlen zum Katyn-Stoff heute die filmischen Mittel. Höllische Gemeinheit: Philippe Claudels "Il y a longtemps que je t'aime - I've Loved You So Long". Verhandelt einen Tempelberg an Komplexen: Amos Kolleks "Restless". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

14.02.2008. "Feuerherz" ist zugleich extrem umstritten und extrem bieder. Das Alter ist kälter als der Tod: Robert Guediguians "Lady Jane". Zeigt Problemlösungskompetenz in Los Angeles: Kelly Parkers "South Main". Nanni Moretti als heiliger Pietro der Piazza in: Antonello Grimaldis "Caos calmo - Quiet Chaos". Mehr lesen

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