Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 18.05.2013, 14.09 Uhr

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Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

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Aus dem Archiv

  • Die Beschneidungsdebatte: im Perlentaucher und in anderen Medien
  • Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
  • Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
  • Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
  • Der 11.September: Eine Presseschau
  • Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute

Perlentaucher-Autoren

  • Götz Aly
  • Ilja Braun
  • Pascal Bruckner
  • Daniele Dell'Agli
  • Andre Glucksmann
  • Jürgen Habermas
  • Necla Kelek
  • Navid Kermani
  • Imre Kertesz
  • Georg Klein
  • Ulli Kulke
  • Ekkehard Knörer
  • Matthias Küntzel
  • Thomas Rohde

zum Archiv der Perlentaucher-Autoren

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Von Lesern empfohlene Bücher

Buch: 1948

Yoram Kaniuk: 1948

Ewige Werte

  • Post aus der Antarktis
  • Fallende Blätter: die Lage des Feuilletons heute
  • Domenico Scarlatti
  • Olaf Sundermeyer und der Perlentaucher: Richtigstellungen
  • Die Perlentaucher-Affäre und das System Schirrmacher
  • Der sogenannte neue Übersetzerstreit
  • Die Zeitungen und die Freien
  • Neu und Nach: ein Übersetzerstreit
  • Anna Politkowskaja
  • Politkowskaja
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  • Andre Müller interviewt Arno Breker
  • Canfora, Stalin, Le Goff
  • 100 wichtige Intellektuelle aus der Provinz
  • Adam Michnik
  • Seyran Ates: Antwort auf Jutta Limbach
  • An die französischen Neinsager
  • Der 8. Mai war keine Befreiung
  • Thomas Kling
  • Let's Talk European!
  • Der biedere Untergang
  • Marie-Luise Scherer
  • Das Ende der Berliner Seiten
  • Gustav Seibt über Götz Aly
  • Litchfield, Rechnitz, Thyssen-Bornemisza
  • Das Kempowski-Dossier
  • Nichts ohne Netz: Zeitungen online
  • Grass und die SS: ein Linkdossier
  • Die Öffentlich-Rechtlichen und das Netz
  • Rupert Murdoch hat so Recht
  • Und eine Antwort auf Mathias Döpfner
  • Google Fraktur
  • Die Galle der Gallier
  • Post aus der Walachei
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Essay - Archiv

Monotheismus-Debatte im Perlentaucher

17.05.2013. Alle Artikel der von Jan Assmann angestoßenen Debatte zu Monotheismus und Gewalt im Perlentaucher, aktualisiert am 17. Mai. Mehr lesen

Monotheismus der Treue

17.05.2013. Die Frage ist nicht, ob der Monotheismus die Welt grausamer gemacht hat, sondern ob er neue Argumente geliefert hat, Gewalt und Grausamkeit zu legitimieren. Für die Humanisierung gewaltlegitimierender Texte könnte die jüdische Auslegungstradition ein Vorbild sein. Von Jan Assmann. Mehr lesen

Als mir die Energie zum Schlafen fehlte

07.05.2013. Die Fernsehmoderatorin Vanessa Blumhagen feiert große Erfolge mit ihrem Buch über die Hashimoto-Krankheit - aber sie liegt wahrscheinlich falsch. Trotzdem offenbart ihre Geschichte viel über das erodierende Arzt-Patient-Verhältnis und über die Segnungen des Netzes. Reflexion am eigenen Beispiel
Von Ralf Bönt. Mehr lesen

The Hebrew Bible is a problem set

02.05.2013. The idea that one should look to Judaic monotheism for the root of anti-Semitism (or other violence) is a key confusion in this discussion, especially since Jan Assmann has no intention to blame Jews. Some ways out of an unproductive circle. Von Marcia Pally. Mehr lesen

Respektabel, aber falsch

11.04.2013. Ein historischer Rundblick zeigt, dass es keine "mosaische Unterscheidung" brauchte, um im Namen einer Religion die eigenen Leute und andere zu massakrieren: eine Widerlegung der Assmann-Sloterdijk-Hypothese. Von Micha Brumlik. Mehr lesen

Mose, der Politiker

09.04.2013. Die wirkliche Sensation der Sinaierzählung besteht in der Transformation eines Königskults in eine Volksreligion, im Bundesschluss zwischen Gott und seinem Volk - ohne Vermittlung durch einen König. Nach der von Jan Assmann lancierten Debatte wäre eine erinnerungsgeschichtliche Rekonstruktion der Mosefigur als internationales Projekt anzuregen. Von Rolf Schieder. Mehr lesen

Europa Jetzt und Immer

02.04.2013. Die verzagte Europa-Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck zeigte, dass sich die europäische Idee ihrer eigenen Geschichte nicht bewusst ist. Aber die bis zum Überdruss wiederholte Formel vom "fehlenden Gründungsmythos" ist falsch. Europa muss sich nur trauen - und an das "Junge Europa" erinnern.
Von Peter Mathews. Mehr lesen

Der Voldemort unter den politischen Themen

18.03.2013. Die Fernsehserie "Borgen" beansprucht, einen präzisen Blick in die dänische Politik zu werfen: Aber das Thema, das Dänemark traumatisierte wie kein anderes, kommt in ihr nicht vor: Der Karikaturenstreit und die Islam-Debatte. Es gibt aber eine andere dänische Serie zum Thema: "Cellen", gedreht Regisseur und Komiker Omar Marzouk. Nur will sie keiner senden! Von Jens-Martin Eriksen , Frederik Stjernfelt. Mehr lesen

Monotheismus ohne Mose?

07.03.2013. Als nicht revolutionär, sondern evolutionär beschreibt Markus Witte die israelitische Religionsgeschichte. Doch der Widerspruch zwischen einer evolutionären Entwicklung und den revolutionären Ideen von Bruch und Stiftung findet in der Bibel selbst statt und beschreibt eine innerbiblische Spannung und Dynamik. Von Jan Assmann. Mehr lesen

Von der Weisheit des Glaubens an den einen Gott

04.03.2013. Die bisherige Debatte über den biblischen Monotheismus ist zu sehr auf die Figur des Mose und die Exodus-Überlieferung fixiert. Ein ganz anderes Bild des altisraelitischen Eingott-Glaubens ergibt sich, wenn man die anderen Bücher der Bibel, insbesondere die Weisheitsliteratur, heranzieht. Von Markus Witte. Mehr lesen

Im Schatten des Sinai

21.02.2013. Die Erzählung vom Bundesbruch durch den Tanz um das Goldene Kalb und die darauf durch Mose entfesselte Schlächterei ist grundlegend für das Judentum, aber auch für Christentum, Islam und säkulare Religionen. Dieses "Sinai-Schema" konfrontiert Gläubige mit der Forderung, Vertrauen in Gottes Gnade zu fassen, da er sie sonst gnadenlos vernichten wird. Wie umgehen mit den Intoleranz-Resten von Religion? Von Peter Sloterdijk. Mehr lesen

Plädoyer für das Sowohl als auch

11.02.2013. Es geht Jan Assmann nicht primär um die Gewalthaltigkeit des Monotheismus, sondern um das Projekt der Aufklärung, das "wahr/falsch" der mosaischen Unterscheidung in einem höheren "Sowohl - als auch" aufzuheben. Dies stellt aber keine Gegenposition zur christlichen Theologie dar, sondern bildet einen in ihr seit je präsenten Tiefenstrom. Von Klaus Müller. Mehr lesen

Mose und der zornmütige Gott

06.02.2013. Ist es überhaupt sinnvoll, von einer "mosaischen Unterscheidung" zu sprechen? Nur die Lektüre der Bibel gibt hierüber Aufschluss. Ein Beitrag zur Monotheismus-Debatte. Von Bernhard Lang. Mehr lesen

Identität und Transzendenz

31.01.2013. Poly- und Monotheismus lösen sich nicht nur ab in der Religionsgeschichte; in komplexen Gesellschaften existieren sie auch als Perspektiven unterschiedlicher Trägerkreise nebeneinander. Die Gewaltneigung der monotheistischen Perspektive ergibt sich aus der spannungsreichen Grenzsituation zum Polytheismus und anderen Monotheismen. Von Bernhard Giesen. Mehr lesen

Monotheismus und Gewalt

29.01.2013. Mit dem Monotheismus entstand die Unterscheidung von wahr und falsch in der Religion - und damit eine spezifische Form der Gewalt. Erzählt wird von ihr in der Geschichte vom Exodus aus Ägypten. Und es bleibt dabei: Der "mosaischen Unterscheidung" können nur die Religionen selbst begegnen - mit einem "Sowohl als auch". Eine Antwort auf Rolf Schieder Von Jan Assmann. Mehr lesen

Das Nächste, bitte!

27.09.2012. Wir treten ein in die Boom-Zeit der Literatur. Und wer jetzt die Augen zumacht und behauptet, das alles sei flach, sei nur technische Spielerei, der ist taub. Wie der Text zum Flow wird, lässt sich noch nicht absehen. Die Litflow in Berlin erlaubt morgen und übermorgen, neues Denken über das Schreiben zu tanken. Von Stephan Porombka. Mehr lesen

Beschneidungsdebatte

15.08.2012. Ein Linkdossier zur Beschneidungsdebatte.
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Religiöses Ersatzwissen

10.08.2012. Nicht die Frommen, sondern die Rationalen zeigen Demut vor der Schöpfung. Und in der Debatte um Beschneidung sind sie es, die sich mit Gegenargumenten auseinander setzen. Von Ralf Bönt. Mehr lesen

Kontaminiertes Terrain

08.08.2012. Uralt-Ängste, Ressentiments und Projektionen im deutschen  Beschneidungsdiskurs. Anmerkungen zu einer laufenden Diskussion Von Matthias Küntzel. Mehr lesen

Friedlich und fragil

07.08.2012. Kohlköpfe, Salate und Unkraut: Wo beginnt die Kunst? Die Documenta der Kuratorin Carolyn Christov-Bakargiev stellt die Frage nach der Grenze zwischen Natur und Zivilisation neu. Und sie hat, ob wir das mögen oder nicht, die Autorität wieder vom Kurator in die Kunst selbst zurückverlagert. Von Marie Luise Knott. Mehr lesen

No mirrors please!

26.07.2012. Indiskrete Zooms auf die gegenwärtige Krise der Autorschaft. Von Daniele Dell'Agli. Mehr lesen

Wider die postmoderne Religionspolitik

17.07.2012. Begründen grüne Spitzenpolitiker und JuristInnen jetzt ihre Positionen zu Religion, Familie und  Minderheiten mit wortwörtlichen Zitaten aus heiligen Büchern? Von Eva Quistorp. Mehr lesen

Die Verwandlung von Wasser und Wort

10.07.2012. Beim "Internationale Literaturfestival Leukerbad" streiten Jürg Laederach und Franz Schuh über die Schweiz und Österreich und über die Frage, ob Graz die Rettung der deutschen Literatur ist. Sibylle Lewitscharoffs Löwe aus "Blumenberg" spaziert in weitere Lesungen, beißt aber nicht. Von Marie Luise Knott. Mehr lesen

Etwas von dem Unvorstellbaren

14.06.2012. Das eine herausragende Werk, das es nach Ansicht der Berichterstatter auf der documenta13 nicht gibt, gibt es doch: Mika Taanilas Videoinstallation über die Arbeiten am Kernkraftwerk Olkiluoto 3 in Finnland. Das also war sie, unsere moderne, elektrifizierte Zivilisation. Von Daniele Dell'Agli. Mehr lesen

Texte teilen

21.05.2012. Den Begriff "Geistiges Eigentum" halte ich für tendenziös und wenig fruchtbar. Meine Fragen sind andere, mich interessieren weniger meine Befürchtungen als die Hoffnungen und Freuden, die sich mit dem Netz für mich verknüpfen. Über das Schreiben im digitalen Zeitalter. Von Katharina Hacker. Mehr lesen

Wege aus dem Schlamassel

09.04.2012. Wer im Namen des "guten Lebens" Verzicht predigt, ist ein Heuchler. Es ist nicht die Aufgabe der Ökologie, die Annehmlichkeiten des Fortschritts in Frage zu stellen oder sie anderen nicht zu gönnen, sondern sie mit Respekt für den Planeten zu vereinbaren. Der totalitären Versuchung eines ökologischen Diskurses, der sich in die intimsten Aspekte und Daseins einmischt, darf Europa ebenso wenig nachgeben wie den Einflüsterungen des Finanzkapitals oder der religiösen Intoleranz. Plädoyer für ein solidarisches Europa, das seine Energie aus den Ideen der Aufklärung zieht. Von Pascal Bruckner. Mehr lesen

Selbst ist der Autor

08.02.2012. Die entscheidenden Akteure im Buchmarkt sind die Leser und die Autoren. Sie können nun direkt zueinander finden. Weitere Regulierungen braucht es nicht. Eine Antwort auf Jürgen Neffe Von Cora Stephan. Mehr lesen

Gemeinsam einsam: Havels Beispiel

29.12.2011. Der Dissident ist nicht tot. Vaclav Havel verkörperte diese Figur wie kein anderer. Er demonstrierte die Macht der Ohnmacht - und war siegreich. Von Andre Glucksmann. Mehr lesen

Small Town, Big Government

19.12.2011. Jedes Scheitern ist eine neue Chance: In der amerikanischen Fernsehserie "Parks and Recreation" beweist eine ambitionierte Provinzbürokratin, dass keine Bühne zu klein für einen großen politischen Auftritt ist. Solange es dem öffentlichen Wohl dient. Von Simon Rothöhler. Mehr lesen

Gutenberg und die Brandstifter

19.12.2011. Nun kommt es doch: Das elektronische Buch revolutioniert den deutschen Markt. Wenn er sich nicht schützt, gerät er in die Hände übermächtiger Akteure Von Jürgen Neffe. Mehr lesen

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Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013. Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007. "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Archiv: Empfehlungen

William T. Vollmann: Europe Central

11.04.2013. Die verschiedenen Geschichten in "Europe Central" erzählen aus sowjetischer und deutscher Sicht vom 20. Jahrhundert, vom zweiten Weltkrieg und dem Leben von Künstlern (wie Schostakowitsch und Kollwitz) und Militärs (wie Wlassow und Paulus, dem Verlierer von Stalingrad). Lesen Sie hier einen Auszug aus dem historischen Roman des amerikanischen Schriftstellers William T. Vollmann. Mehr lesen

Archiv: Heute in den Feuilletons

Das nenne ich totalitär

18.05.2013. In der Welt erklärt Beuys-Biograf Hans Peter Riegel Beuys Vorliebe für völkische Ideen auch mit der Nähe des Künstlers zu Rudolf Steiner. In Cannes verwandelt die taz nach der Vorstellung von Jia Zhangkes Film "A Touch of Sin" Papierfetzen in Waffen. Im New Yorker erinnert Alex Ross daran, dass Wagner nach Amerika auswandern wollte. Auch Palästinenser lieben Amerika, jedenfalls in Form von geschmuggelten Kentucky Fried Chicken, berichtet der Christian Science Monitor. In der NZZ staunt Nike Wagner, was ihr Urgroßvater alles im Kopf hatte. Die FAZ gratuliert dem Kookbooks Verlag zum Zehnten. Mehr lesen

Tagtäglich dem Leser zugemutet

17.05.2013. Die taz stellt den ersten chinesischen Blogger vor, der es schaffte, einen Vizeminister zu stürzen. In der Welt ruft Richard Herzinger die westlichen Länder zur Intervention in Syrien auf. In der FAZ kritisiert Constanze Kurz die Kampagne deutscher Medien gegen Adblocker. In Cannes liefen Filme von Sofia Coppola und François Ozon. Meldung des Tages: Elisabeth Ruge verlässt Hanser Berlin. Ihr Nachfolger wird Karsten Kredel von Suhrkamp. Mehr lesen

Ist Gott jetzt zufrieden?

16.05.2013. Medienkrise hin oder her: In Frankreich wird eine neue Zeitung gegründet: L'Opinion, berichtet die Welt. Im Freitag spricht Peter Schneider über seine recht unkonventionelle Mutter, die er in seinem neuen Roman porträtiert. In der Jungle World weigert sich Hamed Abdel-Samad, seine Hoffnung in die arabische Revolution aufzugeben. In der NZZ hinterlässt der ökologische Fußabdruck einen bizarren Eindruck. Die FAZ erklärt Giorgio Agambens Idee vom "Empire latin" zum Stuss. Mehr lesen

Samples der Oberflächenwelt

15.05.2013. Die Welt zitiert aus einem Memorandum von Stadtplanern, die die Stadt Berlin auffordern, sich endlich um ihre Mitte zu kümmern. Die NZZ bringt einen Stimmungsbericht aus Italien, wo das soziale Klima unter null sinkt. Baz Luhrmanns "Großer Gatsby" regt niemanden auf - füllt die Feuilletons aber trotzdem. Ähnlich unvermeidlich ist Dan Browns "Inferno". Dafür lassen wir Theophilus London ein hübsches Liedchen singen. Mehr lesen

Filzhaltige Kunstzeichen

14.05.2013. "Anfänge, zumal politische, sind niemals rein", seufzt Micha Brumlik in der taz mit Blick auf Daniel Cohn-Bendit und Theodor Heuss. In der Welt könnte Hans-Joachim Müller einstimmen - mit Blick auf den Militaristen Joseph Beuys. Wir verlinken auf die Abschlusserklärung der "Kritischen Islamkonferenz", die sich für den Transkulturalismus einsetzt. In der SZ rät Gustav Seibt den Deutschen, Giorgio Agambens (oder eigentlich Alexandre Kojèves) Idee eines "Empire latin" ein europäisches Ideal entgegenzusetzen. Mehr lesen

Archiv: Magazinrundschau

1. Katzen trampeln nicht

14.05.2013. In New Republic findet es Margaret Atwood ganz einfach, die neuen Medien zu verstehen. Man kann sogar selbst Regeln für sie setzen, meint Roberto Saviano in La Republicca. Der New Yorker untersucht Vor- und Nachteile der Online-Universität. Der Believer erinnert an den Künstler Sadakichi Hartmann. Terrence Malick arbeitet mehr als man meint, versichert die Los Angeles Review of Books. Bloomberg Businessweek schaut unter die riesige Motorhaube von Netflix. Das New York Magazine porträtiert einen unglaublich souveränen Michael Douglas. Mehr lesen

Stürme von Judasküssen

07.05.2013. In der London Review of Books zeichnet Ian Sinclair ein aasiges Bild von der Beerdigung Margaret Thatchers. Das New York Magazine erklärt, wie für ein balloon toy von Jeff Koons der Preis von 30 Millionen Dollar gesetzt wird. In Frankreich möchte der Regisseur Michel Hazanavicius die Internetprovider für die Filmfinanzierung anzapfen. In Amerika möchte Susan Crawford die Telekoms gründlich renovieren, um endlich überall schnelles und günstiges Internet zu haben. Der Antisemitismus vergiftet alles in Ungarn, ruft in Nepszabadsag der Politiker Béla Markó. Drogenkonsum wird erst durch Informationsmangel richtig gefährlich, lernt der Guardian.  Mehr lesen

Übermaß an Liebe

30.04.2013. n+1 geht den Tonarten Hilary Mantels nach. The New Republic bewundert die chinesische Einfachheit des georgianischen Dichters Edward Thomas. Slate.fr sucht eine neue revolutionäre Klasse. Rumänische Filmregisseure werden auf der ganzen Welt geachtet, nur nicht in Rumänien, lesen wir in HVG. In The National Interest sucht Walter Laqueur vergeblich nach der vielbeschworenen Marx-Renaissance. Der New Yorker liest Bücher über den amerikanischen Drohneneinsatz. Der Guardian erleidet den Liebestod. Mehr lesen

#surreal

23.04.2013. Das Attentat von Boston wird vor allem den Tschetschenen schaden, fürchtet The Atlantic. Das New York Magazin beobachtet die Verdrängungstaktiken der Chassidim in New York. In Rumpus erklärt Aleksandar Hemon, warum nur die ganz Privilegierten glauben, es gebe keinen Fortschritt. Die LRB singt dem russischen Performancekünstler Vladik Monroe ein Abschiedslied. In Eurozine erklärt Etgar Keret das Hebräische als Literatursprache. Dem Murdoch-Imperium geht's prächtig, meldet Bloomberg Businessweek. In der NYRB ärgert sich John Gray über den inkohärenten Mischmasch der Marxschen Philosophie. In Bidoun erzählt Larry Gagosian, warum Cy Twombly den armenischen Maler Arshile Gorky liebte. Mehr lesen

Selbstzensur ist ein Thema

16.04.2013. Wer Mathematik besser verstehen will, sollte stricken, empfiehlt der American Scientist. The Quarterly Conversation erklärt, warum Czesław Miłosz Kalifornien liebte. Elet es Irodalom besucht eine Robert-Capa-Ausstellung. Der New Yorker porträtiert die Mars-Pioniere Adam Steltzner und John Grotzinger. In n+1 erklärt Sally Potter, warum sie den Hass auf Margaret Thatcher frauenfeindlich findet. In La regle du jeu erklärt Atiq Rahimi, warum sich globale Krisen immer in Afghanistan kristallisieren. Der Global Mail besucht Flüchtlinge im indonesischen Sex-Ferienort Cisaru. Vanity Fair porträtiert Felix Baumgartner. Mehr lesen

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