Virtualienmarkt - Archiv
30.01.2012. Jürgen Neffe will einen anti-globalen Schutzwall um einen Markt ziehen, der sich bereits in völliger Auflösung befindet. Das wird nicht funktionieren. Trotzdem braucht der Wandel gute Rahmenbedingungen.
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Rüdiger Wischenbart.
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25.11.2011. Wer Weltbild kauft, erwirbt 18 Prozent Umsatzanteil im zweitgrößten Buchmarkt der Welt - und angesichts der chaotischen Vorgaben seitens der Eigentümer mit guten Chancen auf einen attraktiven Preis.
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Rüdiger Wischenbart.
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24.05.2011. Allen Vorurteilen zum Trotz: Die gute heimische Dichtung wird nicht von geistlosen Beststellern aus dem Ausland bedroht. Eine Analyse der literarischen Übersetzungen zeigt vielmehr: Europas junge Autoren und die urbanen Lesermilieus befördern einen regen kulturellen Austausch und lösen die Literatur aus ihrer nationalen Verankerung.
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Rüdiger Wischenbart.
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08.04.2011. Der arabische Booker-Preis für Raja Alem wäre mehr als schnöselige Meldungen mit dummen Überschriften wert.
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Rüdiger Wischenbart.
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29.03.2011. Das Scheitern des Google Books Settlement hat zu Unrecht Begeisterung ausgelöst: Schließlich waren Verlage und Autoren an der Formulierung beteiligt - auch Holtzbrinck. Richter Danny Chin ruft nach dem Gesetzgeber. Der muss auch in Europa aktiv werden.
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Rüdiger Wischenbart.
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09.02.2011. Zwischen den USA und Europa tut sich ein großer Graben auf: der eBook-Graben. Während in Amerika schon in drei Jahren mit digitalen Bücher ebenso hohe Umsätze erwartet werden wie mit gedruckten, versucht Kontinentaleuropa den digitalen Wandel durch hohe und festgefügte Preisdämme aufzuhalten.
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Rüdiger Wischenbart.
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20.12.2010. Wer eBooks kaufen will, auf den wartet das Chaos - und nicht nur in preislicher Hinsicht. Wer eBooks verkaufen will, hat es aber ebenfalls nicht leicht. Rundgang über einen schwer durchschaubaren Markt.
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Rüdiger Wischenbart.
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09.12.2010. Der Markt für digitale Bücher ist immer noch chaotisch. Und er kompliziert sich, weil zwischen Buchhandel, Antiquariaten und Bibliotheken kaum mehr zu unterscheiden ist. Der Google Bookstore bietet drei Millionen Titel!
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Rüdiger Wischenbart.
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16.03.2010. Vor der Leizpziger Buchmesse: Ein Blick auf europäische Bestsellerlisten zeigt, dass keineswegs nur die angloamerikanischen Dampfmaschinen ziehen. Übersetzt wird trotzdem zu wenig, und es fehlen Übermittlungskanäle.
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Rüdiger Wischenbart.
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09.02.2010. Plötzlich ist die universale digitale Weltbühne nur noch von diversen Kaisern mit ihren Allmachtsansprüchen besetzt, und Steve Jobs führt die Truppen der Gegenreformation. Für alle anderen bleibt nur noch Platz in den Ritzen.
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Rüdiger Wischenbart.
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16.12.2009. Wenn es um die Kultur im Internet geht, dann soll es meist der Staat als Großer Regulator richten. Genauer gesagt der Nationalstaat. Vor allem Europa scheint sich von den einstigen universalistischen Vorstellungen des WorldWideWebs zu verabschieden.
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Rüdiger Wischenbart.
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14.10.2009. Wir haben eine hoch politisierte Debatte um digitale Buchformate und ihre mögliche illegale Nutzung. Aber wir haben keine Ahnung, welche Titel wann, wie und warum kopiert werden. Wir brauchen die Zahlen. Und deswegen brauchen wir endlich eine europäische "Tools of Change"-Konferenz.
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Rüdiger Wischenbart.
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25.09.2009. Fast alle der großen alten Bibliotheken wurden zerstört - aber nicht durch neue Formen und Technologien des Wissens, sondern durch politische Macht
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Rüdiger Wischenbart.
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01.09.2009. Ein kleiner Streifzug durch die Europeana zeigt, dass auch dort geschützte Werke frei zum Download angeboten werden - zumindest auf Slowenisch oder Ungarisch. Einige Tage vor dem nächsten Gerichtstermin zum Google Book Settlement stellt sich die Frage: Wann gibt es eine "fair use"-Regelung auch in Europa?
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Rüdiger Wischenbart.
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22.06.2009. Die Lobbies um den "Heidelberger Appell" verstärken im Wahlkampf ihren Druck auf die Politik. Aber nicht die Publikationsfreiheit ist bedroht, sondern das bisherige Gefüge aus Verlagen und Händlern, und zwar nicht durch illegale Praktiken, sondern durch neue Techniken und neue Vorlieben der Leser. Statt Heidelberger Zementierung des status quo ist Innovationsförderung gefragt.
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Rüdiger Wischenbart.
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27.05.2009. So fremd wie Kardinal Lehmann die Koexistenz mit anderen Gottesauffassungen ist dem Heidelberger Appell die Idee von Informationsbehältern ohne Deckel - dabei haben die digitalen Inhalte den Buchmarkt längst revolutioniert.
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Rüdiger Wischenbart.
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21.04.2009. Am Donnerstag ist Welttag des Buchs - und eine europäische Untersuchung zeigt, dass der Buchmarkt vielfältiger ist als angenommen.
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Rüdiger Wischenbart.
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25.03.2009. Der "Heidelberger Appell" lenkt nur von einem Versäumnis der Verlage ab: Sie haben sich nicht rechtzeitig um die Digitalisierung von Büchern und daran zu knüpfende Fragen gekümmert.
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Rüdiger Wischenbart.
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02.03.2009. Das E-Book wird nicht nur kommen, es wird auch den Buchpreis und das Urheberrecht verändern - so sehen es heute auch der Verleger Jason Epstein und andere Akteure im internationalen Buchmarkt
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Rüdiger Wischenbart.
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10.02.2009. Amazon hat den neuen Kindle vorgestellt - aber braucht man überhaupt ein eigenes Lesegreät oder reicht nicht das Mobiltelefon? Und was wird ein elektronisches Buch kosten? Mehr lesen
28.01.2009. Ausgerechnet ein Imprint des Verlagsriesen Harper Collins entwickelt in Zeiten der Krise innovative Strategien der Buchentwicklung und -darstellung im Internet.
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Rüdiger Wischenbart.
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09.10.2008. Der Buchmessen-Hype um die neuen Lesegeräte verdeckt, dass die Zukunft des Buchs schon längst begonnen hat. Aber es sind noch viele faszinierende Fragen offen - und die des Preises ist nur eine davon. Am Ende könnte sich das Buch im Netz auflösen wie eine Träne im Ozean
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Rüdiger Wischenbart.
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16.09.2008. Während man in Deutschland langsam Kindle und Co. zur Kenntnis nimmt, sind die Chinesen schon viel weiter: Literatur auf Papier gilt als uncool, und chinesische Nasdaq-Konzerne investieren in Online-Bücher
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Rüdiger Wischenbart.
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10.09.2008. Nachrichtensites feiern sich für hohe Leserzahlen - doch tatsächlich haben sie nicht ein Nutzungsproblem, sondern auch eines mit der geringen Loyalität ihrer Leser. Welt Online löst dies auf wenig erquickliche Weise.
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Robin Meyer-Lucht.
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24.06.2008. Elektronische Presse findet nicht statt? Der versierte Politikverkäufer Roland Koch hat einen enttäuschenden Rundfunkstaatsvertrag gradlinig verkauft - die Journalisten sind ihm gefolgt. Die Frage einer Rundfunkfreiheit 2.0 hat die Politik im Eigeninteresse gemieden.
Von
Robin Meyer-Lucht.
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04.06.2008. Die demokratische Öffentlichkeit hängt nicht davon ab, dass ihr von ihren traditionellen Inhabern in den etablierten Medien mitgeteilt wird, was sie denken soll. Anders als Jürgen Habermas glaubt, emanzipiert sie sich erst im Internet.
Von
Robin Meyer-Lucht.
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27.04.2008. Warum lassen sich Verleger vor den Karren der viel unbedeutenderen Musikindustrie spannen und unterschreiben den unsäglichen Brief zum Tag des Geistigen Eigentums? Sie sollten eher über die Zukunft des Buchs nachdenken.
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Rüdiger Wischenbart.
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20.04.2008. Der Expansion der öffentlich-rechtlichen Sender im Netz muss eine Grenze gesetzt werden - im Interesse der Anstalten selbst. Die BBC ist ein Vorbild. Voraussetzung ist aber auch, dass die deutschen Zeitungen Qualität ins Netz bringen.
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Robin Meyer-Lucht.
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19.03.2008. In Frankreich mehren sich die Stimmen, die Zeitungen für ein Auslaufmodell der digitalen Revolution halten. Denn dank Alternativen im Internet ist die Werbewirtschaft nicht mehr auf die Presse angewiesen.
Von
Robin Meyer-Lucht.
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03.03.2008. Vor kurzem wurde das E-Book noch totgesagt - und jetzt ist es längst Realität. Der Brockhaus ist nur das traurigste Beispiel in einer Szene, die vor Experimenten wimmelt.
Von
Rüdiger Wischenbart.
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