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Post aus Neapel 21.02.2006 Zwei Monate vor den Wahlen rennt eine Phalanx aus Dokumentarfilmern, Satirikern und Umberto Eco gegen die mediale Allmacht Silvio Berlusconis an. Die Opposition hinkt hinterher. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 26.10.2005 Ob es um Abtreibung geht, homosexuelle Coppie di fatto, alleinerziehende Mütter oder künstliche Befruchtung - in Italien mischt die katholische Kirche mit, als säße sie auf der Regierungsbank. Da kneift sogar die Linke. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 19.04.2005 Am 25. April feiert Italien den sechzigsten Jahrestag der Befreiung vom Faschismus durch die Resistenza. Doch die Freude ist getrübt, denn der Historiker Alberto Cavaglion behauptet jetzt in einem Buch: Der Faschismus ist von allein gefallen, den Krieg haben die Alliierten gewonnen, die Resistenza hätte Italien niemals aus eigener Kraft befreien können. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 02.02.2005 In Neapel ist ein Krieg zwischen verschiedenen Clans der Camorra ausgebrochen. 134 Menschen wurden 2004 ihr Opfer. "Hier stirbt man wegen eines Kaffees, den man mit der falschen Person trinkt", sagte ein Junge aus den Vororten. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 25.10.2004 Wenn die Rechte einen Gegner diskreditieren möchte, brüllt sie derzeit gerne "Schwu-le, Schwu-le" im Parlament. Auch berufstätige Frauen werden nicht gern gesehen. Dafür fand der SS-Kriegsverbrecher Erich Priebke einen Verleger für seine Memoiren. Es sind düstere Zeiten in Italien. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 26.05.2004 Der Luther Italiens? Erst seit Toto sprechen die Italiener eine einheitliche Sprache. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 27.02.2004 "Der Richter wollte mich zum Singen bringen, aber ich hatte die Stimme verloren", so der Musiker Tony Renis ("quando, quando, quando") über seine Beziehung zu verschiedenen Mafia-Bossen. Dennoch hat ihn Silvio Berlusconi zum Leiter des Festivals von Sanremo ernannt. Nando dalla Chiesa, Sohn des von der Mafia ermordeten Präfekten Carlo Alberto, hat aus Protest ein Gegenfestival gegründet. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 18.12.2003 Hausfrauen lesen keine Zeitungen, behauptet Silvio Berlusconi. Empörte Bürger verweigern seitdem den Fernsehkonsum und suchen sich ihre Informationen lieber auf den websites der movimenti. Bestraft werden so auch die großen Tageszeitungen, die ihre Artikel im Netz wegschließen. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 10.10.2003 Was macht man am besten mit aufsässigen Jugendlichen? Überwachen und strafen, meint Berlusconis Bildungsministerin Letizia Moratti. Die Straßenlehrer von Neapel sind dagegen überzeugt, dass auch Schulabbrecher ganz normale Menschen sind. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 30.07.2003 "Seit ich im Palazzo Chigi bin, beschäftige ich mich nicht mehr mit meinen Unternehmen", beteuert Silvio Berlusconi immer wieder gern. Doch mit dem neuen Mediengesetz wird er noch mehr Werbespots und Anzeigen einsammeln. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 01.05.2003 Silvio Berlusconi ändert die Farben der Trikolore - und das Rot ist ihm dabei besonders peinlich. Auch aus der italienischen Geschichte möchte er es am liebsten tilgen. Von Gabriella Vitiello
Post aus Neapel 17.01.2003 Sergio Cofferati will die Linke mit der Piazza vereinigen. Aber dabei spaltet er die linken Parteien, deren Führungsriege sich von einem populären Helden bedroht sehen. Von Gabriella Vitiello