Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Die alternde Gesellschaft - Seite 4
Kaufmann, Franz-Xaver: Schrumpfende Gesellschaft. Vom Bevölkerungsrückgang und seinen Folgen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518124064, Taschenbuch, 270 Seiten, 10,00 EUR
Das Altern der Bevölkerung gilt als zentrales gesellschaftliches Problem der Zukunft. In seinem neuen Buch zeigt der bekannte Sozialwissenschaftler Franz-Xaver Kaufmann, daß diese These falsch ist: Nicht das Altern der Bevölkerung ist das Problem, sondern deren Rückgang. Es werden zu wenig Kinder in Deutschland geboren, und ... mehr lesen
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Jaeggi, Eva: Tritt einen Schritt zurück und du siehst mehr. Gelassen älter werden

Herder Verlag, Freiburg 2005, ISBN 3451286610, Gebunden, 159 Seiten, 16,90 EUR
Eine gute Botschaft: auch wenn man nicht mehr der oder die Jüngste ist - man kann sich immer weiter entwickeln, neue, ungeahnte Möglichkeiten entdecken. Das beste Rezept: sich anderen zuwenden, Distanz zu sich gewinnen. Entdecken, was im Leben wichtig ist. Lebenskunst für alle, gewürzt mit einer Prise Humor. ... mehr lesen
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Deupmann, Ulrich: Die Macht der Kinder.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100138104, Gebunden, 236 Seiten, 16,90 EUR
Wenn das Fundament eines Hauses bröckelt, reicht es nicht, im Dachgeschoss ein Fitnessstudio einzurichten. Das Fundament einer Gesellschaft sind ihre Kinder. In seinem vehementen Plädoyer zeigt Ulrich Deupmann, wie eine aktive und moderne Bevölkerungspolitik aussehen kann. Eltern sein muss Spaß machen und honoriert werden. ... mehr lesen
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Niejahr, Elisabeth: Alt sind nur die anderen. So werden wir leben, lieben und arbeiten

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3100537041, Gebunden, 224 Seiten, 17,90 EUR
Wie wird sie aussehen, die Republik der Alten? Allein in Deutschland wird in zwanzig Jahren mehr als die Hälfte der Einwohner älter als sechzig sein. Elisabeth Niejahr zeigt, wie das Leben, der Alltag in einer gealterten Gesellschaft dann aussehen könnte und was das für jeden von uns bedeutet. Zahlreiche Veränderungen - ... mehr lesen
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Reitz, Manfred: Prinzip Uhr-Gen. Wie unser Altern programmiert ist.

Hirzel Verlag, Stuttgart und Leipzig 2004, ISBN 3777613029, Kartoniert, 247 Seiten, 18,00 EUR
Warum werden manche Menschen über 100 Jahre alt? Und warum sind Babys jung? In jüngster Zeit hat die Forschung überraschende Antworten auf diese Fragen gefunden. Kein Zweifel: Die Natur hat das Altern fest in unsere Gene eingebaut. Warum dies sinnvoll ist und welche komplexen Vorgänge dabei in unserem Körper ablaufen, erfahren ... mehr lesen
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Schäfer, Daniel: Alter und Krankheit in der Frühen Neuzeit. Der ärztliche Blick auf die letzte Lebensphase

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3593374625, Broschiert, 436 Seiten, 49,90 EUR
Daniel Schäfer führt den Leser in die faszinierende Welt der frühneuzeitlichen Altersheilkunde. Er zeichnet die historischen Sichtweisen auf das höhere Lebensalter und dessen spezifische Krankheiten nach und zeigt die Möglichkeiten und Grenzen damaliger Therapien. Deutlich wird dabei der Rückgriff der humanistisch gebildeten ... mehr lesen
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Opaschowski, Horst W.: Der Generationenpakt. Das soziale Netz der Zukunft

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3896784870, Gebunden, 253 Seiten, 19,90 EUR
Verprassen wir unser Erbe? Verhalten wir uns wie "Zukunftsdiebe", die die Lebenschancen ihrer Kinder verspielen? Droht ein "Krieg der Generationen", weil die Alten auf Kosten der Jungen leben? Nichts davon wird Wirklichkeit! Das staatliche Sozialsystem mag erschüttert und der Generationenvertrag alter Prägung überholungsbedürftig ... mehr lesen
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Perspektive 2050. Ökonomik des demographischen Wandels

Deutscher Instituts-Verlag, Köln 2004, ISBN 3602145778, Gebunden, 423 Seiten, 36,00 EUR
Herausgegeben vom Institut der deutschen Wirtschaft. Deutschland steht vor schwierigen demographischen Herausforderungen: Die Alterspyramide wird von zwei Seiten in die Zange genommen - durch die niedrigen Geburtenzahlen und die steigende Lebenserwartung. Was aus diesen Trends für die Volkswirtschaft folgt, ist alles andere als klar. Dass sie ... mehr lesen
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Schirrmacher, Frank: Das Methusalem-Komplott. Die Menschheit altert in unvorstellbarem Ausmaß. Wir müssen das Problem unseres eigenen Alterns lösen, um das Problem der Welt zu lösen

Karl Blessing Verlag, München 2004, ISBN 3896672258, Gebunden, 220 Seiten, 16,00 EUR
Niemand wird gerne alt. Jetzt altern ganze Völker in nie gekanntem Ausmaß. Das individuelle Schicksal wird zum politischen und ökonomischen Schicksal fast aller Staaten der Erde. Selbst nach vorsichtigen Schätzungen wird dieser Prozess auf unabsehbare Zeit anhalten. Für die nächsten fünfzig Jahre ist er bereits unumkehrbar. ... mehr lesen
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Fleutiaux, Pierette: Fass Dich kurz, Liebes. Roman

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406509738, Gebunden, 231 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller. Was ist, wenn Vater und Mutter alt werden? Dieses autobiografische Buch beschreibt die letzten Lebensjahre der alternden Mutter, die Zuwendung der Tochter und die ewigen Kämpfe mit der Mutter, die widersprüchlichen Gefühle, wenn die Eltern hilflos und bedürftig werden ... mehr lesen
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Schimany, Peter: Die Alterung der Gesellschaft. Ursachen und Folgen des demografischen Umbruchs. Habil.

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3593372460, Broschiert, 521 Seiten, 49,90 EUR
Unsere Gesellschaft altert zunehmend - die Lebenserwartung steigt, die Geburtenrate sinkt. Der Autor gibt einen umfassenden Überblick über Ursachen und Folgen dieses Prozesses und führt dabei in demografische Fragen und Methoden ein. Wie weitreichend die Folgen des Alterungsprozesses sind, zeigt sich insbesondere in den Bereichen Arbeitsmarkt ... mehr lesen
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Am schlimmen Rand des Lebens?. Altersbilder in der Antike
Böhlau Verlag, Köln 2003, ISBN 3412034037, Gebunden, 233 Seiten, 19,90 EUR
Herausgegeben von Andreas Gutsfeld und Winfried Schmitz. Wie gestalteten sich in der griechischen und römischen Gesellschaft die Beziehungen zwischen den Generationen? Wie sehen die Altersbilder in Gesellschaften mit einer sehr niedrigen durchschnittlichen Lebenserwartung aus? Wurden die Alten in solch "jungen Gesellschaften" an den Rand gedrängt ... mehr lesen
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Schlaffer, Hannelore: Das Alter. Ein Traum von Jugend

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518414925, Gebunden, 120 Seiten, 15,00 EUR
Was ist Alter? Wann beginnt es? Wann ist man alt? "Eigentlich gibt es kein Alter", schreibt Hannelore Schlaffer, "denn wer alt und glücklich ist, kann sich für jung halten." Ist man also tatsächlich so alt, wie man sich fühlt? Von der Antike, die ein Lob des Alters sang, bis zum Heute der "Selpies" (second life people), der "Uhus" ... mehr lesen
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Leipert, Christian (Hrsg.): Demografie und Wohlstand. Neuer Stellenwert für Familie in Wirtschaft und Gesellschaft

Leske und Budrich Verlag, Opladen 2003, ISBN 3810037389, Kartoniert, 304 Seiten, 24,90 EUR
Im Auftrag des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe. Ein Schwerpunkt des Buches liegt auf der Herausarbeitung der Leistungen, die Familien beim Aufziehen der Kinder erbringen und auf die die Gesellschaft auch und gerade in Zukunft dringlich angewiesen bleibt. Diese familiären Leistungen bilden die wichtigste Quelle des Humanvermögens ... mehr lesen
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Riehl-Heyse, Herbert: Jugendwahn und Altersstarrsinn. Mein ganz persönlicher Generationenkonflikt - ein Fragment - und ausgewählte Texte aus dem letzten Lebensjahr

Karl Blessing Verlag, München 2003, ISBN 3896671936, Gebunden, 187 Seiten, 12,00 EUR
Das Älterwerden fiel Herbert Riehl-Heyse in den letzten Monaten seines Lebens zunehmend schwerer, auch bedingt durch die lebensbedrohende Krankheit. Und doch hat er sich in seiner unnachahmlichen Art der ironischen Bewertung eigener Befindlichkeiten mit dem Thema seines Buches beschäftigt. "Manche üben sich im Grabenkrieg", ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





