Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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BÜCHER
Bücher aus und über Russland, Erscheinungsjahr 2008 und 2009 - Seite 5
Grosset, Mark / Werth, Nicolas: Die Ära Stalin. Leben in einer totalitären Gesellschaft

Theiss Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 3806221855, Gebunden, 255 Seiten, 49,90 EUR
Er gilt - nach Hitler - als das größte menschliche Ungeheuer der Geschichte. Mehr als 20 Millionen Menschen verloren während seiner Gewaltherrschaft ihr Leben. Gleichzeitig wurde er zum Übervater stilisiert, zum allwissenden und gerechten Lenker des Sowjetvolkes. Dieses Buch erzählt die Geschichte der Sowjetunion unter Stalin. ... mehr lesen
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Tolstaja, Sofja: Eine Frage der Schuld. Roman

Manesse Verlag, München 2008, ISBN 3717521500, Gebunden, 315 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Russischen von Alfred Frank und Ursula Keller. Mit der "Kurzen Autobiografie der Gräfin S. A. Tolstaja". Mit einem Nachwort von Ursula Keller. Dass hochbegabte Frauen im Schatten hochbegabter Männer stehen, ist nichts Außergewöhnliches. Dem Angebeteten zuliebe leisten sie Verzicht, werden im besten Fall zu Musen, ... mehr lesen
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Gorelik, Lena: Verliebt in Sankt Petersburg. Meine russische Reise

SchirmerGraf Verlag, München 2008, ISBN 3865550541, Gebunden, 176 Seiten, 17,80 EUR
Die Stadt für Verliebte und Kunstbeflissene, Schlaflose, Wodkatrinker und Pelzträger: Sankt Petersburg, eines der beliebtesten, neuerdings auch eines der sexysten Reiseziele, war immer schon Opfer seiner Klischees. Lena Gorelik greift diese freudig auf und liefert Insiderwissen, mit dem Sie sich auf der nächsten Reise an die Newa garantiert ... mehr lesen
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Pleitgen, Fritz: Väterchen Don. Der Fluss der Kosaken

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2008, ISBN 3462040464, Gebunden, 366 Seiten, 19,95 EUR
Der Don, Russlands berühmter Fluss, von den Russen zärtlich "Väterchen Don" genannt, entspringt im Gouvernement Tula. Seit jeher verbinden die Russen mit dem Don Kampf und Freiheitsdrang. Kosaken siedelten hier und vertrieben die Tataren. Abtrünnige und Aufrührer machten seine Ufer unsicher. Und am Don leisteten Soldaten ... mehr lesen
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Fischer, Peter: Quer durch das neue Russland. Reportagen zur russischen Wirtschaft und Gesellschaft

NZZ libro, Zürich 2008, ISBN 3038234729, Kartoniert, 232 Seiten, 25,00 EUR
In Russland existieren Anfang des 21. Jahrhunderts alte Sowjetrealitäten, orthodoxe Obrigkeitsgläubigkeit und nationaler Chauvinismus neben modernen, weltoffenen Anschauungen und westlich geprägten Konzernen. Eine konsumfreudige polyglotte Mittelschicht entsteht, und westeuropäisches Gedankengut hat sich bis tief in den fernsten ... mehr lesen
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Makanin, Wladimir: Der Schreck des Satyr beim Anblick der Nymphe. Roman

Luchterhand Literaturverlag, München 2008, ISBN 3630872530, Gebunden, 442 Seiten, 22,95 EUR
Aus dem Russischen von Annelore Nitschke. In Sommernächten, wenn Vollmond herrscht, wandert der alt gewordene Pjotr Petrowitsch durch seine Datschensiedlung und beglückt die jungen Frauen der Nachbarschaft. Er dringt über die Veranda ins Schlafzimmer ein, setzt sich auf die Bettkante, betrachtet eine Weile verzückt die Schönheit ... mehr lesen
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Ruge, Gerd: Russland. Die Deutschen und ihre Nachbarn

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406578500, Gebunden, 207 Seiten, 18,00 EUR
"Die Deutschen und ihre Nachbarn" - unter diesem Titel geben Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker gemeinsam eine auf zwölf Bände angelegte Reihe heraus, die den Deutschen Politik, Gesellschaft und Kultur unserer europäischen Nachbarländer vorstellt. Was wir auf vielerlei Reisen in uns aufnehmen, das soll hier ... mehr lesen
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Kavanagh, Julie: Nurejew. Die Biografie

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 354907347X, Gebunden, 990 Seiten, 29,90 EUR
Sein Talent, sein Lebensstil und sein Schicksal machten Rudolf Nurejew (1938 - 1993) weltberühmt. Er revolutionierte das Ballett und wurde sein erster großer Star. Als Mitglied der legendären Kirow-Truppe zum bekanntesten Tänzer Russlands aufgestiegen, setzte er sich im Juni 1961 bei einem Gastspiel in Paris in den Westen ab - ... mehr lesen
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Dobycin, Leonid: Evdokija. Eine Erzählung

Friedenauer Presse, Berlin 2008, ISBN 3932109570, Gebunden, 32 Seiten, 9,50 EUR
Aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Peter Urban. Leonid Dobycin (1894-1936) gehört zu den großen Autoren jener lange verfemten Avantgarde, die erst nach dem Ende der Sowjetherrschaft allmählich wieder ins Bewusstsein rückt. Er ist bekannt für seinen knappen, auf das Wesentliche reduzierten Stil. Die Erzählung ... mehr lesen
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Roberts, Geoffrey: Stalins Kriege. Vom Zweiten Weltkrieg bis zum Kalten Krieg

Rowohlt Verlag, Düsseldorf 2008, ISBN 3491350190, Gebunden, 488 Seiten, 39,90 EUR
Josef Stalin (1878 - 1953) ist für den Tod von Millionen von Menschen verantwortlich. Aber sein Name ist auch untrennbar verbunden mit der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der Weltkriegshistoriker Geoffrey Roberts hat der Stalin-Ära Jahrzehnte intensivster Forschung gewidmet. Der Bogen seines großen Geschichtswerks ... mehr lesen
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Hilbk, Merle: Die Chaussee der Enthusiasten. Eine Reise durch das russische Deutschland

Aufbau Verlag, Berlin 2008, ISBN 3351026676, Gebunden, 288 Seiten, 17,95 EUR
3,5 Millionen Menschen kamen in den neunziger Jahren aus Russland nach Deutschland, geleitet durch die Hoffnung auf ein besseres Leben. Seither hat sich eine vielfältige und lebendige Szene aus russischen Kindergärten und Schulen, Sport- und Kulturvereinen, Anwaltskanzleien, Banken, Supermärkten, Bars und Diskos gebildet, in der es eigene ... mehr lesen
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Gerschenson, Michail / Iwanow, Wjatscheslaw: Briefwechsel zwischen zwei Zimmerwinkeln.

Pforte Verlag, Dornach 2008, ISBN 3856362142, Gebunden, 132 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Russischen von Nikolai von Bubnoff. Herausgegeben von Fritz Mierau. "Nein, lieber W. I., ich zweifelte nicht an der persönlichen Unsterblichkeit und fasse, gleich Ihnen, die Persönlichkeit als das Behältnis echter Realität auf. Aber über diese Dinge sollte man, so scheint mir, weder sprechen noch nachdenken. Unser ... mehr lesen
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Dowlatow, Sergej: Der Kompromiss. Roman

Pano Verlag, Zürich 2008, ISBN 3907576977, Gebunden, 197 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Russischen übertragen von Franziska Stöcklin. Mit einem Nachwort von Ulrich Schmid. Der Journalist Dowlatow, der denselben Namen wie der Autor hat, versucht sich etwas halbherzig als Mitarbeiter bei einer Parteizeitung in Tallinn, doch es geht nicht ohne Kompromisse... Mit Witz und lässt der Autor die Menschen ihren oft wenig ... mehr lesen
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Dowlatow, Sergej: Der Koffer. Roman

DuMont Verlag, Köln 2008, ISBN 3832180737, Gebunden, 160 Seiten, 17,90 EUR
Mit einem Vorwort von Wladimir Kaminer. Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. Sergej taugt nicht zum ordentlichen Kommunisten. Als er endlich die Ausreisegenehmigung bekommt, darf er nur einen Koffer mitnehmen. Einen Koffer für ein ganzes Leben. In New York angekommen, schiebt er ihn schnell unter sein Bett. Dort entdeckt er ihn Jahre später ... mehr lesen
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Steiger, Anatol von: Dieses Leben. Gesammelte Gedichte. Russiscj - Deutsch

Ammann Verlag, Zürich 2008, ISBN 3250105228, Gebunden, 456 Seiten, 29,90 EUR
Aus dem Russischen, eingeleitet und herausgegeben von Felix Philipp Ingold. Für Nabokov war er der bedeutendste Dichter des "Russischen Paris", Marina Zwetajewa schrieb ihm leidenschaftliche Briefe - dennoch blieb Anatol von Steiger zeitlebens ein Außenseiter: ein Russe mit Schweizer Wurzeln, ein Emigrant mit Berner Bürgerrechten, ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Tamta Melaschwili: Abzählen
13.02.2012: Gewitzt muss man sein, wenn man in Kriegszeiten nicht nur überleben, sondern auch noch Zigaretten und Klamotten will, wie die jungen Mädchen Ninzo und Zknapi im Debütroman der georgischen Autorin Tamta Melaschwili. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





