Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Russische Romane, 20. Jahrhundert - Seite 5
Granin, Daniil: Peter der Große. Ein Roman über Russlands Glanz und Elend

Volk und Welt Verlag, Berlin 2001, ISBN 3353011900, Gebunden, 416 Seiten, 23,50 EUR
Aus dem Russischen von Ganna-Maria Braungardt. Wer war Peter? Was ist Größe? Diese Fragen treiben fünf Petersburger Intellektuelle um, die selbst nicht mehr wissen, wer sie sind und was sie sollen nach dem Untergang des Sowjetreiches. Sie glauben, alles über Peter den Großen zu wissen, und müssen sich doch eingestehen, ... mehr lesen
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Tolstoi, Leo N.: Leo N. Tolstoi: Die Erzählungen. Band 2: Späte Erzählungen 1886-1910

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf - Zürich 2001, ISBN 3538069069, Gebunden, 815 Seiten, 24,90 EUR
Herausgegeben und mit einem Nachwort, Anmerkungen und Zeittafel versehen von Barbara Conrad. Aus dem Russischen von Josef Hahn, Marianne Kegel, Marie Stellzig u.a. ... mehr lesen
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Pjatigorskij, Alexander: Erinnerung an einen fremden Mann. Roman
Folio Verlag, Wien - Bozen 2001, ISBN 3852561884, Gebunden, 271 Seiten, 19,43 EUR
Aus dem Russischen und mit einem Nachwort von Erich Klein. "Wer war Michail Iwanowitsch?" Auf detektivische Weise und zwischen Dokumentation und Fiktion umkreist der Roman die schillernde Figur des M. I. Tereschtschenko (1886-1958): Der liberale Großbürger taucht um 1900 schlagartig in den Kreisen der vornehmen Welt von Moskau und Petersburg ... mehr lesen
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Tschechow, Anton: Humoresken und Satiren 1880-1892 in zwei Bänden.

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 3257062664, Gebunden, 640 Seiten, 35,74 EUR
Aus dem Russischen übersetzt und herausgegeben von Peter Urban. ... mehr lesen
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Zimmer, Dieter E.: Nabokovs Berlin.

Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 2001, ISBN 387584095X, Gebunden, 156 Seiten, 24,90 EUR
Mit 130 Abbildungen. Berlin war nur eine Zwischenstation auf Vladimir Nabokovs (1899-1977) Weg aus seiner russischen Heimat nach Amerika, jedoch eine von langer Dauer. Vom Juni 1922 bis zum Januar 1937 lebte er in der Stadt. Hier hat er geheiratet, hier wurde sein Sohn geboren, hier wurde er zum Schriftsteller. Sein Berlin war das der russischen Emigranten, ... mehr lesen
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Sklapovsky, Alexej: Das Formular. Roman

Claassen Verlag, München 2001, ISBN 3546002156, Gebunden, 320 Seiten, 21,93 EUR
Aus dem Russischen von Alfred Frank. Ein Kreuzworträtsellöser fasst den Plan, Polizist zu werden. Doch vor der Aufnahme in die "Organe des Inneren" muss er einen ausufernden Fragebogen ausfüllen, dessen Beantwortung ihn beinahe um den Verstand bringt ... Alexej Slapovsky entführt den Leser in die Abgründe der russischen (Funktionärs-) Seele, die ... mehr lesen
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Vitale, Serena: Der Eispalast. Zwanzig Geschichten aus Russland

Berlin Verlag, Berlin 2001, ISBN 3827003881, Gebunden, 261 Seiten, 19,43 EUR
Dieses Buch beantwortet die Frage, die sich Generationen von Lesern der großen Romane in der russischen Literatur immer wieder gestellt haben: Was mögen es für Menschen gewesen sein, die die Romanciers zu der Erfindung ihrer skurrilen Protagonisten inspiriert haben? Mit dem Kenntnisreichtum der erfahrenen Slawistin und getragen von einer großen ... mehr lesen
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Kusnezow, Anatoli: Babij Jar. Die Schlucht des Leids. Roman

Matthes und Seitz, München 2001, ISBN 3882212950, Gebunden, 520 Seiten, 24,80 EUR
Aus dem Russischen von Irina Nowak. Nachwort von Benjamin Korn. ... mehr lesen
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Belyi, Andrej: Petersburg. Roman

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3458170812, Gebunden, 638 Seiten, 34,77 EUR
Aus dem Russischen von Gabriele Leupold. Mit einem Kommentar von Ilma Rakusa. Petersburg 1905: vierundzwanzig Stunden aus dem Leben des Revoluzzers und Kant-Adepten Nikolaj Apollonowitsch, der seinen Vater, einen Senator, mit einer Bombe ermorden soll. Aber schon ein lächerlicher Auftritt des Sohnes genügt, um den Vater zu Fall zu bringen... Andrej ... mehr lesen
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Kaminer, Wladimir: Militärmusik. Roman

Goldmann Verlag, München 2001, ISBN 3442545323, Gebunden, 191 Seiten, 18,41 EUR
Erneut erzählt Kaminer mit Witz und Charme von den Tücken des Alltags und von haarsträubenden Abenteuern im Russland der Gorbatschow-Zeit. Und nach der Lektüre dieses autobiographischen Romans bleibt eigentlich nur eine Frage offen: wieso die Sowjetunion nicht schon viel früher zerbrochen ist. ... mehr lesen
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Rybakova, Maria: Die Reise der Anna Grom. Eine Liebesgeschichte
Rowohlt Verlag, Berlin 2001, ISBN 3871344230, Gebunden, 251 Seiten, 19,89 EUR
Aus dem Russischen von Dorothea Trottenberg. "Du lebst - ich bin tot." Anna Grom, eine junge Russin, die nach Berlin ging, um ihr Glück zu finden, hat ihre letzte Reise angetreten: Vierzig Tage bleiben ihr, bevor sich die Seele endgültig vom Körper lösen wird, Zeit für vierzig Briefe an ihren Geliebten... ... mehr lesen
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Marienhof, Anatolij: Der rasierte Mann und Zyniker. Zwei Romane

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3821845023, Gebunden, 295 Seiten, 27,61 EUR
Aus dem Russischen von Brigitte van Kann und Gregor Jarcho. Diese beiden Bücher sind siebzig Jahre alt. Doch knappe Sätze, Bilder, in denen Hohes und Niedriges zusammenschießt, rapider Schnitt wie in einem Eisenstein-Film: das ist eine Ästhetik, die eher der Gegenwart angehört als der russischen Tradition. Beide Romane spielen vor dem Hintergrund ... mehr lesen
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Aleschkowski, Pjotr: Stargorod. Stimmen aus einem Chor. Erzählungen
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 351839701X, Taschenbuch, 131 Seiten, 6,60 EUR
Aus dem Russischen von Alfred Frank. Stargorod: ein unbedeutendes Städtchen irgendwo in Russland, mit einigen Fabriken, einem Kreml, mit Kirchen, Klöstern und einer mit allen Wassern der Geschichte gewaschenen Bevölkerung. In dreizehn durch den Ort der Handlung und einzelne Figuren locker zu einem Zyklus verbundenen Erzählungen zeichnet Aleschkowski ... mehr lesen
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Vertlib, Vladimir: Das besondere Gedächtnis der Rosa Masur. Roman

Deuticke Verlag, Wien 2001, ISBN 321630583X, Gebunden, 431 Seiten, 23,01 EUR
Über neunzig Jahre alt ist Rosa Masur, als sie für ein "Jubiläumsbuch", das anlässlich der 750-Jahr-Feier der deutschen Stadt Gigricht erscheint, aus ihrem Leben erzählen soll. Erst wenige Monate zuvor ist sie mit Sohn Kostik und Schwiegertochter Frieda aus Russland ausgewandert; da kommt das Honorar für die Mitarbeit an dem Buch gerade recht. ... mehr lesen
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Rubina, Dina: Hier kommt der Messias. Roman

Volk und Welt Verlag, Berlin 2001, ISBN 3353011633, Gebunden, 415 Seiten, 22,50 EUR
Aus dem Russischen von Vera Bischitzky. Sie haben eigene Zeitungen, Radio- und Fernsehsender, Verlage und Klubhäuser und fühlen sich dennoch heimatlos - die russischen Juden in Israel. Dina Rubina erzählt in diesem Roman von ihren Landsleuten, die in Israel am warmen Mittelmeer sitzen, sich nach dem russischen Winter sehnen und nach dem Erlöser ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





