Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Stichwort Stalin - Seite 4
Ruggenthaler, Peter (Hrsg.): Stalins großer Bluff. Die Geschichte der Stalin-Note in Dokumenten der sowjetischen Führung

Oldenbourg Verlag, München 2007, ISBN 3486583980, Kartoniert, 256 Seiten, 24,80 EUR
Viele Zeitgenossen hielten die seit 1949 bestehenden zwei deutschen Staaten für kurzfristige Provisorien. Das Jahr 1952 schien eine Chance der Wiedervereinigung zu bieten, doch am Ende stand die Vertiefung der Spaltung. Seit mehr als fünf Jahrzehnten wird darüber debattiert, ob der in der Stalin-Note vom 10. März 1952 enthaltene ... mehr lesen
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Cruz Smith, Martin: Stalins Geist. Roman

C. Bertelsmann Verlag, München 2007, ISBN 357000919X, Gebunden, 368 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Englischen von Rainer Schmidt. Arkadi Renko ist Kult, seit Martin Cruz Smith ihn im Kalten Krieg in den "Gorki Park" schickte. Jetzt ist sein Held im Moskau der chromblitzenden Bars, der Sozialparasiten und klauenden Polizisten, der Raubtierkapitalisten und der ehrlichen Dummen angekommen. Die alten Seilschaften nutzen die neuen ... mehr lesen
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Montefiore, Simon Sebag: Der junge Stalin. Biografie

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100506081, Gebunden, 537 Seiten, 24,90 EUR
Seine vorrevolutionären Verbrechen wie Verdienste waren weitaus größer als je bekannt. Zum ersten Mal zeigt Simon Sebag Montefiore mit seinem neuen Buch, wie aus dem jugendlichen Gangster Josef Stalin, der weder vor Bankraub, Schutzgelderpressung noch Mord zurückschreckte, der gewiefte, blutrünstige Diktator und unerschrockene ... mehr lesen
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Ulrich, Jürg: Kamenew: Der gemäßigte Bolschewik. Das kollektive Denken im Umfeld Lenins

VSA Verlag, Hamburg 2006, ISBN 3899652061, Kartoniert, 264 Seiten, 19,80 EUR
Lew Borissowitsch Kamenew (1883-1936) war ein Bolschewik der ersten Stunde, lernte schon früh Stalin kennen und wurde enger Mitarbeiter Lenins. Als Mitglied in den Führungsorganen der Partei geriet er Ende der 1920er Jahre als Exponent der linken Opposition in die innerparteilichen Konflikte, verlor seine Partei- und Staatsämter und wurde ... mehr lesen
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Amis, Martin: Koba der Schreckliche. Die zwanzig Millionen und das Gelächter

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208216, Gebunden, 288 Seiten, 21,50 EUR
Übersetzt aus dem Englischen von Werner Schmitz. Ein Buch über die Schrecken des 20. Jahrhunderts. Martin Amis behandelt neben der Judenvernichtung im "Dritten Reich" das Jahrzehnte währende Terrorregime Stalins. Er bschreibt die Massaker des Bürgerkriegs, die große Hungersnot von 1922, die Säuberungen der dreißiger ... mehr lesen
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Schalamow, Warlam: Durch den Schnee. Erzählungen aus Kolyma, Band 1

Matthes und Seitz Berlin, Berlin 2007, ISBN 388221600X, Gebunden, 256 Seiten, 19,80 EUR
Aus dem Russischen von Gabriele Leupold. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Franziska Thun-Hohenstein. Schalamows Erzählungen gehören zu den herausragendsten Leistungen der russischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Autor geht darin der Schlüsselfrage unserer Gegenwart nach: Wie können Menschen, die über Jahrhunderte ... mehr lesen
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Loth, Wilfried: Die Sowjetunion und die deutsche Frage. Studien zur sowjetischen Deutschlandpolitik. Von Stalin bis Chruschtschow

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, München 2007, ISBN 3525362986, Kartoniert, 318 Seiten, 24,90 EUR
13 Jahre nach "Stalins ungeliebtes Kind" legt Wilfried Loth eine Bilanz der Forschungen zur sowjetischen Deutschlandpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Was sagen die Moskauer Archive über die Intentionen Stalins, über sein Programm für das besiegte Deutschland und über seine Motive? Wie hat sich die sowjetische Deutschlandpolitik ... mehr lesen
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Zarusky, Jürgen (Hrsg.): Stalin und die Deutschen. Neue Beiträge der Forschung

Oldenbourg Verlag, München 2006, ISBN 3486578936, Kartoniert, 276 Seiten, 44,80 EUR
Seit er zum Diktator der Sowjetunion und zur verherrlichten Führungsfigur des Weltkommunismus geworden war, hatte Stalin maßgeblichen Einfluss auf deutsche Angelegenheiten. Deutsche und russische Spezialisten belegen die Vielschichtigkeit des Verhältnisses, das Stalin und die Deutschen verband. Sie thematisieren Stalins Deutschlandpolitik ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg / Doering-Manteuffel, Anselm: Ordnung durch Terror. Gewaltexzesse und Vernichtung im natinalsozialistischen und stalinistischen Imperium

J. H. W. Dietz Nachf. Verlag, Bonn 2006, ISBN 3801203689, Kartoniert, 116 Seiten, 16,80 EUR
In den Kriegsimperien Hitlers und Stalins sollten Ordnung und Eindeutigkeit durch Terror und Gewalt erzeugt werden. Mit essayistischem Scharfsinn und wissenschaftlicher Präzision analysieren die renommierten Historiker Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel die Herrschaftskontexte von Stalinismus und Nationalsozialismus, die eine bis ... mehr lesen
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Goeken-Haidl, Ulrike: Der Weg zurück. Die Repatriierung sowjetischer Zwangsarbeiter und Kriegsgefangener während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dissertation

Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 3898616150, Gebunden, 573 Seiten, 39,90 EUR
Die Tatsache, dass rund drei Millionen sowjetische Soldaten bis Ende 1941 in Kriegsgefangenschaft geraten waren, wertete die Sowjetregierung als eine illoyale Einstellung. Das Überleben wurde den Gefangenen als Kollaboration ausgelegt. Deshalb verurteilten militärische Schnellgerichte bereits während des Krieges knapp eine Million Rotarmisten ... mehr lesen
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Leonhard, Wolfgang: Meine Geschichte der DDR.

Rowohlt Verlag, Berlin 2007, ISBN 3871345725, Gebunden, 266 Seiten, 19,90 EUR
Die Bilanz eines Jahrhundertzeugen: Wolfgang Leonhard, Jahrgang 1921, der letzte Überlebende der "Gruppe Ulbricht" und Autor des Bestsellers "Die Revolution entlässt ihre Kinder", zieht Bilanz. Sein Leben war mit der Geschichte des Kommunismus im 20. Jahrhundert aufs Engste verbunden. Leonhard gehörte zu den ersten ... mehr lesen
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Badiou, Alain: Das Jahrhundert.

Diaphanes Verlag, Zürich - Berlin 2006, ISBN 3935300883, Broschiert, 238 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Französischen von Heinz Jatho. "Wieviele Jahre hat ein Jahrhundert? Hundert?" Diese Frage gewinnt ihren Sinn aus dem Standpunkt, den man dem Jahrhundert gegenüber einnimmt - ob es etwa derjenige der politischen Geschichte ist, der des Totalitarismusbegriffs oder derjenige der Entwicklung des globalen Kapitalismus. Retrospektiv, ... mehr lesen
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Weber, Gerda / Weber, Hermann: Leben nach dem 'Prinzip links'. Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten

Ch. Links Verlag, Berlin 2006, ISBN 3861534053, Kartoniert, 480 Seiten, 19,90 EUR
Hermann Weber, Nestor der bundesdeutschen DDR-Forschung, kann auf ein höchst bewegtes Leben zurückschauen. Nach einer illegalen Schulung an der SED-Parteihochschule 1947 bis 1949, wo er seine Frau kennen lernte, ging er zurück nach Westdeutschland, um für die FDJ tätig zu werden, während Gerda dort die Frauenorganisation ... mehr lesen
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Werth, Nicolas: Die Insel der Kannibalen. Stalins vergessener Gulag

Siedler Verlag, München 2006, ISBN 388680853X, Gebunden, 224 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Französischen von Enrico Heinemann und Norbert Juraschitz. Nicolas Werth erzählt ein Kapitel der Geschichte des Stalinismus, das bislang sowohl der Öffentlichkeit als auch der Forschung unbekannt war. Anfang der 30er Jahre befahl Stalin die massenhaften Deportationen von so genannten "sozial schädlichen Elementen" ... mehr lesen
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Frei, Marco: Chaos statt Musik. Dmitri Schostakowitsch, die Prawda-Kampagne von 1936 bis 1938 und der Sozialistische Realismus

Pfau Verlag, Saarbrücken 2006, ISBN 3897273306, Broschiert, 342 Seiten, 30,00 EUR
Am 28. Januar 1936 titelte die "Prawda", das sowjetische Parteiorgan, "Chaos statt Musik" und meinte damit Dmitri Schostakowitschs Oper "Lady Macbeth". Den Großen Terror unter Stalin begleitete sie mit einer Kulturkampagne, die die rigorose Durchsetzung des Sozialistischen Realismus zum Ziel hatte. Siebzig Jahre ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





