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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich

Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael

Vorgeblättert
Leseprobe zu Christopher Isherwood: Löwen und Schatten. Teil 1
08.02.2010.
(Kapitel 1, S. 17-31)
Vom Ansehen war Mr. Holmes ein kleiner, fülliger Mann mittleren Alters mit rötlichem Haar, das sich oben etwas zu lichten begann. Er hatte ordentlich zusammengefaltete, recht gezierte Pfarrerslippen und eine kluge, lange, spitze Nase, die ein wenig krumm war. Sein Blick war kalt, freundlich und scharf. Wenn er einen erfolgreichen Witz gemacht hatte und die ganze Klasse lachte, dann verschränkte er die Hände unter seinem Talar auf dem Rücken und schaute auf seine ordentlichen kleinen braunen Schuhe.
Ich kann ihn noch hören:
"Napoleon der Dritte tastete mit größter Subtilität und Gewandtheit nach einem Anlaß für den Krieg. Es war sein Unglück, daß er bald entdecken mußte: B-bedauerlicherweise kann man nicht gleichzeitig dem M-mars und dem M-mammon dienen?"
Er redete leise und konzentriert mit einem winzigen Zögern- zu leicht, als daß man es ein Stottern hätte nennen wollen- beim Aussprechen einiger Wörter. Diese Wörter häuften sich meist zusehends, wenn es auf den Höhepunkt einer seiner Anekdoten oder auf die Verkündung eines seiner Aphorismen zuging, und wenn er sie aussprach, reckte er den Kopf mit komischem Ruck zur Seite, als weiche er einem unsichtbaren Hindernis aus. Diese Kopfbewegung und das kurze Zögern mögen die Spuren eines nervösen Tics gewesen sein - wahrscheinlich aber geschahen sie durchaus absichtlich. Sie wirkten erheiternd pedantisch, was die meisten von uns entzückte, und wir versuchten oft, sie nachzuahmen. Ich ertappe mich selbst heute noch gelegentlich dabei, daß ich dieses Pseudo-Stottern an Fremden ausprobiere.
Fast alles, was Mr. Holmes tat oder sagte, trug zu einem geplanten Effekt bei: Er hatte die Technik eines erstklassigen Predigers oder Schauspielers. Im Gegensatz zu den meisten Geistlichen jedoch war er hinsichtlich seiner Methode ganz offen und schamlos. Wenn er sein Ziel erreicht hatte - und dies bestand stets darin, uns auf die eine oder andere Weise einige Augenblicke lang aus unseren konservativen Schuljungenvorurteilen herauszuschleudern, durch Verblüffung, Schock, Schmeichelei, List oder Entsetzen -, dann erklärte er uns fröhlich, wie die betreffende Falle oder Bombe gelegt worden war. Sein Verhalten wurde so zur Parodie seiner selbst, und dies verwirrte uns fortwährend. Wir schätzten es natürlich, wenn Lehrer ihre charakteristischen Allüren hatten - da gab es den verächtlichen Schnorchlaut des Chefs, das Gebrüll von Johnny, das Jaulen von Jimmy; da waren Hutchinsons dekorative Westen, Butchers Predigten, Capel-Williams? Gespräche mit dem Pferd des Krämers. All diese waren, wie wir wußten, echt. Wir konnten über sie mit Gewißheit, Rückhaltlosigkeit, Unfreundlichkeit lachen, als sichere Zuschauer. Über Mr. Holmes ohne Rückhalt zu lachen, das vermochten wir nicht, denn jedes Gelächter hätte uns - das spürten wir - ihm irgendwie verpflichtet. Es hätte uns insgeheim in seine Pläne verwickelt. Außerdem waren wir nie ganz sicher, daß er nicht über uns lachte.
Ruhig, gescheit, verwirrend witzig, war er nie besonders populär. Seine Form von Humor und tatsächlich seine ganze Persönlichkeit waren gewöhnungsbedürftig. Ein großer Prozentsatz seiner Schüler langweilte ihn, und er ließ dies auch erkennen -auf unauffällige, aber höchst beleidigende Weise. Er war ein, zwei Semester nach Kriegsende an unsere Schule gekommen. Es war eine schwierige Zeit für einen neuen Lehrer, der sich vorgenommen hatte, unorthodoxen Unterricht zu geben. Die Sechste bestand immer noch aus Jungen, die es nur knapp verpasst hatten, eingezogen zu werden - fast waren sie schon Infanterieoffiziere gewesen und hatten gelernt, einer kurzen Laufbahn voller Gewalt im Schützengraben entgegenzusehen. Sie waren dem Leben der Schule schon längst entwachsen, ehe sie abgingen. Jetzt hatte sich ihnen mit einem Mal die universell weite Karriere des Soldaten wieder verschlossen, und alle Alternativen schienen diffus und langweilig. So ließen die Schüler der Sechsten die Dinge treiben, es war ihnen alles weitgehend egal. Den Lehrplan betrachteten sie mit gutmütigem Amüsement, sie übertraten die strengen Verbote, das Schulgelände nicht zu verlassen, sie machten sich über die Hausaufgaben und den Mannschaftssport lustig, kamen nicht zum Gottesdienst, schrieben gewagte Liebesgedichte, schlenderten in verschiedenen Formen leichter Kostümierung umher oder hingen auf ihren Zimmern herum, die Füße pfeiferauchend auf den Kaminsims gelegt wie Großväter. Es ging eine Geschichte, daß Ponds, der Sprecher unseres Hauses, eines Abends vom leitenden Lehrer aufgesucht wurde, der ein Gespräch wünschte, wie man das Haus zu führen hatte. Der Lehrer vertiefte sich immer leidenschaftlicher in seinen Gegenstand und redete und redete. Ponds - muskulös, faul, zerknittert und zutiefst gelangweilt - pflichtete jedem Wort bei: "Oh, unbedingt, Sir ?", sagte er wieder und wieder, "ja, ganz unbedingt ?" Schließlich schlief er mit größter Ungezwungenheit ein.
Solcherart war das Publikum, das vor Mr. Holmes saß, als er das Klassenzimmer der Sechsten betrat, um seinen ersten Geschichtsvortrag zu halten - es wartete ein wenig herablassend, nicht unfreundlich, darauf vorbereitet, sich behaglich amüsieren zu lassen. Mr. Holmes war jedoch nicht gekommen, um seine Hörer zu amüsieren, und er scheint dies, sanft, aber fest, von Anfang an klargestellt zu haben. Er erwartete, daß sie acht gaben auf das, was er sagte - schlimmer noch: daß sie sich daran erinnerten. Er brach ein ungeschriebenes Gesetz und stellte reihum direkte Fragen: "Der nächste ?, der nächste ?, der nächste ?", als unterrichte er in einer der unteren Klassen. Die Sechste war zuerst wie betäubt, dann sehr ärgerlich. Ihre Eitelkeit war verletzt worden und ihre Ignoranz brutal enthüllt. Und dies war nicht alles. Es hieß, Mr. Holmes habe im Lehrerzimmer seine Schüler geradezu "uninformiert und schlaff" genannt. Die Empörung erreichte den Siedepunkt, und ich erinnere mich vage, daß es zu einer Art offenen Protests kam. Sollte dem so gewesen sein, so erstickte Mr. Holmes diesen Aufstand gewiß mühelos. Später wurden einige Schüler dieser Abschlußklasse seine persönlichen Freunde. Aber das war alles vor meiner Zeit.
Was mich betraf, so nahm ich Mr. Holmes? Einfluß um so bereitwilliger auf, als ich während der ersten vier oder fünf Semester kaum irgendeinen persönlichen Kontakt mit den Lehrern gehabt hatte. Mir waren bei der Ankunft in der Public School alle Lehrer und Lehrerinnen gründlich zuwider, da ich auf der Preparatory School von ihnen schwer beschädigt worden war, in der Zeit, als die Kriegsjahre allem möglichen heuchlerischen Geschwätz über Loyalität, Selbstsucht, Patriotismus, Kameradschaft und über jene Pflichtvergessenheit, die Schande über die Gefallenen brachte, Tür und Tor geöffnet hatten. Jetzt wollte ich nichts als meine Ruhe. Mit den anderen Jungen wurde ich einigermaßen fertig, wenn ich nur wachsam blieb. Den Lehrern begegnete ich mit tiefstem Mißtrauen, da ich mich allzu gut an jene "väterlichen" Strafpredigten und die ihnen folgenden masochistischen Tränenfluten erinnerte. Also schloß ich Freundschaft mit einer harten Gestalt namens Dock - einem schwarzhaarigen Jungen aus Liverpool mit einem blassen Bocksgesicht, der älter war als ich und eine goldene Brille mit dicken Gläsern trug. Dock tat mir sehr gut. Er gab mir die Selbstachtung zurück. Als ich ihn näher kennenlernte, hörte ich nach und nach auf, zu glauben, ich selbst sei (wie mein alter Schulrektor mir mit so großem Nachdruck einzureden versucht hatte) verfressener, fauler, egoistischer, unhöflicher und ganz allgemein sehr viel unangenehmer als sonst irgend jemand. Ich war bestimmt nicht fauler als Dock, noch war ich ein solcher Lügner, noch auch nur halb so gefräßig. Doch wäre er der letzte gewesen, der den eigenen Charakter mit Reue oder Widerwillen betrachtet hätte. Er war sehr mit sich zufrieden.
Bei der militärischen Ausbildung im Officers? Training Corps (O. T. C.) der Schule spielte Dock eine wichtige, wenn auch verstohlene Rolle: Er gehörte zu einer Gruppe von Saboteuren, deren Einfluß in keinem Verhältnis zu ihrer geringen Zahl stand. Er konnte ganz alleine die Disziplin eines gesamten Trupps ruinieren. Docks Anwesenheit wegen hatte ich nie etwas gegen die Paraden des O. T. C. - was die Manöver angeht, so zählten sie zu den glücklichsten Tagen meines Lebens. Doch während des Sommerlagers wuchsen Dock und seine Freunde über sich selbst hinaus. Ich sehe sie noch vor mir, wie sie die Schnüre des großen Kantinenzelts lockerten, wie sie die Pferde nervöser, des Reitens ungewohnter Lehrer scheu machten, wie sie sich hinter den in makelloser Montur aufgebauten Wachtposten einer anderen Schule schlichen, um ihm plötzlich eine große Melone auf die Spitze des Bajonetts zu spießen. Sie wurden natürlich ertappt und bekamen einen Verweis, mehr aber nicht. Den Autoritäten war es peinlich; sie wollten die nette Ferienstimmung nicht durch Bestrafungen verderben. Der Offizier von den Guards, der sie verhörte, ein sehr liebenswürdiger Mensch, redete verlegen vom Teamgeist und wirkte weit unbehaglicher als seine Gefangenen, deren Gesichter so ausdruckslos waren wie ihre schlecht polierten Uniformknöpfe. "Gefreiter Dock", lautete der offizielle Bericht, "hat sich zum dritten Mal geweigert, einen Befehl auszuführen." Das war?s. Dock weigerte sich einfach. Es war nichts mit ihm und seinesgleichen zu machen, falls man nicht bereit war, ihn zu erschießen. Das Kontingent unserer Schule verließ das Lager mit einem schlechten Ruf.
In meinem dritten Jahr nahm ich Geschichte als Hauptfach. Das war 1923. Von dieser Zeit an lenkte Mr. Holmes meine Studien. Abgesehen von Religion und ein wenig Latein und Griechisch arbeitete ich ausschließlich für ihn. Es war beschlossen worden, daß ich am Ende des Herbstsemesters an der Auswahlprüfung für ein Geschichtsstipendium in Cambridge teilnehmen sollte.
Die Geschichtsschüler hatten wie die anderen Fraktionen der Sechsten Klasse das wichtige Privileg, ihre privaten Arbeiten in der Schulbibliothek betreiben zu dürfen. Hier sollten wir eigentlich Einführungen lesen, Aufsätze schreiben und unsere Unterrichtsnotizen durchgehen. Die Bibliothek war ein angenehmer Raum mit dickem Teppich und höchst bequemen Sesseln. Neben den Standardwerken aus Geschichte, Literatur, Biographie und Wissenschaft gab es viel angesammeltes Diverses, indem man blättern konnte, darunter auch fünf oder sechs jener raren Blüten der Semipornographie, denen es gelingt, selbst in den aufs sorgfältigste kontrollierten Sammlungen zu blühen (wie das Edelweiß an hochgelegenen, schwer erreichbaren Stellen). Es fand keine eigentliche Aufsicht statt, wenn auch von Zeit zu Zeit einer der Lehrer leise und unerwartet eintreten mochte. Doch boten eine Anzahl kleinerer freistehender Bücherschränke hier und dort im Raum hervorragenden Sichtschutz, und es war, sofern man nicht ganz und gar einschlief, fast unmöglich, überrascht zu werden. Man konnte, in einem der Sessel schlummernd, die Vorlesungen von Lord Acton aufgeschlagen (und richtig herum) auf dem Schoß, eine angenehme Stunde verbringen, und nur selten erinnerte einen ein plötzlicher und geschickt placierter Tritt - wahrscheinlich vom Rektor - schmerzlich daran, daß man noch nicht das erwachsene Mitglied eines Londoner Klubs war.
Teil 2
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012. In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012. Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012. Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012. Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Peter Nadas: Parallelgeschichten
26.01.2012. Peter Nadas erzählt die Geschichte der Budapester Familie Demen und ihrer Freunde, deren persönliche Schicksale mit der ungarischen und deutschen Vergangenheit verknüpft sind. Meilensteine in diesem gewaltigen Epos sind die ungarische Revolution 1956, der ungarische Nationalfeiertag am 15. März 1961 und, rückblickend, die Deportation der ungarischen Juden 1944/45 sowie die dreißiger Jahre in Berlin. Lesen Sie hier einen Auszug aus Nadas' Roman "Parallelgeschichten". Mehr lesen
Tom Bullough: Die Mechanik des Himmels
23.01.2012. Konstantin Ziolkowski, der Pionier der russischen Raumfahrt, ist das Vorbild für den kleinen, begabten Kostja in Tom Bulloughs Roman "Die Mechanik des Himmels". Arm und fast taub geht Kostja zum Studium nach Moskau und entwickelt dort am Ende des 19. Jahrhunderts visionäre Ideen von einer modernen Kosmonautik. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman. Mehr lesen
Miklos Banffy: Die Schrift in Flammen
19.01.2012. Von der untergehenden Welt der österreichisch-ungarischen Monarchie zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt der ungarische Adelige, Schriftsteller und zeitweise auch Außenminister Ungarns Miklos Banffy in seiner Trilogie "Siebenbürger Geschichte". Lesen Sie hier den Anfang des ersten Bandes "Die Schrift in Flammen".
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Katie Arnold-Ratliff: Was uns bleibt
16.01.2012. Der Selbstmord einer jungen Frau bringt den Lehrer Francis aus dem Gleichgewicht, er glaubt, dass die Leiche, die seine Schüler am Strand finden, Nora ist, seine erste Liebe. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt, der er sich stellen muss. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Was uns bleibt", dem Erstlingsroman der Amerikanerin Katie Arnold-Ratliff. Mehr lesen
Sonja Margolina: Brandgeruch
24.10.2011. Sowjetunion, DDR, Perestroika, KGB, geheime Dienste jeglicher Couleur, Kirchen, Künstler, Journalisten, der kapitalistische Westen sind Themen in Sonja Margolinas Roman "Brandgeruch" über den Geheimdienstagenten Nikolaj Gribojedow. Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen
Rodney Bolt: Lorenzo Da Ponte
10.10.2011. Venedig, Wien, London, New York waren die Lebensorte von Lorenzo da Ponte, als Globalisierung noch kein Thema war. Er war Lehrer, Mozarts Librettist, Tabak-, Buch- und Gemüseverkäufer, Jude und katholischer Geistlicher, hatte Frau und Kinder und stand stets vor dem finanziellen Ruin in Zeiten großer Umbrüche. Lesen Sie hier einen Auszug aus der Biografie von Rodney Bolt. Mehr lesen
Edith Wharton: Ein altes Haus am Hudson River
06.10.2011. Vance Weston heißt der junge Held im Roman "Ein altes Haus am Hudson River" der amerikanischen Schriftstellerin Edith Wharton (1862 - 1937). Seine Träume vom Künstlerdasein führen ihn von der behüteten amerikanischen Provinz in das New York der zwanziger Jahre. Lesen Sie hier einen Auszug der deutschen Erstübersetzung. Mehr lesen
Katharina Hacker: Eine Dorfgeschichte
26.09.2011. Der Odenwald ist der Schauplatz von Katharina Hackers Erzählung "Eine Dorfgeschichte" aus der Zeit nach dem Krieg. Geheimnisse und Ängste trotzen der Sommerkindheitsidylle, wenn die Dorfbewohner und die Großeltern ihre Geschichten erzählen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Christopher Hitchens: The Hitch
19.09.2011. In seiner Autobiografie erzählt Christopher Hitchens, wie aus einem britischen Trotzkisten ein amerikanischer Demokrat wurde und aus einem vehementen Vietnamkriegsgegner ein ebenso vehementer Befürworter des Irakkriegs. Auf den Vorwurf, ein Wendehals zu sein, antwortete er mit John Maynard Keynes: "Wenn sich die Fakten ändern, ändert sich auch meine Meinung - und wie steht's bei Ihnen, Sir?" Lesen Sie hier einen Auszug aus "The Hitch". Mehr lesen
Nellie Bly: Zehn Tage im Irrenhaus
12.09.2011. Nellie Bly war eine Pionierin des investigativen Journalismus und begab sich undercover 1887 in die Frauenpsychiatrie auf Blackwell's Island in New York. Wie sie das bewerkstelligte und was sie dort erlebte, können Sie in ihrem Bericht "Zehn Tage im Irrenhaus" lesen. Hier ein Auszug. Mehr lesen
Andrzej Stasiuk: Hinter der Blechwand
05.09.2011. Wladek und Pawel fahren durch die einsamsten Gegenden Südosteuropas, immer auf der Suche nach einem geglückten Geschäft. Doch auf den Second-Hand-Märkten und Basaren sind nicht die konkurrierenden chinesischen Händler die wahre Gefahr, sondern Menschenhändler. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Hinter der Blechwand" des polnischen Schriftstellers Andrzej Stasiuk. Mehr lesen





