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zuletzt aktualisiert 09.02.2010, 15.31 Uhr

Vorgeblättert

Georg Kreisler: Letzte Lieder

10.08.2009. Der Kabarettist und Komponist Georg Kreisler rechnet in seiner Autobiografie "Letzte Lieder" mit bürgerlichem Kleingeist, nationalistischem Größenwahn, der Stadt Berlin, dem Staat Österreich und schließlich dem ganzen letzten Jahrhundert ab. Lesen Sie hier einen Auszug.

Bild zum ArtikelGeorg Kreisler: Letzte Lieder
Autobiografie

Arche Literatur Verlag, Zürich 2009
160 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 24. August 2009

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Klappentext
: Georg Kreisler ist ein Phänomen. Er ist nicht nur einer der bekanntesten Kabarettisten und Komponisten unserer Zeit  sondern auch ein Mann, der es in gleich drei Disziplinen zu unerreichter Meisterschaft gebracht hat: auf Füße zu treten, vor Köpfe zu stoßen und Augen zu öffnen.
Seine bösen Lieder "Tauben vergiften" (das ihm zu einem wahren Fluch geworden ist), "Zwei alte Tanten tanzen Tango" oder das im Jahr seiner Entstehung sofort verbotene "Please Shoot Your Husband" haben sein Publikum stets ebenso erschreckt wie erfreut und sich längst als zeitlose Klassiker entpuppt, deren bissiger Witz nach wie vor seinesgleichen sucht.
So wird es nicht verwundern, dass Georg Kreislers "Letzte Lieder" keine versöhnlichen Gesänge beinhalten, sondern Paukenschläge. Wer es sich mit einer biederen Lebensbeschreibung gemütlich machen will, ist hier falsch. Denn Georg Kreisler legt eine furiose, autobiografisch fundierte Abrechnung vor: mit bürgerlichem Kleingeist, nationalistischem Größenwahn, der Stadt Berlin, dem Staat Österreich und schließlich dem ganzen letzten Jahrhundert.

Zum Autor: Georg Kreisler wurde 1922 in Wien geboren. Die Kindheit in seinem jüdischen Elternhaus war überschattet von Ausgrenzung und Antisemitismus. 1938 emigrierte er mit seinen Eltern in die USA, wo er in die Army eingezogen wurde. 1955 kehrte Georg Kreisler nach Europa zurück. Neben über 500 Liedern schrieb er Romane, Essays, Kurzgeschichten, Theaterstücke und Opern. Georg Kreisler lebt heute mit seiner dritten Ehefrau Barbara Peters in Salzburg.

Leseprobe

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08.02.2010. Großartig erzählt Christopher Isherwood in "Löwen und Schatten" von seiner Schul- und Studienzeit in London und Cambridge in den zwanziger Jahren, von seinen ersten Schreibversuchen und seinen ersten Freunden und Liebhabern. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen

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01.02.2010. Karlo Adum heißt der Held in Miljenko Jergovics neuem Roman "Freelander". Er ist ein pensionierter Lehrer und begibt sich eher widerwillig auf eine Irrfahrt durch Kroatien nach Bosnien und Herzegowina. Zu einer Testamentseröffnung. Lesen Sie hier einen Auszug.
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04.01.2010. Der zweite Roman von Kristof Magnusson ist so vergnüglich zu lesen wie sein erster. "Das war ich nicht" erzählt von einem jungen Banker, einem ausgebrannten Schriftsteller und einer ehrgeizigen Übersetzerin, deren Wege sich kreuzen. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen

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24.08.2009. Joel entdeckt als Kind, dass er eine besondere Gabe besitzt: Er kann die Träume anderer mitträumen und sie ihnen wiedergeben. Jahre später erzählt er seiner Frau davon... Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der Wiederträumer" des israelischen Autors Nir Baram. Mehr lesen

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