Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
In eigener Sache
FAZ muss Richtigstellung bringen
11.03.2009. Die FAZ muss eingestehen: Perlentaucher kann selber denken.
Die FAZ ist vom Landgericht Hamburg verurteilt worden, eine der zentralen Aussagen eines Artikels über den Perlentaucher richtigzustellen. Unter anderem mussten FAZ-Leser in dem Artikel des Autors Olaf Sundermeyer vom 29. Juni 2007 den Eindruck gewinnen, der Perlentaucher werte nur "die Gedanken der anderen" aus und bringe keine eigenen Artikel.
Die FAZ musste laut Urteil folgende Richtigstellung ins Blatt setzen:
"Richtigstellung
In der FAZ Nr. 148 vom 29. Juni 2007 schreiben wir auf Seite 42 unter der Überschrift 'Die Gedanken der anderen' über Thierry Chervel als Mitbegründer des Unternehmens Perlentaucher und die von diesem betriebene Internetseite:
'Nach der Verleihung des Grimme-Online-Preises wurde Chervel damit zitiert, dass er es sich gut vorstellen könne, eigene Rezensionen anzubieten. Es blieb bei der Vorstellung.'
Hierzu stellen wir richtig:
Das Unternehmen Perlentaucher veröffentlicht auf seiner Internetseite sowohl eigene Rezensionen als auch Rezensionen von Chervel.
Die Redaktion."
Die FAZ griff durch den Artikel des Autors Olaf Sundermeyer das Projekt "Eurotopics" an, das der Perlentaucher zusammen mit der französischen Zeitschrift Courrier international im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung betreute. Eurotopics bietet unter anderem eine tägliche europäische Presseschau aus allen 27 EU-Ländern und der Schweiz. Die Presse dieser Länder ließen Perlentaucher und Courrier international teils von Korrespondenten vor Ort, teils von fachkundigen Journalisten in Deutschland oder Frankreich lesen. Sundermeyer schrieb in diesem Zusammenhang, dass der Perlentaucher darum teilweise auf die "mageren Internetangebote" der Presse einiger Länder angewiesen gewesen sei.
Der Perlentaucher beharrt darauf, dass er in allen Ländern einen repräsentativen Querschnitt der Presse zur Verfügung hatte, das Gericht wollte hier aber keine Richtigstellung zulassen, weil der Perlentaucher in der Tat nicht in jedem einzelnen der 28 Länder einen Korrespondenten vor Ort hatte und darum tatsächlich einige Angebote im Internet lesen ließ.
Nach dem Artikel des Autors Olaf Sundermeyer verzichtete die Bundeszentrale auf eine Verlängerung des Vertrags mit dem Perlentaucher und schrieb "Eurotopics" neu aus. Gewonnen hat die Ausschreibung das Netzwerk "n-ost" (bei dem Olaf Sundermeyer Mitglied ist), das die von Perlentaucher und Courrier international konzipierte Presseschau mehr oder weniger in gleicher Form fortsetzt - in Osteuropa zum großen Teil mit den gleichen Korrespondenten an den gleichen Orten.
Gegen alle journalistische Ethik erwähnte die FAZ bei der Präsentation des Sundermeyer-Artikels nicht, dass sie gegenüber dem Perlentaucher Partei ist: Zusammen mit der SZ führt sie einen Prozess gegen den Perlentaucher wegen angeblicher Verletzung des Urheberrechts, aber auch wettbewerbs- und markenrechtlicher Bestimmungen. Unter dem Mantel der Berichterstattung über den Perlentaucher wiederholte der Artikel Sundermeyers die Argumentation der FAZ- und SZ-Anwälte - nämlich dass der Perlentaucher Inhalte dieser Zeitungen gewissermaßen nur mechanisch kompiliere und daraus Gewinn schlage. Der Perlentaucher hat diesen Prozess vor dem Landgericht Frankfurt und in zweiter Instanz vor der Oberlandesgericht Frankfurt gewonnen. Zur Zeit ist er vor dem Bundesgerichtshof anhängig.
D.Red.
Archiv: In eigener Sache
FAZ und SZ gegen Perlentaucher: Das Urteil
01.11.2011. Nach fünf Jahren ist es jetzt amtlich: Der Perlentaucher darf 13 Abstracts zu FAZ- und SZ-Buchkritiken nicht mehr vertreiben, entschied heute das OLG Frankfurt. Mit ihren weitergehenden Anträgen sind die Zeitungen gescheitert. Mehr lesen
Nun doch: Urteilsverkündung am OLG Frankfurt
26.10.2011. Aktualisiert: Morgen wird das Urteil in Sachen FAZ und SZ/Perlentaucher bekanntgegeben - in einem anderen Saal als ursrpünglich gemeldet.
Mehr lesen
Urteilsverkündung am OLG Frankfurt
14.09.2011. Das OLG Frankfurt hat für den Rechtsstreit FAZ und SZ/Perlentaucher einen Termin zur Urteilsverkündung festgelegt. Mehr lesen
Die nächste Instanz
09.09.2011. Am nächsten Dienstag ist es mal wieder so weit: Das OLG Frankfurt tagt in Sachen FAZ und SZ gegen Perlentaucher Mehr lesen
Die Perlentaucher danken ihren Lesern!
02.02.2011. Wir hatten in den dunklen Wald gepfiffen, und gottlob schallte es zurück! Die Reaktion auf unseren Unterstützungsaufruf war überwältigend! Gut 22.000 Euro sind in zwei Wochen zusammengekommen. Diese Aktion hat uns gezeigt, dass der Perlentaucher von seinen Lesern gewollt und mitgetragen wird. Mehr lesen
Klage von FAZ und SZ erfolglos
02.12.2010. Der BGH hat den Rechtsstreit FAZ/SZ gegen den Perlentaucher an das OLG Frankfurt zurückverwiesen. Mit ihrem Hauptantrag sind die Zeitungen gescheitert. Nun sind noch einige Details zu klären. War's das wert? Mehr lesen
Weiter in die vierte Runde
01.12.2010. In Sachen SZ und FAZ gegen den Perlentaucher wollte der BGH kein abschließendes Urteil fällen und hat ans OLG Frankfurt zurückverwiesen. Mehr lesen
Urteilsverkündung am 1. Dezember
25.11.2010. Fast genau drei Jahre nach dem Oberlandesgericht Frankfurt wird der Bundesgerichtshof am Mittwoch in der Sache SZ und FAZ/Perlentaucher entscheiden. Mehr lesen
Urteilsverkündung nochmals verschoben
27.09.2010. Aktualisiert: Nachdem der Perlentaucher zweieinhalb Jahre auf die Verhandlung vorm BGH und dann zweieinhalb Monate aufs Urteil gewartet hat, ist die Urteilsverkündung jetzt nochmals verschoben: auf den 1. Dezember Mehr lesen
Entscheidung verschoben
15.07.2010. Die Entscheidung des BGH im Prozess FAZ und SZ gegen Perlentaucher wurde auf den 30. September verschoben. Mehr lesen
Der Perlentaucher vorm Bundesgerichtshof
03.06.2010. Am 15. Juli findet der Prozess FAZ und SZ gegen Perlentaucher in der höchsten Instanz vorm BGH in Karlsruhe statt. Die Verlage werfen dem Perlentaucher Urheberrechtsverletzung vor. Der Perlentaucher hat in den beiden ersten Instanzen gewonnen. Mehr lesen
Zehn Jahre Perlentaucher
04.03.2010. Der Perlentaucher wird am 15. März zehn Jahre alt. Er ist mit zwei Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse präsent. Mehr lesen
Teletaucher fällt aus
26.09.2009. Wegen eines allgemeinen Ausfalls der oberbayerischen Telefonnetze muss der Teletaucher heute entfallen.
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Der Perlentaucher ist umgezogen
14.08.2009. Wegen unseres Umzugs sind unsere Perlentaucher-Mailkonten bis Dienstag nicht zu erreichen.
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Abschied von Eurotopics
04.03.2008. Der Perlentaucher verliert seinen größten Auftrag, den Newsletter Eurotopics. Nach einem FAZ-Artikel gegen den Perlentaucher entschloss sich die Bundeszentrale für politische Bildung, das Projekt neu auszuschreiben. Mehr lesen








