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Vorgeblättert
Leseprobe zu György Dalos: Der Vorhang geht auf. Teil 1
16.02.2009.
Ungarn: Der gemütliche Weltuntergang
In der Magazinsendung 168 Stunden des Budapester Rundfunks vom Samstag, dem 6. Mai 1985, befragte ein Journalist einige Passanten auf dem Karl-Marx-Platz über den Namensgeber dieses zentralen Ortes der ungarischen Hauptstadt. Das merkwürdige Ergebnis der Umfrage machte Furore.
Reporter: Wer war Karl Marx?
Passant: Ach, fragen Sie mich doch nicht so was.
Reporter: Nicht mal ein paar Worte?
Passant: Ich möchte lieber nicht, ja?
Reporter: Und warum nicht?
Passant: Nun, ich habe einfach keine Zeit, um solche Dinge zu studieren.
Reporter: Sie müssen doch in der Schule etwas über ihn gehört haben?
Passant: Ich hab’ halt viel gefehlt.
Andere Stimme: Er war ein sowjetischer Philosoph. Engels war sein
Freund. Was kann ich noch sagen? Er starb im hohen Alter.
Weibliche Stimme: Ja klar, ein Politiker. Und er hat - wie hieß es doch
gleich - Lenin, ach ja, Lenin, also er hat Lenins Werke auf Ungarisch
übersetzt.
Reporter: Könnten Sie also ein paar Worte über ihn sagen?
Ältere Frau: Na, hören Sie. Sie wollen doch nicht etwa ein Schulexamen machen mit mir. Er war ein Deutscher, er war ein Politiker, und ich glaube, er wurde hingerichtet.
Reporter: Können Sie mir sagen, nach wem der Marxplatz benannt ist?
Weibliche Stimme: Nach Karl Marx.
Reporter: Wo hat er gelebt?
Weibliche Stimme: Der ist doch tot.
Reporter: Aber wo hat er gelebt?
Weibliche Stimme: Nun, soviel ich weiß, zum Teil in der Sowjetunion.
Dort hat er eine Zeit lang studiert, und dann war er, glaub’ ich, auch eine Zeit lang in Ungarn. Ich weiß das nicht so genau.
Reporter: Wissen Sie, nach wem der Marxplatz benannt ist?
Verschiedene Stimmen durcheinander: Nein, wir kommen von
Szeged. Wir sind von Szeged, wir wissen das nicht.
Eine ähnliche Unkenntnis oder Ignoranz in Bezug auf den Gründervater hätte wohl in allen Mitgliedstaaten des Warschauer Vertrags festgestellt werden können - vielleicht bis auf die DDR, für die der Autor des Kapitals ein Teil des nationalen Kulturerbes war. Allerdings hätte eine Umfrage dieses Stils selbst in der Spätphase des Ostblocks einzig und allein in Budapest stattfinden können. In keinem der Bruderländer war die Zweideutigkeit der gesellschaftlichen Situation so sehr zum Bestandteil des Alltagsbewusstseins geworden wie im Ungarn der Sechziger- bis Achtzigerjahre.
Offiziell bezeichnete sich das System seit seiner blutigen Geburtsstunde im November 1956 mit der ideologischen Formel "Diktatur des Proletariats" oder dem tautologischen Terminus "Volksdemokratie" (= Volksherrschaft), hatte den Sozialismus zum Inhalt und strebte als Endziel den Kommunismus an. Allerdings gab es in diesem Land weder Kampagnen zur Massenmobilisierung wie in der DDR noch öffentliche Loyalitätsbekundungen zugunsten der Partei wie in der ČSSR. Der Warenmangel mit den hysterischen Warteschlangen gehörte ebenso der Vergangenheit an wie die Dominanz der Propaganda in den staat lichen Medien. Vor allem auswärtigen Beobachtern erschien die Volksrepublik als eine kunterbunte Enklave der Bürgerlichkeit im Einheitsgrau der sozialistischen Staatengemeinschaft, sodass Ungarn mit den fragwürdigen Beinamen "Gulaschkommunismus" oder "lustigste Ba racke im Lager" versehen wurde.
Zweifellos war es der KP-Macht nach dem brutalen Terror, der auf die Unterwerfung des Volksaufstands 1956 folgte, gelungen, eine erfolgreiche Prophylaxe zur Vermeidung sozialer Spannungen zu praktizieren, indem man allen Bevölkerungsgruppen Geschenke zukommen ließ. Die als Aushängeschild dienende Arbeiterklasse erhielt einen bescheidenen, aber sicheren Lohn bei relativ niedriger Produktionsintensität und konnte sich mit einigem Geschick Baumaterialien und Technologie des Betriebes auch privat zunutze machen ("fusizni", "pfuschen", hieß das Zauberwort für dieses in Miklos Harasztis Industriereportage Stücklohn eingehend geschilderte Verfahren). Die LPG-Bauern erhielten das Recht, Produkte ihrer Privatgärten frei zu verkaufen, gleichzeitig wurden sie erstmalig Nutznießer des staatlichen Gesundheitswesens und der Rentenversicherung. Städtische Handwerker, in Abkürzung des Begriffs maganszektor (Privatsektor) "maszek" genannt, kamen trotz Steuerschikanen zu neuer Prosperität, Kulturschaffende verfügten neben den für jedes sozialistische Land typischen Privilegien über gewisse Spielräume bei Themenwahl, Stilrichtung und Ausdruck. Jugendliche scharten sich um die Musikgruppen Illes, Omega oder Beatrice, Fans um die Fußballmannschaften FTC und MTK. In den beiden Fernsehsendern liefen neben den offiziellen politischen Sendungen auch populäre Musik-, Talk- und Wunschshows, Nostalgie abende, und außer sowjetischen Serien gab es Derrick und Tatort. Das Kino-, Theater- und Kabarettprogramm war vielfältig, das Sortiment ähnelte mehr dem österreichischen als dem tschechoslowakischen Angebot.
Reisen in den goldenen Westen waren kein Vorrecht von auserwählten Kadern, sondern ein sich von Jahr zu Jahr wiederholendes Massenereignis. Allerdings war dieses Phänomen von wirklicher Reisefreiheit weit entfernt. Die Ungarn hatten das verbriefte Recht, jedes dritte Jahr ein Touristenvisum für 30 Tage in das kapitalistische Ausland zu beantragen und dafür Valuta im Wert von ca. 300 US-Dollar pro Person bei der Nationalbank zu kaufen - vorausgesetzt, dass die Staatssicherheit keinen Einwand gegen die Reise erhob. Vergleicht man diese Regelung mit den Bedingungen in der DDR, kann man behaupten: Im deutschen Arbeiter- und Bauernstaat durfte im Prinzip niemand in das "nichtsozialistische Wirtschaftsgebiet" reisen, wobei es in Abweichung von dieser Regel millionenfache Ausnahmen gab. In Ungarn durfte im Prinzip jeder in den Westen, abgesehen von den Hunderttausenden, denen dies ausdrücklich untersagt wurde.
All diese kleinen Annehmlichkeiten trugen dazu bei, dem ohne sichtbare Anstrengung agierenden Regime zu hoher Akzeptanz zu verhelfen. Große Stabilität plus kleine Freiheiten im Schatten der argwöhnischen Sowjetmacht - das war das Nonplusultra, das die Ära Kadar in ihren erfolgreichen Jahren anzubieten hatte. Der Chef war Bestandteil einer Folklore, die ihn in patriarchalischer Manier als "Janos bacsi", Onkel Janos, wie einen guten König würdigte. Die am meisten verbreitete Legende hieß: Hätte es in Ungarn in den Siebzigerjahren freie Wahlen gegeben, so hätte er diese mühelos mit absoluter Mehrheit gewonnen. Doch sicherheitshalber blieb man bis zuletzt bei dem guten, altbewährten Wahlsystem mit seiner Einheitsliste und einem festen Mandat für den Spitzenkandidaten "Janos Kadar, Arbeiter, Generalsekretär des Zentralkomitees". Der Titel "Arbeiter" galt allen führenden Genossen prolearischer Abstammung, selbst wenn sie seit vierzig Jahren Hammer und Spaten nurmehr von Betriebsbesichtigungen kannten.
Ebenso wie die SED-Führung ständig mit der latenten Angst lebte, der Volksaufstand vom 17. Juni könne sich wiederholen, rang die ungarische KP-Riege mit dem Gespenst des 23. Oktobers. Während aber die Ostberliner Rebellion trotz aller Vehemenz und Radikalität ein einmaliger Ausbruch der Volkswut blieb, den man durch Terror und Zugeständnisse schnell überwinden konnte, hinterließen die Herbsttage 1956 unauslöschliche Spuren im kollektiven Gedächtnis der ungarischen Bevölkerung. Liberalität und Konsumfreundlichkeit wurden als Kompensation für das dem Volk zugefügte Leid erachtet. Da es den Machthabern des offiziell als "Revolutionäre Arbeiter- und Bauernregierung" bezeichneten Regimes nicht möglich war, den eigenen Anteil an den tragischen Ereignissen zuzugeben, wurde der Aufstand als "Konterrevolution" verfemt, während andere Begriffe wie "Revolution" oder "Freiheitskampf" strikt untersagt waren. Dennoch schwirrte die Jahreszahl 1956 als eine abstrakte Bedrohung in den Köpfen der Apparatschiks herum.
Das schwer erkämpfte soziale Gleichgewicht erforderte immer neue Zugeständnisse, und vor allem durften einmal gewährte Verbesserungen niemals rückgängig gemacht werden. So galt die stete Steigerung des Lebensniveaus als eine aus dem Prinzip des Sozialismus direkt folgende Notwendigkeit, die unabhängig von der Produktionsleistung beibehalten werden musste. Das Festhalten an diesem Dogma hätte die in den späten Sechzigerjahren initiierte Wirtschaftsreform auch dann vereitelt, wenn sie nicht durch Leonid Breschnews Machtwort ohnehin gestoppt worden wäre: Eine differenzierte Lohnskala und die Durchsetzung des Leistungsprinzips lag nicht im Interesse der automatische Besserstellungen gewohnten Werktätigen. Viele Direktoren fürchteten die in Aussicht gestellte Selbstständigkeit in der Planung, weil diese die Schwächen ihrer Betriebe sehr schnell sichtbar gemacht hätte. Insgesamt zeigte die ungarische Gesellschaft wenig Begeisterung für Veränderungen jeder Art, zumal wenn diese mit unbekannten Risiken behaftet waren. Überdies konnte man in einem Land, in dem ein großer Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung ernährungsbedingt übergewichtig war, in dem Alkoholismus, Zerfall der Familien und eine beängstigend hohe Selbstmordrate (1970: 34,6; 1980: 45,6 Fälle pro 100 000 Einwohner, die höchste in Europa) an der Tagesordnung waren, wohl kaum Aufbruchstimmung erwarten. Die verinnerlichte Unfreiheit zementierte eine Haltung, die dem scheinbar allmächtigen Staat jede Verantwortung überlassen und jede Schuld für Missstände in die Schuhe schieben wollte.
Später, als die Volkswirtschaft nicht mehr imstande war, die enorm gewachsenen Sozialausgaben zu decken, versuchte das System die gähnende Lücke zwischen Möglichkeiten und Verpflichtungen mithilfe von Auslandskrediten zu stopfen. Ein zusätzliches Problem war die infolge des Nahostkrieges 1973 ausgebrochene Rohstoffkrise. Diese trieb die ursprünglich moderaten Schulden der osteuropäischen Staaten rasch in die Höhe und ließ die Verschuldung chronisch werden. Ungarn war von diesem Prozess wegen seiner Rohstoffarmut und damit verbundenen verminderten Exportfähigkeit mehr als andere Länder der osteuropäi schen Staatengemeinschaft betroffen. 1985 stand die Volksrepublik bei ihren Gläubigern mit fast 14 Milliarden US-Dollar in der Kreide, was einer Verschuldung von 1400 Dollar pro Einwohner gleichkam. Die Rückzahlungen nahmen 70 Prozent des Nationaleinkommens und 150 Prozent des Exportvolumens in Anspruch. Praktisch bedeutete dies, dass Anleihen oder deren Zinsen nur durch Aufnahme neuer Kredite zurückgezahlt werden konnten, sodass über der ungarischen Wirtschaft ständig das Damoklesschwert der Zahlungsunfähigkeit schwebte.
Teil 2
Archiv: Vorgeblättert
Francois Walter: Katastrophen
15.03.2010. Für die Natur gibt es keine Katastrophen, nur für die Menschheit. Der Schweizer Historiker Francois Walter hat eine Kulturgeschichte ihrer Bewältigung geschrieben und der Sinnsuche des Menschen: Strafe Gottes, Prüfung der Gottesfürchtigen sowie Ansporn zu neuen technischen Entwicklungen. Hier eine Leseprobe aus "Katastrophen". Mehr lesen
Betina Gonzalez: Nach allen Regeln der Kunst
11.03.2010. Im Erstlingsroman der Argentinierin Betina Gonzalez begibt sich eine Tochter auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, eines mittelmäßigen Bildhauers, und nimmt Kontakt mit seinen Geliebten auf. Hier eine Leseprobe aus "Nach allen Regeln der Kunst". Mehr lesen
Necla Kelek: Himmelsreise
08.03.2010. Passend zum 8. März: Necla Kelek kämpft in ihrem neuen Buch für eine aufgeklärte Lesart des Koran, informiert über Entstehung und Hintergründe und stellt fest: Auf den Koran kann sich nicht berufen, wer für Kopftuch und fünf Pflichtgebete am Tag plädiert. Lesen Sie hier ein Kapitel aus "Himmelsreise". Mehr lesen
Yasmina Khadra: Die Schuld des Tages an die Nacht
04.03.2010. Younes wird zu Jonas, als er als Kind von seinem arabischen Onkel und dessen französischer Frau in Oran angenommen wird. In seinem Leben und einer unmöglichen Liebe spiegelt sich die Spannung zwischen Orient und Okzident. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman des algerischen Autors Yasmina Khadra "Die Schuld des Tages an die Nacht". Mehr lesen
Georg Klein: Roman unserer Kindheit
01.03.2010. Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, Laubenkolonien: In den frühen sechziger Jahren der Bundesrepublik verbringen die Kinder in Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" ihre Sommerferien und begegnen bedrohlichen Gestalten: dem Mann ohne Gesicht, dem Fehlharmoniker, dem mysteriösen Kommandant Silber, dem tauben Sittichzüchter... Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Eva Züchner: Der verschwundene Journalist
25.02.2010. Mit der Biografie ihres 1945 verschwundenen Vaters erzählt Eva Züchner auch eine Geschichte des Journalismus im Dritten Reich. Volontariat, Reichspresseschule und Propagandaministerium waren die Stationen des Gerhart Weise, der, ohne Parteimitglied gewesen zu sein, einen klassischen Schreibtischtäter abgab. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der verschwundene Journalist". Mehr lesen
Michael Hardt, Antonio Negri: Common Wealth
22.02.2010. Zeit für ein bisschen Kapitalismuskritik: Die beiden Autoren Michael Hardt und Antonio Negri entwerfen in ihrem neuen Buch ein globales Gesellschaftssystem, in dem natürliche Ressourcen, aber auch Wissen und Information zum gemeinsamen und geteilten Gut werden. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Common Wealth".
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Tidiane N'Diaye: Der verschleierte Völkermord
15.02.2010. Der senegalesische Anthropologe Tidiane N'Diaye beschreibt in "Der verschleierte Völkermord" die Versklavung der Schwarzafrikaner durch muslimische Eroberer, beginnend im 7. Jahrhundert. Der Autor schätzt die Zahl der Toten des arabischen Sklavenhandels auf mindestens 17 Millionen. In Darfur währt dieser Horror bis heute. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der verschleierte Völkermord".
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Christopher Isherwood: Löwen und Schatten
08.02.2010. Großartig erzählt Christopher Isherwood in "Löwen und Schatten" von seiner Schul- und Studienzeit in London und Cambridge in den zwanziger Jahren, von seinen ersten Schreibversuchen und seinen ersten Freunden und Liebhabern. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen
Miljenko Jergovic: Freelander
01.02.2010. Karlo Adum heißt der Held in Miljenko Jergovics neuem Roman "Freelander". Er ist ein pensionierter Lehrer und begibt sich eher widerwillig auf eine Irrfahrt durch Kroatien nach Bosnien und Herzegowina. Zu einer Testamentseröffnung. Lesen Sie hier einen Auszug.
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Alain Mabanckou: Black Bazar
25.01.2010. Alain Mabanckou erzählt in seinem Roman "Black Bazar" sehr selbstironisch von den Träumen afrikanischer Männer, die in Paris ihr Glück suchen. Und hin und wieder auch einen Rückschlag verschmerzen müssen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Aatish Taseer: Terra Islamica
18.01.2010. Was bedeutet es Muslim zu sein? Die Reise des indisch-britischen Journalisten Aatish Taseer durch islamische Länder nach Pakistan zu seinem muslimischen Vater ist auch die Suche nach seiner Identiät. Lesen Sie hier einen Auszug aus seiner Reportage "Terra Islamica". Mehr lesen
Kristof Magnusson: Das war ich nicht
04.01.2010. Der zweite Roman von Kristof Magnusson ist so vergnüglich zu lesen wie sein erster. "Das war ich nicht" erzählt von einem jungen Banker, einem ausgebrannten Schriftsteller und einer ehrgeizigen Übersetzerin, deren Wege sich kreuzen. Hier eine Leseprobe. Mehr lesen
Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin
23.11.2009. In seiner monumentalen Werkbiografie Walter Benjamins zeichnet der französische Philosoph und Kunsthistoriker Jean-Michel Palmier minutiös Benjamins Denkweg nach. Zu den Grundfiguren seiner Erzählung macht er dabei den Lumpensammler, den Engel und das "bucklicht Männlein". Hier Auszüge aus "Walter Benjamin - Leben und Werk". Mehr lesen
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945
05.10.2009. Hunderttausende sahen zu, als SA und Hiltlerjungen am 9. November 1938 Synagogen abbrannten und die jüdische Bevölkerung terrorisierten. Die Mechanismen des Terrors versteht, wer zeitgenössische Dokumente liest. Ein Auszug aus dem zweiten Band der großen Dokumentation zum Holocaust. Mehr lesen






