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Erik Larson
Isaacs Sturm. Ein Mann und sein Kampf gegen den schrecklichsten Hurrikan der Geschichte
Roman
Klappentext
Aus dem Amerikanischen von Bettina Abarbanell. In seinem Buch erzählt Erik Larson nicht nur das tragische Schicksal Isaac Clines und der Menschen von Galveston, Texas, sondern auch die "Biographie" von Clines übermächtigem Gegner, dem Hurrikan. Als Chefmeteorologe von Galveston verkannte Cline die wahren Ausmaße eines der schwersten Wirbelstürme seit Menschengedenken. Erik Larson verwendet als Quellen das erhaltene Tagebuch von Isaac Cline, Logbücher von Schiffen, Berichte von Überlebenden der Katastrophe und Zeitungsartikel.
Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 28.07.2001
Dieser über 300 Seiten lange Roman beschäftigt sich ausschließlich mit dem Entstehen und den Folgen eines Hurrikans, der im Jahre 1900 eine texanische Kleinstadt zerstört hat. Dabei ist zum milden Erstaunen des Rezensenten mit dem Kürzel "süt" ein ausgesprochen spannendes Buch herausgekommen. Der Rezensent lobt zumindest den Sinn für Dramatik, den der Autor Erik Larson hier unter Beweis stellt. Zum einen lernt man etwas über das Entstehen und die Wirkungsweise von tropischen Stürmen - "die packendsten Seiten widmet Larson der minuziösen Schilderung des Hurrikans in Galveston", zum anderen sieht der Leser diese Naturkatastrophe mit den Augen eines texanischen Meteorologen, der wegen angesichts dieses Ereignisses ausführlich über "Machbarkeitsfantasien und Wissenschaftsgläubigkeit einer optimistischen Zeit" reflektiert.
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Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.03.2000
Auch eine Idee: einen Amerikaner, Stewart O?Nan, über ein soeben auf Deutsch erschienenes Buch aus Amerika schreiben zu lassen. Also kein Wort zur Übersetzung. Dafür wird man mit ein paar allgemeinen Überlegungen zur Beliebtheit von "Katastrophenliteratur" unterhalten und Anmerkungen darüber, dass das Genre der nichtfiktionalen Literatur sich weiterentwickelt hat zur "creative non-fiction". Da dürfen sich dann die Autoren reichliche Freiheiten mit ihren historisch verbürgten Helden herausnehmen, wobei die einen das besser können als die anderen. Und wie schneidet Larson nach Meinung O?Nans nun ab mit seinem Buch über den Chef-Meteorologen Isaac Cline, der die Bevölkerung seiner Stadt nicht vor einem verheerenden Sturm warnte, der am Anfang des letzten Jahrhundert Tausende von Menschen das Leben kostete? Nicht besonders gut. O?Nan findet, die Darstellung des Helden als "Symbol seiner Epoche", nämlich der einer unbeschränkten Fortschrittsgläubigkeit, "nicht überzeugend"; außerdem beurteilt er Larsons Thesen als überspitzt, seine Sprache und Bilder als allzu "strapaziert" und die als Spannungssteigerung gedachten Verzögerungen durch meteorologische Belehrungen als schlichtweg "überflüssig". Ein Verriss aus amerikanischer Sicht.
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