Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Fidel Castro ist seit einem Jahr tot. Jorge Ortega kehrt auf seine Insel, nach Kuba zurück. Seine Mission lautet: Besetzung der Radiostation in Santa Rosa. Der schmutzigen Kriege - ob in Guatemala, in Kolumbien oder Nicaragua - überdrüssig, hat der desillusionierte Jorge Ortega längst Zweifel am Sinn dieses mörderischen Einsatzes. Die leidenschaftliche Affäre mit der Partisanin Gloria wühlt seine Erinnerungen an eine andere allgegenwärtige Geliebte auf, deren Tod er sich nicht vergeben kann.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.04.2000
Über Hemingways Buch über den spanischen Bürgerkrieg kommt Paul Ingendaay auf diesen Roman über den Kampf um Kuba, dessen Übersetzung in "flüssiges, zupackendes Deutsch"durch Peter Torberg er ausdrücklich lobt. Jedoch: "Wer Hemingway kennt auch Coltrane" hört sich nicht sehr vielversprechend an. Spannender als diese "leicht ranzige Männergeschichte", die Ingenday kurz umreißt, ist die Tatsache, daß sich hinter James Coltrane der amerikanische Schriftsteller Steward O`Nan verbirgt. "Brennendes Interesse an der Erzählbarkeit des Krieges" spürt der Rezensent hinter O`Nans publizistischen und herausgeberischen Aktivitäten zum Thema Krieg. Vermutet, `A Good Way To Die`, so der amerikanische Titel, sei das "rasch dahingeworfene Nebenwerk eines Schreibbesessenen". Es dem Publikum "kommentarlos vor die Füße zu werfen", findet Ingendaay nicht so ideal.
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