Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Klappentext
in seinem neuen Buch gelingt es Antony Beevor, historischen Ereignissen Gesichter zu verleihen. Er erzählt anhand von neue Dokumenten, Interviews und Erinnerungen die Geschichten von Menschen, die den Alptraum vom Untergang Berlins und des deutschen Reiches durchlitten: Auf der Flucht, in den Todesmärschen aus den aufgegebenen KZs, in der Schlacht um die Stadt. Dabei kontrastiert er das Elend und die Verzweiflung von Zivilisten und Soldaten auf beiden Seiten mit den militärischen Strategien und den Vorgängen im "Führerbunker". Beevors Buch über das Sterben von Hitlers Berlin ist eine erschütternde Geschichte über Dummheit und Fanatismus, über Rache und Unmenschlichkeit; aber es erzählt auchvon Mitgefühl und Überleben unter unglaublichsten Umständen.
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.05.2003
Arnulf Baring hebt in seiner Besprechung hervor, dass Beevor britischer Offizier war und nun ein erfolgreicher Sachbuchautor ist, dessen Bestseller "Stalingrad" in neunzehn Sprachen übersetzt wurde. Denn "vor diesem Hintergrund mus man auch sein neues Buch sehen", meint Baring, das nicht den Anspruch erhebe, "als wissenschaftliches Standardwerk betrachtet zu werden." Doch das stört Baring nicht, er schätzt etwas anderes an dem Buch: "Ein besonderer Vorzug des Buches" besteht seiner Ansicht nach in "Skizzen, die Situationen und Personen anschaulich begreifbar machen". Als "besonders verdienstvoll" hebt er außerdem hervor, dass Beevor neben Hitler, Göring und Goebbels "auch dem Schicksal einfacher Leute breiten Raum gibt." Auch kleine Ungenauigkeiten können darum für Baring "den positiven Gesamteindruck nicht schmälern." Nachdenklich stimmt Baring allein, "dass hier ein Ausländer ein Vorhaben gewagt hat, dem deutsche Autoren, zumal die Gelehrten vom Fach, bisher erstaunlicherweise ausgewichen sind.
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Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert
Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3
07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen
Goncalo M. Tavares: Die Versehrten
19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen
Laszlo Vegel: Sühne
12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen







