Nachwort und herausgegeben von Taja Gut. Übersetzt von Ilma Rakusa und Rolf D. Keil. Mit 32 Bildtafeln.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 10.02.2001
Wohlwollend ist die Besprechung Caroline Schramms. Über das
Buch, das drei "Erinnerungstexte" der Zwetajewa (im wesentlichen
als Wiederabdruck) nebst einigen Photographien versammelt, hat
sie nur Gutes zu sagen, wenn auch nichts wirklich Mitreißendes.
Doch wer will behaupten, daß das immer nötig sei? Wenn
Schramm auf die "beschwörende Dichte und Intensität" der Texte
aufmerksam macht, mit denen sich die Schreibende liebe
Verstorbene und ganze Daseinsabschnitte ins Leben zurückruft, so
ist das ein, wenngleich zaghafter, Hinweis auf nichts geringeres als
die Macht der Dichtung.
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