Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
Aus dem Französischen von Gabriela Zehnder. Diese Erzählung erschien erstmals im Jahr 1928. Der Leser tritt augenblicklich ein in das trostlose Leben des vorzeitig gealterten Jean-Antoine About. Von den Mitbewohnern des Hauses wird er gemieden, jeder geht ihm aus dem Weg. Fast alleinige Ansprechpartnerin für ihn ist Mathilde, seine Haushälterin. Dann trifft ein Telegramm ein, eine Botschaft seiner Tochter Edmonde. Lange braucht es, ehe das verbarrikadierte Bewußtsein Abouts es überhaupt zuläßt, daß es seine Tochter ist, die ihn benachrichtigt hat. Ganz im Sinne der unerhörten Begebenheit dringt man in Form einer Rückblende in das Leben dieses scheinbar Gescheiterten ein. Wird der äußerlich inzwischen liederliche, sich hermetisch abschließende Vater einen Neuanfang zulassen?
Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.03.2001
Unaufhörlich findet das Werk des 1945 verstorbenen französischen Schriftstellers Emmanuel Bove Eingang in den deutschen Buchmarkt, beobachtet Tilman Spreckelsen. Auch die Übersetzung von "Ein Vater und seine Tochter" - entstanden 1927 - verspricht, die erzählerische Qualität des Autors zu halten, meint der Rezensent. Der Inhalt ist schnell erzählt: Antoine About hat seine Tochter Edmonde verstoßen. Nach Jahren nimmt die Tochter wieder Kontakt zum Vater auf, kann aber dessen Verwahrlosung und Abkapselung von der Welt nicht ertragen. Damit knüpft Bove wieder einmal daran an, einen Einzelgänger zu porträtieren, dessen Einsamkeit in seiner Unfähigkeit zu kommunizieren wurzelt, so der Rezensent. Bove erzähle unterkühlt, mit nüchterner Effizienz und markiere damit den Abstand, der sich zwischen seinem Protagonisten und dessen Umgebung einstellt. Spreckelsen findet den Roman düster, aber lesenswert.
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen








