Herausgegeben von Hartmut Weßler. Mit einem Vorwort von Jürgen Habermas. Bernhard Peters (1949 - 2005) verstand Öffentlichkeit als einen zentralen Motor kultureller Kreativität und gesellschaftlichen Lernens. In teils normativ-theoretisch, teils empirisch orientierten Beiträgen lotet er die Voraussetzungen und Funktionsweisen deliberierender Öffentlichkeit aus und spürt die Bezüge zwischen öffentlichen Diskursen, Transnationalisierungsprozessen, kollektiver Identität und demokratischer Legitimität auf. Der Band versammelt Peters' verstreute und zum Teil schwer zugängliche Beiträge zur Öffentlichkeitsthematik aus den Jahren 1993 bis 2005.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.07.2007
Peter Michalzik begrüßt diesen Band mit Aufsätzen von Bernhard Peters über den Begriff der Öffentlichkeit. Die Theorie der Öffentlichkeit des Autors, die wegen seines Todes unvollendet blieb, wird für Michalzik hier "in ihren Ansätzen" sichtbar. Von zentraler Bedeutung scheinen ihm dabei die Ausführungen über das Wissen und die Werte der gesellschaftlichen Öffentlichkeit. Er unterstreicht außerdem Peters' Abgrenzung seiner Vorstellung von Öffentlichkeit von vielen Formen öffentlicher Rede wie etwa Unterhaltungskulturen, Subkulturen oder künstlerischer Kommunikation. Peters gehe es demgegenüber um öffentliche Rede, die am politischen Austausch nicht nur teilhabe, sondern daran mitbaue. Interessant findet Michalzik auch das den Studien vorangestellte Vorwort von Jürgen Habermas.
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