Aus dem Dänischen von Kerstin Hartmann-Butt. Warum kümmern wir uns in Notsituationen um andere oder gehen selbst Wagnisse ein? Weshalb versuchen wir, uns beliebt zu machen, kreativ zu sein oder kooperativ? Und woher kommen Qualitäten wie Großzügigkeit, Schönheit oder Gemeinschaftssinn? Die Antwort, so der dänische Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor Tor Nørretranders, lässt sich auf einen Nenner bringen: Um an den Wunschpartner zu gelangen, kehren Menschen ihre besten Seiten hervor, geben mehr, als sie müssten, und wachsen über sich hinaus. Sie sind mit anderen Worten generös. Die menschliche Gesellschaft verdankt diesem Verhaltensprinzip, das Charles Darwin evolutionsbiologisch als "sexuelle Selektion" definierte, den Antrieb für einen Großteil ihrer sozialen und kulturellen Eigenschaften.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…