Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Benedikt Föger, Klaus Taschwer

Konrad Lorenz

Biografie

Cover: Konrad Lorenz

Zsolnay Verlag, Wien 2003
ISBN-10 3552052828
ISBN-13 9783552052826
Gebunden, 340 Seiten, 24,90 EUR

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Klappentext

Nobelpreisträger, Erfolgsautor und streitbarer Geist: Konrad Lorenz war der populärste Wissenschaftler unserer Zeit. Zu seinem 100. Geburtstag legen Klaus Taschwer und Benedikt Föger diese Biografie über ihn vor, basierend auf bisher unbekanntem Material aus privaten und öffentlichen Archiven.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 07.11.2003

Einen "Steinbruch von widersprüchlichen Zitaten und Quellen" haben die beiden Journalisten Klaus Taschwer und Benedikt Föger über Konrad Lorenz gesammelt, befindet Ulrich Kühne in seiner wohlwollenden Besprechung. Schließlich vermag das Buch doch den großen Verhaltensforscher äußerst facettenreich in Erscheinung treten zu lassen, wie der Rezensent anhand von zwei Beispielen verdeutlicht: So zeichne sein anbiedernder Aufnahmeantrag bei der NSDAP von 1938 "das Bild eines Opportunisten und rücksichtslos ehrgeizigen Karrieristen"; andererseits habe Lorenz 1973, nach Erhalt des Nobelpreises, die "Publicity für seine moralische Mission, als Mahner vor den destruktiven Kräften der Zivilisation, gegen Umweltzerstörung und Atomkraftwerke, genutzt". Allerdings hätten die beiden Autoren, die Ulrich Kühne zufolge bereits vor zwei Jahren ein erstes biografisches Werk zu Lorenz veröffentlicht haben, sich nicht wirklich um eine "Synthese" bemüht, sich demnach mit dem Sammlerdasein begnügt.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren