Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt. Wer darf ins Land kommen und wer nicht? Profitieren wir von der Einwanderung oder hilft der Massenexodus nur den Migranten selbst? Paul Collier erforscht, welche Kosten und welchen Nutzen die weltweite Migration mit sich bringt: für die aufnehmenden Ländern (vor allem Europa und die USA), für die Einwanderer selbst und für jene Länder, die die Migranten zurücklassen. Vor allem diese Staaten, die oft zu den Ländern der ärmsten Milliarde gehören, müssen wir im Blick behalten, so Collier, wenn wir über die Gewinner und Verlierer von Migration sprechen. Nur so wird es möglich sein, neue, gerechte Einwanderungsregeln zu finden, von denen möglichst viele Menschen profitieren und die keiner Gesellschaft schaden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2014
Mutig findet Regina Mönch diese Streitschrift des Ökonomen Paul Colliers für eine neue Einwanderungspolitik. Beeindruckt folgt die Kritikerin den Thesen Colliers, der auch vor manchem Tabubruch keinen Halt macht. Collier beklage die wachsende Armutseinwanderung, die nicht nur bedinge, dass es armen Ländern noch schlechter gehe, sondern auch, dass in den Zielländern die Diasporagemeinden wachsen, erklärt Mönch. Vor allem gehe es dem Autor um eine Anregung zur wissenschaftlichen Forschung und öffentlichen Diskussion der Thematik, schreibt die Kritikerin, die darüber hinaus lobt, dass Collier den Diskurs immer wieder mit eigenen Lebensgeschichten unterlege.
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