Bücherschau der Woche

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Laurenz Lütteken(Hrsg.)

Wagner-Handbuch

Cover: Wagner-Handbuch

J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2012
ISBN 9783476024282
Gebunden, 512 Seiten, 69,95 EUR

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Klappentext

Zum 200. Geburtstag. Richard Wagners Werke erleben seit ihren Uraufführungen eine unentwegte Bühnenpräsenz - an ihnen messen sich Sänger, Instrumentalisten, Dirigenten und Regisseure. In der Fülle der Wagner-Literatur bietet das Handbuch einen aktuellen Überblick: Einzelbesprechungen führen durch alle musikalischen Werke, weitere Beiträge geben ein Bild von Wagner als Schriftsteller, Dichter, Briefschreiber, Regisseur, Dirigent und Organisator. Auch das politische, kulturgeschichtliche und musikalische Umfeld wird eingehend behandelt. Mit ausführlicher Chronik und Werkregister.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.01.2013

Das neue Wagner-Handbuch ist mit seinen fünfhundert Seiten "gerade noch handlich" geraten, findet Peter Gülke, der dem doch recht geringen Umfang des Buches auch noch andere Vorzüge abgewinnen kann. Zweiundfünfzig Autoren drängen sich in insgesamt vierundsechzig Kapiteln - was jedem von ihnen gerade einmal sieben bis acht Seiten zugesteht, um sich dem jeweiligen Thema zu widmen. Hin und wieder tut diese restriktive Raumverteilung auch weh, bemerkt der Rezensent, besonders wenn es um die Behandlung der Bühnenwerke geht. In den allermeisten Kapiteln beweist sich aber die Qualität des Geschriebenen (und der Schreibenden gleichermaßen) durch den hervorragenden Umgang mit der Herausforderung. Besonders hat den Rezensenten die große Anzahl junger, unvoreingenommener Autoren gefreut, und auch die alten Hasen wagen sich auf Neuland, verrät er: "Zweitaufgüsse begegnen kaum". So kommen zuweilen gewagte Thesen und überraschende "Tiefenbohrungen" zustande. Gülke wüsste nicht, was man sich von einem Wagner-Handbuch noch mehr wünschen könnte.

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Laurenz Lütteken (Hg.)

Laurenz Lütteken, geboren 1964 in Essen, studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Kunstgeschichte in Münster und Heidelberg. 1996 wurde er auf den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Marburg berufen. Seit 2001 ... mehr lesen

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