Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Jo Ann Endicott
Ich bin eine anständige Frau
Klappentext
Es war "Liebe auf den ersten Blick", erinnert sich die damals 22jährige Tänzerin Jo Ann Endicott an ihre erste Begegnung mit Pina Bausch 1973 in London. Damals fragte "die schönste Frau, die ich je gesehen habe" Endicott, ob sie einen Job suche. Pina Bausch hatte soeben die Direktion des Wuppertaler Balletts übernommen und hat heute, nach 25 Jahren, mit dem "Tanztheater Wuppertal" die Ästhetik des modernen Tanzes von Grund auf revolutioniert. Von Anfang an ließ Bausch bei ihren Choreographien ihr Ensemble mitwirken, und weil bei SchauspielerInnen die Arbeit nicht über den Körper, sondern über den Kopf läuft, beginnt jedes Stück mit Fragen an die Tänzerinnen und Tänzer. In ihrem humorvollen, auf deutsch geschriebenen Arbeitsjournal mit Zügen eines privaten Tagebuchs, berichtet Jo Ann Endicott über ihre Arbeit mit Pina Bausch, über Freud und Leid einer Tänzerin und ihre anstrengende Gratwanderung zwischen Beruf und Familie.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 05.08.2000
Elke Schmitters Begeisterung für diesen Band ist unübersehbar, dennoch: Es ist ?fast unmöglich zu sagen, was dieses Buch so liebenswert macht?, findet sie. Zum einen scheint es Endicotts Fähigkeit zu sein, auch ausgemachten Tanztheater-Muffeln etwas von der Faszination, aber auch von dem Handwerk des Tanzens zu vermitteln - und das auf ganz lockere Art und Weise, und doch ?niemals sich verplaudernd?. Zum anderen zeigt sich die Rezensentin auch von Endicotts unbekümmerter Art, ihrem Charme und ihrer Energie beeindruckt. Ein sehr persönliches Buch, ist der Eindruck des Lesers. Wieso es diesen irreführenden Titel trägt, erfährt er jedoch nicht.
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