Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Wolfgang Kersting

John Rawls zur Einführung

Cover: John Rawls zur Einführung

Junius Verlag, Hamburg 2001
ISBN-10 3885063433
ISBN-13 9783885063438
Kartoniert, 235 Seiten, 13,70 EUR

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Klappentext

Der amerikanische Philosoph John Rawls (geb. 1921) hat mit seinem Hauptwerk, der "Theorie der Gerechtigkeit" von 1971, einen der bedeutendsten Beiträge zur Philosophie des 20. Jahrhunderts geleistet. Die Neufassung dieser Einführung trägt der Entwicklung der politischen Philosophie der Gegenwart im Allgemeinen und des rawlsschen Denkens im Besonderen Rechnung. Erstmals thematisiert werden zum Beispiel Rawls' Völkerrechtskonzeption und seine Beziehung zur Gerechtigkeitsphilosophie des egalitären Liberalismus.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.11.2001

Karl-Heinz Nusser sieht in dem neuaufgelegten Einführungsbändchen zu "John Rawls" "viel mehr als eine Einführung". Der Leser erfahre in der Einleitung , warum die politische Philosophie im 20. Jahrhundert zu einem Stillstand gekommen sei und inwieweit Rawls Theorie ihre Fragestellungen wieder neu belebt habe. Der Kritiker lobt, dass man über die Weiterentwicklung und die Ausweitung der "innerstaatlichen Gerechtigkeitskonzeption" von 1971 zu einer zwischenstaatlichen Gerechtigkeitstheorie informiert werde. Der Autor sieht in Rawls aufgrund seines eigenen liberalen Denkens vor allen Dingen einen "Vertragstheoretiker" und betont, so Nusser, die Einflüsse von Thomas Hobbes und Immanuel Kant. Bedauerlich sei, dass die Bezüge zu Jean-Jacques Rousseau oder Karl Marx nicht berücksichtigt seien. Wenn man etwas über Rawls' Beziehung zu Nozick oder den Kommunitaristen erfahren wolle, müsse man auf die frühere Auflage zurückgreifen. Gut sind sie beide, meint Nusser.

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Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Vorgeblättert

Joan Didion: Blaue Stunden

09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen

Maria Sonia Cristoff: Unbehaust

06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen

Lisa Kränzler: Export A

02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren