Aus dem Englischen von Doris Styron. Eine selbstverliebte Queen of Crime und ein eitler Horrorspezialist sterben so, wie sie es in ihren Romanen für ihre Opfer minutiös ausgeklügelt haben. Und nicht nur diese bestialischen Morde rauben der Psychologin und Profilerin Fiona Cameron den Schlaf, denn auch Kit Martin, ihr Lebensgefährte, zählt zu den prominentesten Erfindern des Todes. Fiona wird bald klar, dass Kit ganz oben auf der Liste des Psychopathen steht.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Eigentlich ist McDermid für Tobias Gohlis die ungekrönte "Königin" des Kriminalromans, der es selbst in ihren "schwächeren Büchern" gelinge, diesen Status zu wahren. Zu den nicht ganz gelungenen Werken zählt der Rezensent offenbar auch den neuesten Krimi, denn er lobt zwar den "Hinterwitz", mit dem die Autorin gewisse Vorlieben ihrer Kollegen aufgreift und applaudiert ihr zu ihrer Protagonistin, die sich aus dem "Mainstream" der Krimifiguren heraushebt. Doch ist ihm am Schluss einfach zuviel "Klischee" bemüht, und zudem urteilt er am Ende, dass "zu viele Motive den Brei" verderben.
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